Mapuche-Indianer verklagen Microsoft
Die Mapuche-Indianer aus Chile wollen gegen den Software-Hersteller Microsoft klagen, da dieser eine lokalisierte Windows-XP-Version veröffentlicht hat, die in die Stammessprache “Mapuzugun” übersetzt wurde. Die Mapuche-Indianer sind ein kleines Volk von etwa 400.000 Einwohnern, das im südlichen Chile ansässig ist. Umso verwunderlicher ist es, das diese einen Koloss wie Microsoft verklagen. Die Mapuche Indianer haben das Gefühl, von Software Hersteller Microsoft mit “kultureller Piraterie” terrorisiert zu werden. So hat Microsoft eine Windows XP Version in der Mapuche-Sprache Mapudungun herausgebracht, was bei den Mapuche Indianern ganz und gar nicht positiv angekommen ist, berichtet der österreichische Rundfunk. Das Unternehmen hätte sich ohne Rücksprache und ohne Hilfe von Vertretern der Mapuche deren Kulturgut zu eigen gemacht. Bislang liegt von Microsoft keine Stellungnahme zu den Vorwürfen vor.




Am 26. Februar 2007 um 15:06 Uhr
[...] kalifornische Firma “Office Live” beabsichtigt mit der Klage gegen Microsoft, dass der Software Riese seine Online-Dienste künftig nicht mehr unter unter diesem Namen [...]