Microsoft seine Geldreserven schwinden dahin
Bill Gates – der reichste Mann der Welt. Microsoft – ein Unternehmen das in Geld schwimmt und schon vom amerikanischen Gesetzgeber verpflichtet wurde, Teile dieser Gelder in die Unterstützung gemeinnütziger Organisationen zu verwenden. Ein Ruf, den man mit dem Software Riesen aus Redmond, die letzten Jahre oft in Verbindung gebracht. Doch die Zeit bleibt nicht stehen und in den letzten zwei Jahren haben sich die Geldreserven von Microsoft mehr als halbiert.
Hatte Microsoft im September 2004 noch rund 64 Milliarden Dollar zur Verfügung, sind diese in den letzten Jahren auf knapp 30 Milliarden Dollar gesunken. Die Zeitung Seattle Post-Intelligencer veöffentlichte ein Diagramm, welches den Verlauf der Geldreserven aufzeigt. Im Diagramm lässt sich erkennen, das Microsoft schon Ende 2004 einen Einbruch von rund 50% zu verkraften hatte. Diese Einbrüche sind Folge von der neuen Unternehmensstrategie. In den letzten Jahren hat Microsoft vermehrt eigene Aktien für 100 Milliarden Dollar zurückgekauft. Der Zukauf von verschiedenen Firmen, zur Ergänzung der eigenen Produkte, ist dabei auch nicht zu vernachlässigen. Zur Zeit ist Microsoft an einer Übernahme von DoubleClick interessiert, wobei Konkurrent Google dabei der stärkste Konkurrent ist.



