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27. November 2006 | 5.811 klicks

In Italien hat ein Gewalt-Video, das auf einer Google Seite veröffentlicht wurde, für Aufregung und Entsetzen gesorgt. Das Video zeigt vier Jugendliche die einen behinderten 17-Jährigen schlagen und sich über ihn lustig machen.

Den Mitarbeitern des Suchmaschinenbetreibers Google wird vorgeworfen, die Überprüfung vom Inhalt des Videos versäumt zu haben. Gegen die vier Jugendlichen, sowie einen Lehrer wird ebenfalls ermittelt.

Die europäische Google Sprecherin entschuldigte sich umgehend für das entstandene Leid, das durch die Veröffentlichung des Videos entstanden ist. Google hatte das Video unmittelbar nach Inkenntnisnahme entfernt und unterstützt die italienische Polizei bei Ihren Ermittlungen.

Grundsätzlich dürfen bei Google keine Gewaltvideos veröffentlicht werden, allerdings werden täglich tausende Videos hochgeladen, bei denen man sich weitgehend auf Hinweise von Internet Nutzern verlasse. In den USA stuft Google sich selbst als Verbreiter von Informationen ein und bestreitet so eine redaktionelle Veranwortung für Inhalte der automatisch generierten Seiten. Gegen Google Video, sowie gegen die von Google übernommene Plattform YouTube wird zusätzlich wegen Urheberrechtsverstöße, etwa ohne Erlaubnis hochgeladene TV Mitschnitte, ermittelt. So musste YouTube alleine im Oktober fast 300.000 Videos löschen.

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27. November 2006 | 6.459 klicks

Microsofts MSN Direct betreibt einen UKW basierten Dienst, der während der Kaffee durchläuft Informationen zu Wettervorhersagen ausgibt. Es werden die Aussichten auf Regen angezeigt und die Zeiten von Sonnenaufgang und Sonnenuntergang. Bislang werden nur bestimmte US-amerikanische, sowie kanadische Städte, durch diesen Dienst abgedeckt.

Der Chef des Herstellers Salton, Leonhard Dreimann, hatte in seiner Presseerklärung folgendes verkündet: „Wir arbeiten gerne mit Microsoft und unseren Vertriebspartnern zusammen, bei diesem ebenso spassigen wie nützlichen Produkt, das die beiden Dinge zugleich bietet, die wir uns zum Beginn eines Tages am meisten wünschen – den Kaffee und das Wetter.“

Der Kaffeeautomat kostet ca. 200 US Dollar und ist im Moment nur in den Staaten bestellbar.

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27. November 2006 | 6.196 klicks

Nachdem Google ein Mahnschreiben an den Entwickler des Open Source Client Gaia geschickt hat, entschloss dieser sich die Software zurück zu ziehen. Gaia war mittels Reverse Engineering des Google Earth Protokolls entstanden, das ist laut Chefentwickler des Google Earth Projekts (Michael Jones) ein klarer Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen des Service.

Die Benutzer(-innen) des freien OS Client Gaia sind in dem Schreiben ebenso dazu aufgefordert worden, sämtliche bereits gespeicherten Daten von der Festplatte zu löschen. Michael Jones gab dem Entwickler des Gaia Clients zusätzlich noch den Ratschlag, doch lieber einen Client mit frei zur Verfügung stehendem Kartenmaterial, etwa von der Nasa, zu entwickeln.

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26. November 2006 | 5.297 klicks

Eine neue Runde für „Klage gegen YouTube“ steht an. Als Kandidat auf der Klägerseite haben wir Prominenz aus dem schönen Frankreich, die Produktionsfirma Flach Film und auf der „Geld regiert die Welt“ Seite haben wir erneut Suchmaschinen Marktführer Google und sein Medienwirksamstes Videoprojekt „YouTube“ mit dabei.

Rund 50.000 Mal wurde der französische Dokumentarfilm „The World According To Bush“ von Google Video France heruntergeladen, bevor Google Frankreich nach einer Beanstandung durch die Produktionsfirma das Video entfernt hat. Da es nun schon im Umlauf ist und die Zahl der, aus diesen 50.000 im existierenden Videos, entstehenden Kopien nicht beziffert werden kann, klagt Flach Film nun auf eine 500.000 Euro Schadenersatz.

Google ist für die Veröffentlichung des Filmes im Internet verantwortlich, hieß es seitens der Filmfirma. Flach Film weiterhin in der Klage darauf, dass Google Video die Entwicklung Film-Download Marktes behindert.

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25. November 2006 | 5.604 klicks

Die Mapuche-Indianer aus Chile wollen gegen den Software-Hersteller Microsoft klagen, da dieser eine lokalisierte Windows-XP-Version veröffentlicht hat, die in die Stammessprache „Mapuzugun“ übersetzt wurde. Die Mapuche-Indianer sind ein kleines Volk von etwa 400.000 Einwohnern, das im südlichen Chile ansässig ist. Umso verwunderlicher ist es, das diese einen Koloss wie Microsoft verklagen. Die Mapuche Indianer haben das Gefühl, von Software Hersteller Microsoft mit „kultureller Piraterie“ terrorisiert zu werden. So hat Microsoft eine Windows XP Version in der Mapuche-Sprache Mapudungun herausgebracht, was bei den Mapuche Indianern ganz und gar nicht positiv angekommen ist, berichtet der österreichische Rundfunk. Das Unternehmen hätte sich ohne Rücksprache und ohne Hilfe von Vertretern der Mapuche deren Kulturgut zu eigen gemacht. Bislang liegt von Microsoft keine Stellungnahme zu den Vorwürfen vor.

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25. November 2006 | 5.120 klicks

In einem Brief (Erdnussbutter-Manifest) vom Yahoo Manager Brad Gerlinghouse an die Yahoo Geschäftsleitung kritisierte er unter anderem die unübersichtliche Führungstrucktur des Unternehmens. Der Manager forderte eine komplette Reorganisation, denn es sei nicht erkennbar wer für welchen Bereich verantwortlich sei, kritisierte Gerlinghouse. 15 bis 20 Prozent der Arbeitsplätze können seiner Ansicht nach abgebaut werden, schließlich seinen viele Positionen „völlig überflüssig“ und zudem müsse man bei Yahoo eine Strategie für die Zukunft entwickeln.

Gerlinghouses Vision vom Stellenabbbau dürfte durch die kooperation mit den Medienhäusern begünstigt werden. Zu Beginn werden die Verlage zwar lediglich Stellenangebote bei Yahoo veröffentlichen, doch mittelfristig sei laut New York Times geplant auch redaktionelle Inhalte über Yahoo zu veröffentlichen.

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24. November 2006 | 5.718 klicks

Am Donnerstag gab Google Polen bekannt, ein neues Forschungszentrum in Krakau eröffen zu wollen. Das Forschungzentrum wird zwar das 10. im europäischen Raum, aber das erste in dieser Region. Der Internet Konzern und Suchmaschinen Marktführer Google unterhält weltweit 31 Forschungs- und Entwicklungszentren.

In Polen ist man momentan dabei neue Ingenieure und Programmierer für das zukünftige Entwicklungszentrum zu rekrutieren. Der Standort in Polen wurde unter anderem gewählt, weil viele wichtige internationale Preise, in dem Themengebiet, in letzter Zeit nach Polen gegangen sind. Zusätzlich gibt es speziell in Krakau in dem Bereich sehr gute Ausbildungstätten.

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24. November 2006 | 5.145 klicks

Suchmaschinen Markführer Google hat seinen Online Dienst Google Books um eine Funktion erweitert, mit dem die Anwender jetzt direkt im Browser im Inhalt von Büchern schmökern können. Die Anwender können zwar weiterhin die PDF Variante des Buchs herunterladen, aber durch die neue Funktion entfällt die Notwendigkeit dafür.

Die Buchtexte können jetzt ein- und ausgezoomt werden und sie können einzeln dargestellt werden, sowie per Mausklick geblättert werden. Wer sich lieber durch den Text scrollt, kann das wie bei Adobe Reader mit dem Hand Icon tun. Ein weiteres Feature ist der Vollbildmodus und einige verweise zu ähnlichen Büchern.

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24. November 2006 | 5.762 klicks

Die Zeichen das Google sich bald wesentlich öfter wegen dem Verstoss gegen geltende Urheberrechte rechtfertigen muss verdichten sich. Wir haben mal eine kleine Liste der im Netz erkennbaren Meinungen zusammen gestellt, welche darauf schliessen lasssen: 

– Kritik am Umgang mit geistigem Eigentum wird lauter

– verschiedene belgische Zeitungen klagen Google wegen Diebstahls von geistigen Eigentums an

– es sei nicht mehr möglich Nachrichten Lokal zu veröffentlichen, ohne das sie früher oder später bei Google erscheinen

– bei einem ähnlichen Streit haben Google und Associated Press sich außergerichtlich geeinigt

– Google reagiert mit einem Tool zum freigeben und sperren von Texten für die Google News

– Google Book Search erregt ebenso Ärgernis, die US Autorengilde wirft Google massive Copyright Verletzungen vor

– Google verteidigt sich mit folgendem Argument: wenn Bücher gefunden würden, würden sie auch gekauft

– Google Klagen wegen Videportal YouTube mehren sich

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24. November 2006 | 4.800 klicks

Im Zusammenhang mit dem Weltenbetrachter Google Earth gibt es gleich mehrere Neuigkeiten am heutigen Freitag zu vermelden.

Zum einen gibt es neues hochauflösendes Kartenmaterial für 12 deutsche Städte z.B. Potsdam, Bayreuth oder Marburg und 6 Städte in England. Auch zahlreiche Inseln und einige US-Bundesstaaten wurden aktualisiert. Eine detailierte Liste zu den Neuerungen findet Ihr im Forum der Google Earth Community.

Aus der Community selbst gibt es auch einiges zu berichten, denn ein russischer Entwickler hat per Reverse Engineering das Google Earth Protokoll entschlüsselt und basierend auf dieser Entschlüsselung einen eigenen Client entwickelt mit dem Namen „Gaia“ (ist russisch und steht für Erde).

Gaia ist ein Open Source Programm und läuft unter Linux, Mac OS X und diversen anderen BSD-Varianten und mit einem Extra Patch sogar unter Windows.

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23. November 2006 | 4.988 klicks

Die einen nennen es Sampling, die anderen nennen es Plagiate und hin und wieder wird auch vom Raub gesprochen. Suchmaschine Google deckt mit Google Book Search auf, dass schon immer geklaut wurde und so Werke von Weltruf entstanden sind.

Es sei schon lange bekannt das Edgar Allen Poe sein erstes Buch in Teilen abgeschrieben und Herman Melville Passagen für sein Werk Moby Dick von anderen Autoren übernahm. Solche Fälle sind keine seltenen Ausnahmen. Zukünftig wird Google Book dazu beitragen diese Ausnahmen aufzudecken.

Texte, Ideen, Informationen und Storylines werden reglmäßig übernommen oder abgeändert und oftmals eben auch abgeschrieben. Das Zeitalter der Suchmaschinen, und gerade das der Google Book Search macht diesen Prozess nun sichtbar.

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23. November 2006 | 6.796 klicks

Yahoo meldete Mitte Oktober einen deutlichen Gewinnrückgang der viele Analysten dazu bewegte Yahoo Anteile zu verkaufen. Andere hingegen sahen den niedrigen Aktienkurs als passende Gelegenheit sich Anteile zuzulegen. Laut New York Times herrscht Einigkeit darüber das Yahoo ein Übernahmekandidat wird, solange Yahoo mit seinen Leistungen hinter den Erwartungen der Analysten zurückbleibt.

Das Hauptproblem bei Yahoo ist der Profit aus dem riesigen Aufkommen an Suchanfragen, hierbei tut Yahoo sich gegenüber Google sehr schwer, denn Yahoos Einkünfte betrugen im dritten Quartal 191 Millionen Dollar im vergleich zu Google mit 911 Millionen Dollar. Bei Google bringt jede einzelne Suchanfrage ungefähr 11 Cent im gegensatz zu Yahoo die mit Ihrem höherem Traffik gerade mal 4 Cent pro Suche verdienen und das obwohl Yahoo im Monat mit einem von zwei Menschen in Berührung kommt, was eigentlich eine unvergleichliche Reichweite ist.

Hoffnungen setzt Yahoos Management auf technologische Upgrades der Suchmaschine, so soll das sogenannte Projekt Panama 2007 vonstatten gehen. Dies könnte den Gewin pro Anfrage von 4 auf 5 oder sogar 7 Cent steigern sagen Analysten voraus.

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