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9. Juli 2007 | 5.858 klicks

Google hat wieder zugeschlagen und eine weitere Firma, im Zuge seiner Übernahmepläne, sich einverleibt. Für die stolze Summe von 625 Millionen US-Dollar, hat der Suchmaschinen Weltmarktführer aus Mountain View, das IT-Sicherheitsunternehmen Postini gekauft. Postini bietet Server-basierte Sicherheitsdienste an, welche sich auf E-Mails, Instant-Messaging-Nachrichten und andere Web-basierte Kommunikationsdienste anwenden lässt und verhindert das belauschen durch Fremde.

Postini - Server based Security Services

Wie Google in seinem offiziellen Google Blog berichtet, setzen 35.000 Unternehmen und 10 Millionen Nutzer weltweit auf die Services von Postini. Google hat Postini aufgekauft, damit man die Postini-Dienste in die eigenen Unternehmens-Produkte integrieren kann. Und Google wird mit der Integration nicht lange warten, einem Posting im Google Enterprise Blog kann man entnehmen, das den Anfang Google Apps machen wird. Hier gehören dann auch die Anwendungen Gmail (in Deutschland unter Google Mail bekannt 😉 ), Google Kalender, Google Talk, sowie Google Docs & Spreadsheets (Google Text & Tabellen) mit dazu.

Durch die Integration von Postini in die Google Apps, erhofft sich Google vor allem bei grösseren Unternehmen mehr Akzeptanz, für den Einsatz von Google Apps. Aktuell scheuen sich viele grosse Firmen noch Google Apps einzusetzen, weil darüber derzeit keine Sicherheitsrichtlinien umgesetzt werden können. Durch die Integration von Postini, wird Google sein kostenloses Office Paket, auch für diesen Bereich attraktiver machen.

Bis zum Ende des dritten Quartals 2007, soll die Übernahme von Postini durch Google abgeschlossen sein, was Postini dann zu einer Google-Tochter werden lässt. Laut offizieller Aussage von Google, wird der Support für Postini-Bestandskunden fortgeführt, weiterhin plant Google in neue Postini-Produkte auch finanziell weiter zu investieren.

Weitere Informationen zur Übernahme von Postini durch Google, findet man im Web in der aktuellen Pressemeldung von Google, auf dem Pimp-my-Sales Blog, Google Fokus und dem Google Watch Blog.

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9. Juli 2007 | 7.399 klicks

Seit einigen Monaten bereits beklagen vielerorts Webmaster ein Problem mit Google, speziell was die Unterscheidung von Original Content und Duplicated Content angeht. Dabei basiert das Problem höchstwahrscheinlich auf einem Google Bug, der für betroffene Webmaster negative Konsequenzen im Google Ranking nach sich zieht. Gemeint sind dabei sogenannte Reverse Proxys, welche die Inhalte der eigenen Webseite 1zu1 kopieren und auf der eigenen Seite ins Internet stellen. Gelangt jetzt Google auf eine im Proxy komplett eingespiderte Seite, hat Google das Problem zu erkennen, was ist der Original Content und was ist der Duplicated Content.

Stößt man als Webmaster auf eine Kopie der eigenen Seite (siehe Screenshoot 1), welche im Original bei einem Proxy ausgegeben wird, denkt man natürlich sofort daran, das es sich hier um gemeinen Content Diebstahl handelt und ist erstmal schockiert. Schlimmer jedoch, wenn man es zu spät mitbekommen hat, das ein Reverse Proxy sich des Contents der eigenen Seite bemächtigt hat, kann es passieren das die eigene Seite aus dem Index genommen wird und der Proxy als Original-Content Besitzer im Index bleibt. Das wiederum hat zur Folge, das von einem Tag auf den anderen, plötzlich massive Besucherrückgänge zu spüren sind, ebenso wie verwunderte Kundenmitteilungen, das die eigene Webseite wohl aus dem Index gekickt wurde, da man sie nicht mehr findet.

Suchmaschine seekXL - gefangen im Proxy von nzzm.com
Screenshoot 1 – Suchmaschine seekXL – gefangen im Proxy von nzzm.com

Hierbei ist zu unterscheiden, das der Reverse Proxy nicht absichtlich losgeht und sich die besten Seiten schnappt, um diese zu übernehmen und von deren guten Inhalt zu partizipieren, sondern ebenso ein Dienst Anbieter ist im Netz, wie auch Gästebuch Services, SMS Ticker oder Anbieter sonstiger Internet Dienstleistungen. Solch ein Service kann schon das einfache Angebote für chinesische Nutzer sein, welche über den Proxy Internetseiten erreichen können, die normal gesperrt wären, bei einem direkten Zugriff auf das Ziel. Leider gibt es auch einige Individuen im Netz, welche sich diesen Google Fehler gezielt zu Nutze machen und damit versuchen Konkurrenten abzuschiessen. Sie sorgen auf unterschiedlichsten Plattformen für Linkbait für die Proxy URL und verleihen dieser URL somit mehr Gewichtung im Index, wie die eigentliche Seite wo der Original Content liegt. Somit fängt Google langsam an, das betroffene Original Stück für Stück aus dem Index zu nehmen, bis diese komplett verschwunden ist.

Dadurch das der Reverse Proxy eine Unmenge an Seiten auf diese Art einspidert und in seinem Proxy zur Verfügung stellt, kommt auch noch ein weiterer Effekt zum tragen, welcher sich ebenso negativ auf die vom Content Diebstahl betroffene Präsenz auswirkt. Kommt man vom Linkpower auf ungefähr gleiche Stärke, muss Google trotzdem irgendwie festlegen, welche Seite ist Original und welche Duplicated Content, welche bleibt im Index und rankt und welche nicht. Hier werden die Präsenzen gegeneinander gestellt und den Berechnungen für Duplicated Content unterzogen. Dabei wird der Proxy mit seiner riesigen Menge an Unterseiten, der Proxy hat ja eine riesige Menge unterschiedlicher Seiten bereits gespidert und hält diese für Google bereit, oft schon allein deshalb stärker gewichtet und die Seite welche den Original Content erstellt hat, wird aus dem Index genommen.

Ein sehr kritischer Fehler, der ganze Existenzen bedrohen kann, wenn man zum Beispiel als Betreiber eines Internet Shop, auf das Medium Internet als Geschäftsbereich angewiesen ist. Schwach von Google, da der Fehler bereits seit mehr als 5 Monaten in Deutschland bekannt ist und er bis Heute nicht korrigiert ist.

Was kann man tun wenn man als Webmaster von Content Diebstahl, durch Reverse Proxy Hijacking betroffen ist?

– Die einfache Lösung ist, den betroffenen Proxy per Htaccess Datei auszusperren. Hierzu ermittelt man die IP-Adresse des störenden Proxys und schreibt in seine htaccess-Datei Bsp. deny from 1.2.3.x. Kommt der Proxy auf die eigene Webseite, bekommt er die Meldung Forbidden/Verboten zu sehen und gelangt nicht an den Content. Ein Nachteil dieser Lösung ist, das man es viel Fleissarbeit erfordert, die Liste der bösen Proxys alleine aktuell zu halten. Denn ändert der Proxy seine IP-Adresse, muss auch die IP in der htaccess-Datei geändert werden. Weiterer Nachteil ist, das nicht jeder eine htaccess-Datei in seinem Webverzeichnis anlegen kann bzw. diese im gewählten Webhosting Paket unterstützt wird. Vorteil bleibt jedoch, das, sobald man in Kenntnis eines starken und bösen Proxys, man diesen Sofort aussperren kann.

– die automatisierte Lösung ist der Einsatz des „Page Redistrictor“ Scriptes aus dem Bot-Trap Forum. Das Script basiert auf einer Blackliste, welche bereits schädliche Proxy Server zusammengetragen hat und diese automatisch auf IP-Änderungen und Veränderungen überprüft und das installierte Script sich automatisch aktualisiert. Der Vorteil liegt dabei klar auf der Hand. Dadurch das das Team von Bot Trap täglich sein Script erweitert und neue schädliche Proxys aufspürt, spart man Zeit und braucht sich nicht selbst, im Einzelkampf auf die Suche, nach bösen Proxys machen und ebenso auch nicht, ob sich dort was verändert hat, da sich der Page Redistrictor automatisiert updatet. Ein weiterer nicht unerwähnter Vorteil aus meiner Sicht – das „Page Redistrictor Script“ ist kostenlos. Nachteil aus meiner Sicht ist jedoch die Sicherheit, da man dem Redistrictor-Script schon eine Menge an Rechte auf der eigenen Präsenz zuweisen muss. Ein weiterer Nachteil ist für mich, das man PHP fähigen Webspace benötigt, damit das „Redistrictor Script“ seinen Einsatz tätigt, was nicht bei jedem Betroffenen der Fall sein wird.

Suchmaschine seekXL geschützt vor Zugriff von nzzm.com
Screenshoot 2 – Suchmaschine seekXL geschützt vor Zugriff von nzzm.com

Hat man das Page Redistrictor Script im Einsatz, bekommt ein Besucher, welcher über die Proxy URL auf den Original Content zugreifen möchte, eine Mitteilungsseite, das es sich hier um entwendeten Content handelt, sowie einen Verweis zur Original Webseite, welche den Original Content bereitstellt. Kommt der Google Bot vorbei und will die Proxy URL spidern, sieht er nicht mehr wie bei der Erstspiderung den Titel, die Beschreibung, die Keywords und den Content der bestohlenen Original Seite auf der Proxy URL, sondern gleiches Bild wie der Besucher (siehe Screenshoot 2), womit der Duplicated Content ausgehebelt wurde.

Das der Google Bug wirklich ein Problem riesigen Ausmaßes ist, spiegelt auch nachfolgende Pressemeldung von die-endverbraucher.de wieder, welche ich auf openPR gefunden habe.

(openPR) – Fürth 09.07.2007 – Seit einigen Tagen „kopiert“ eine russische Internetseite – nzzm.com – den Inhalt von anderen Webseiten und stellt diesen 1 zu 1 ins Internet. Laut verschiedenen Internetforen sind mittlerweile weit über 10.000 Webseiten betroffen. Allein schon dieser dreiste Klau von geistigem Eigentum empört viele. Völlig unverständlich ist jedoch das Verhalten der Suchmaschine Google. Entgegen jeglichem gesunden Rechtsempfinden werden die Originalseiten, wie beispielsweise die-zahnarztempfehlung.com, von Google aus den Suchergebnissen entfernt und durch die „plumpen Kopien“ des russischen Servers ersetzt.

Die hochgelobte Suchtechnologie offenbart hier gewaltige Defizite. Dieses Vorgehen ist ähnlich absurd, als würde Markenpiraterie dadurch bekämpft, die Originale von Prada, Dior oder Gucci zu vernichten, um für illegale Plagiate Platz zu schaffen.

Doch damit nicht genug. Je länger kleine Internetfirmen grundlos ausgesperrt werden, desto mehr Arbeitsplätze sind in diesen oft jungen Unternehmen massiv gefährdet. Denn der Großteil an Umsatzverlusten entsteht paradoxer Weise erst durch Google. Eine Überlegung die den Konzern-Verantwortlichen offensichtlich völlig fremd ist. Auch mit der Richtigstellung solch gravierender Fehler scheint es Google nicht sonderlich eilig zu haben. Oder wie sonst ist es zu erklären, dass dieser Weltkonzern in Deutschland nur über eine Email-Adresse verfügt.

Hier wäre echte Manpower gefordert, um zeitnah und vor allem zielführend handeln zu können. Wenn auch Sie unsere Meinung teilen, unterstützen Sie uns, indem Sie einen Link auf diese Meldung setzen und ihr damit mehr Gewicht verleihen (www.die-zahnarztempfehlung.com/presse/google_1.php). Denn dies war mit Sicherheit nicht der letzte „Hackerangriff“ dieser Art und ihre eigene Website könnte das nächste „Opfer“ werden. Auch eine Solidaritäts-Email an Google (support[at]google.com) kann helfen. Vielleicht müssen ja erst die Drähte glühen.

Die Endverbraucher
DieEndverbraucher sind eine von Verbrauchern gegründete und betriebene Internetplattform. Unser Ziel ist es, mit Schwerpunkt auf dem Medizinsektor, dem Verbraucher Patient wichtige und hilfreiche Informationen zur Verfügung zu stellen.

Die Endverbraucher Ltd. & Co. KG
Heinrich-Stranka-Str. 3-5
DE-90765 Fürth, Bayern

Telefon: +49 (911) – 78 74 309
Telefax: +49 (911) – 78 72 749
Web: www.die-endverbraucher.de

Wer selbst betroffen ist von einem Proxy und wirklich nicht mehr weiter weiss, den kann ich anbieten über die Kommentar Funktion mir sein Problem zu schildern, das man gemeinsam schaut was machbar ist bzw. selbst im Bot-Trap Forum vorstellig zu werden.

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9. Juli 2007 | 7.761 klicks

Software Gigant Microsoft hat den Bau eines neuen Entwicklungszentrums im kanadischen Vancouver beschlossen, berichtet heise.de.

Hauptgrund für Microsoft seine Entscheidung, Vancouver als neuen Standort in Betracht zu ziehen, ist der Vorteil das hier nicht die strengen Einwanderungs- und Aufenthaltsbestimmungen der Vereinigten Staaten gelten. Microsoft und Google beklagten in der Vergangenheit bereits mehrfach, das die stark begrenzten Jahresvolumina an so genannten H1-B-Visa, welche es qualifizierten Arbeitnehmern aus dem Ausland ermöglichen, für mindestens drei Jahre in den USA zu arbeiten, ein grosser Wettbewerbsnachteil sind. Bereits im Kongress vorgetragene Initiativen, zur Reformierung der US-Einwanderungsbestimmungen sind zuletzt gescheitert.


Google Vortrag im US-Kongress, zur Reformierung der US-Einwanderungsbestimmungen

Das geplante Software-Entwicklungszentrum in Vancouver soll im Herbst eröffnet werden und für mehrere hundert Arbeitnehmer Platz bieten. Aktuell beschäftigt Microsoft in Canada, bislang rund 900 Mitarbeiter, der Grossteil hiervon in Microsoft seinem Canada Hauptsitz Toronto. Microsoft Sprecher Lou Gellos sagte zum geplanten Entwicklungszentrum in Vancouver: „Der neue Standort ermöglicht uns, hoch qualifizierte Leute einzustellen, von denen zwar viele in den Vereinigten Staaten studiert haben, die wegen der Einwanderungsbestimmungen aber keine Arbeitserlaubnis für die USA erhalten„. Microsoft hat bereits mehrere ausländische Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen in Dänemark, Israel, Indien, China, Irland, Großbritannien, der Schweiz und in Aachen.

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9. Juli 2007 | 7.007 klicks

Google hat Code Search, für die Suche nach öffentlich verfügbarem Quellcode verbessert und bietet nun neben einem verbesserten Ranking der Ergebnisse, zusätzliche die Möglichkeit, auch einzelne Dateien und Code-Schnipsel zu indexieren. Weiterhin Neu ist, das die Google Code Search nun auch von verschiedenen internationalen Domains aus zugänglich ist.

Google Code Search

Google seine Google Code Search ist speziell für Entwicklern gedacht und will diesen helfend bei der Code Suche zur Hand gehen. Mussten Entwickler oft jede Programmierzeile neu schreiben, kann man mit Google Code-Search, schnell und einfach vorhandenen Open-Source-Code finden. Die Funktionsweise des Google Code Search Crawlers ist dabei recht durchdacht, dieser durchsucht weltweit vorliegenden Quellcode von Open-Source-Software, wobei die Relevanz der gezeigten Treffer, sich zusätzlich nach der Popularität der gefundenen Web-Seiten differenziert.

Nach dem Start von Google Code Search im Oktober letzten Jahres, war die Code-Suche als potenzielle Quelle für Hacker auf der Suche nach Bugs, Passwortinformationen und proprietärem Code kritisiert worden.

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9. Juli 2007 | 12.489 klicks

Das Google mit Orkut eine eigene Social Network Plattform betreibt ist bekannt, das es neben Orkut auch noch eine Vielzahl weiterer Social Networking Plattformen im Internet gibt ebenfalls. Was liegt da näher, als ein übergreifendes Social Network aufzubauen, wo es egal ist, wo man sich bereits angemeldet hat oder seine Bilder und Videos gespeichert liegen. Am Institut für Mensch-Computer-Interaktion, an der Carnegie Mellon Universität, wurde mit der Unterstützung von Google an diesem neuen Ansatz für soziale Online-Netzwerke geforscht. Dabei herausgekommen ist Socialstream, ein „Unified Social Network„, welches die unterschiedlichen „Social-Networks“ miteinander verbindert. Dadurch kann ein Nutzer an vielen dieser Systeme teilnehmen, ohne dabei den Überblick zu verlieren.

Ziel ist es, das Socialstream als gemeinsame Datenbasis für andere Social Networking Plattformen darstellt und den anderen Seiten und Diensten gesellschaftliche Daten zur Verfügung stellt. So können Nutzer Inhalte und die Art der Beziehungen zu anderen Personen, auch auf anderen Social Networks nutzen. Das Unified Social Network beschränkt sich dabei auf ein einfaches Interface, welches Einstellungen und Zugriffsbeschränkungen für alle Dienste erfasst und regelt, welche im Anschluss daran, auf allen anderen Plattformen gelten.

Ein weiteres interessantes Feature in Socialstream wäre auch die zentralisierte Kontaktstelle, welche anzeigt, wenn eigene Kontakte, in einer Plattform Beiträge veröffentlicht haben. Ebenso neu in Social Networks wäre die Zeitliste, welche die Aktivitäten der eigenen Kontakte, im Zeitablauf anzeigt. Nützlich ist die Funktion, sich Beiträge von Kontakten als Feed zu abonnieren, ebenso wie es für den Kontakt die Möglichkeit gibt, zu sehen wann das veröffentlichte gelesen wurde und wer dazu was wann gesagt hat.

Der aktuelle Prototyp von Socialstream wurde mit rund 30 Nutzern getestet und ob das Projekt finalisiert wird, ist aktuell nicht bekannt. Google sein Social Network Orkut ist in Indien und Brasilien erfolgreich und hat vor einigen Tagen auch einen portugiesischen Blog, sowie einen englischen Orkut Blog spendiert bekommen, was zeigt das sich Google intensiv mit Social Network beschäftigt und hier sicher noch einiges von zu lesen sein wird.

Wo sind die Orkut Mitglieder
Sergey Brin und Larry Page – 2004 bei Ted.com

Interessant auch zu sehen, wie Google Gründer Sergey Brin und Larry Page, die eigenen Ziele 2004 mit Orkut sehen und wo das Social Network heute steht. Weitere Informationen zu Socialstream und Unified Social Network findet ihr auf golem.de, Googlified und dem GWB.

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9. Juli 2007 | 11.519 klicks

Im April diesen Jahres ist Dustin Diaz von Yahoo zu Google aufgestiegen und arbeitet nun im Google Interface Engineer Team. Dustin Diaz, welcher auch gleichzeit Initiator des CSS Naked Day ist, hat einen Blick auf Google seine Ideen Schmiede geworfen und ein neues Bild zum Google Masterplan Google Masterplan 2 ins Netz gestellt.

Google Masterplan 2

Wer sich das grosse Bild vom Google Masterplan 2 geladen hat, ist recht gross mit 1,5 Megabyte und 3008×2000 Pixel, der kann erkennen das Google noch viel vor hat und die Suchmaschinen Weltmarktführerschaft noch lange nicht alles ist, was man erreichen möchte.

Auf Googlified wurden ein paar der erkennbaren Google Ziele mal aufgelistet:

– Develop Warp Drive soll so schnell werden wie Licht Geschwindigkeit
– IPv7 ist niedlicher (falls mal jemand IPv6 im Massenmarkt zum Einsatz bringt und die IPs dann immernoch zu wenige sind)
– MSN aufkaufen
– eine Crawl Einheit erschaffen, welche das menschliche Gehirn indexiert und somit von jedem Menschen den passenden Brain-Mirror bietet

Wer gerne den alten Google Masterplan sich anschauen möchte, findet diesen in meinem Beitrag vom Februar.

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8. Juli 2007 | 20.934 klicks

Wie Heute Mittag bereits berichtet, wurden auf Google Earth, höchstwahrscheinlich das erste chinesische Atom-U-Boot der Jin-Klasse gesichtet. Bis dato waren einzig Konzeptzeichnungen der Jin-Klasse U-Boote zu sehen, welche vom US-Marinegeheimdienst veröffentlich wurden, ohne das es Bestätigungen für deren Einsatz gegeben hat.

nbwolf vom Potsdam Blog hat sich die Mühe gemacht und die zusätzlichen Koordinaten, mit weiteren U-Boot Sichtungen, in einer Google Map für Atom U-Boote zusammenzustellen.

Atom U-Boote in Google Maps
Auf der Google Maps für Atom U-Boote, nachdem Laden oben rechts auf Hybrid umstellen

Auf der Atom U-Boot Maps findet Ihr die U-Boote in der Lushun Naval Base, Bohai (Huludao) Shipyard, Qingdao Naval Shipyard, Qingdao Naval Base, Zhenhai Naval Base und der Xizhou Naval Base.

U-Boot in der Qingdao Naval Base

Danke an Steffen für die Mühe, hab es Heute Mittag leider nicht mehr geschafft, jede einzelne Koordinate abzufahren.

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8. Juli 2007 | 9.794 klicks

Gestern war es soweit und weltweit wurden die Live Earth Konzerte, von MSN Live ins Web gestreamt. Und das Interesse war Gross, nicht nur bei den Madonna Download, 1.4 Millionen streamen Konzert in Hamburg. Weltweit haben 10 Millionen Menschen die Live Earth Konzerte gesehen bzw. waren Live oft Ort gewesen. Eine entsprechende Pressemeldung, welche MSN heute auf dem MSN Pressecenter veröffentlicht hat.

Live-Earth Online Portal von MSN - Offizieller Onlinepartner von Liveearth

Über 10 Millionen Menschen sehen MSN Live-Streamings der Live Earth-Konzerte

München, 08.07.2007 – Tausende von Menschen sind gestern dem weltweiten Aufruf für mehr Umweltbewusstsein gefolgt und waren live vor Ort auf einem der neun Konzert-Events von Live Earth. Millionen verfolgten die Konzerte als Video-Live-Streaming auf msn.de oder im TV. Als exklusiver Online-Partner von Live Earth hat MSN die Konzertreihe am Samstag weltweit mit 10 Millionen abgerufenen Live-Streamings übertragen. Über 1.4 Millionen Menschen verfolgten online das Konzert in Deutschland und machten Live Earth damit auch zu einem der größten Online-Events, die es in Deutschland gegeben hat.

Am Samstag wurde Geschichte geschrieben. Millionen von Menschen und Hunderte von Künstlern auf der ganzen Welt sind zusammen gekommen und haben sich eingesetzt, um mehr Aufmerksamkeit für den Klimawandel zu erreichen. Mit den 10 Millionen Live-Streamings, die wir bisher erreicht haben, wurde ein Meilenstein im Bereich der Live-Internetübertragung gesetzt,“ so Joanne Bradford, Corporate Vice President Microsoft. „Wir rechnen mit einer zusätzlichen Anzahl an Live-Streamings, nachdem nun alle Konzerte vorüber sind und sich jeder sein Lieblingskonzert oder verpasste Auftritte noch einmal bei MSN ansehen kann.“

Das Live Earth-Ereignis kann auch in den folgenden Tagen auf MSN weiterverfolgt werden. Unter können noch lange nach dem Event die Highlights der weltweit neun Konzerte sowie Interviews mit den Künstlern und umfangreiche Umweltthemen zur Verbesserung des Klimas abgerufen werden.

Über MSN
Mehr als 465 Millionen Unique User weltweit besuchen jeden Monat das Redaktionsportal MSN. Mit lokalisierten Versionen in 42 Märkten und 21 Sprachen ist MSN ein führender Anbieter von qualitativ hochwertigen Inhalten. MSN liefert täglich aktuelle News aus den Bereichen Unterhaltung, Nachrichten, Sport, Reisen, Auto, Money, Gesundheit und Computer & Technik.

Über Live Earth
Live Earth ist eine weltweite Konzertreihe, die am 7. Juli 2007 auf sieben Kontinenten insgesamt 24 Stunden lang stattgefunden hat. Ins Leben gerufen wurde das Projekt vom ehemaligen US-Vizepräsidenten und Umweltaktivisten Al Gore, der damit auf die Klimaerwärmung und die Umweltbewegung Save Our Selves (SOS) aufmerksam machen will. SOS tritt dabei als Dachorganisation der Veranstaltung auf. Sponsor und offizieller weltweiter Online Partner von Live Earth ist MSN. Alle Konzerte werden kostenlos auf MSN übertragen.

Pressekontakt allgemein:
vibrio Kommunikationsmanagement Dr. Kausch gmbH
Edisonpark Haus C, Ohmstraße 4, 85716 Unterschleißheim
Sabine Haimerl
Tel.: +49 (89) 3 21 51 – 869
Fax: +49 (89) 3 21 51 – 77
E-Mail: sabine.haimerl[at]vibrio.de

Pressekontakt Publikums- und Lifestylepresse:
Avantgarde Gesellschaft für Kommunikation mbH
Buttermelcherstr. 16, 80469 München
Nadja Horn
Tel.: +49 (89) 20 25 26 21
e-mail: nadja.horn[at]avantgarde.de

Kontakt MSN:
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Internet: www.vibrio.de

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8. Juli 2007 | 32.348 klicks

Eine brisante Entdeckung, laut einem Bericht auf googlefokus, hat ein Wissenschaftler der Federation of American Scientists in Google Earth gemacht. Seinen Beobachtungen zu Folge, soll ein chinesisches Atom U-Boot der Jin-Klasse (auch Typ 094 genannt), in der Xiaopingdao Marine-Basis vor Anker liegen.

Atom-U-Boot - chinesisches Atom-U-Boot der Jin-Klasse
U-Boot Koordinaten in Google Earth

Das Atom-U-Boot soll bereits aus der neuen Jin-Klasse stammen, welche die Atom-U-Boote der Xia-Klasse ersetzen. Bis Heute gab es einzig Konzeptzeichnungen der Jin-Klasse U-Boote zu sehen, welche vom US-Marinegeheimdienst veröffentlich wurden. Somit bestätigen sich die Vermutungen, das bereits erste Jin-Klasse Atom-U-Boote im Einsatz sind.

Insgesamt plant China den Bau von fünf Atom-U-Booten der Jin-Klasse. Sie sollen mit modernen, atomaren Interkontinentalraketen vom Typ JL-2 ausgerüstet werden. Durch die neuen U-Boote streue China zudem seine atomaren Möglichkeiten, um bessere regionale Fähigkeiten und eine überlebensfähigere Streitmacht zu erzielen.

Auch Dr. Lyle Goldstein, Leiter des China Maritime Studies Institute am US Naval War College, sagt, der Einsatz solcher U-Boote würde das Abschreckungspotenzial Chinas erheblich steigern. „Wenn China diese Systeme im angegebenen Umfang zu Wasser wie auf dem Land wirkungsvoll einsetzt, verfügt es über robuste Fähigkeiten für einen Zweitschlag.

Wie man annimmt ist die Jin-Klasse mit mehreren ballistischen Raketen ausgestattet, welche aus 12 bis 16 Abschussrampen abgefeuert werden können. Die atomaren Langstreckenraketen haben dabei die Reichweite, welche auch US-Ziele erreichen können. „China ist mit recht rasantem Tempo dabei, ein ernsthafter militärischer Wettbewerber zu werden„, sagte ein ranghoher US-Beamter der Financial Times.

The U.S. Office of Naval Intelligence estimated in 2004 (bottom) that the Jin-class SSBN would have 12 missiles
Source: fas.org

Weitere Google Earth Koordinaten sollen laut einem Kommentar im Strategic Security Blog, ebenso chinesische Atom-U-Boote zeigen:

For other chinese submarine sites, check these locations:

* Lushun Naval Base (38°47’50.78″N, 121°14’38.72″E)
* Bohai (Huludao) Shipyard (40°43’5.04″N, 120°59’45.69″E)
* Qingdao Naval Shipyard (36° 4’25.36″N, 120°18’21.47″E)
* Qingdao Naval Base (36° 5’44.19″N, 120°18’47.24″E)
* Zhenhai Naval Base (29°53’53.12″N, 121°57’55.87″E)
* Xizhou Naval Base (29°32’8.64″N, 121°46’13.22″E)

The naval base on the southern tip of Hainan Peninsula ( 18°12’30.06″N, 109°40’48.62″E) does not show submarines yet, but has interesting features including a large sea-entrance into an underground facility. A Han-class SSN has been photographed at the base in the past.

Weitere Informationen im Netz zum gesichteten Atom-U-Boot in Google Earth, findet ihr auf dem Google Fokus Blog, Financial Times und dem FAS Blog

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8. Juli 2007 | 5.910 klicks

Benutzer der Google Desktop Software, können seit dieser Woche in den Genuss eines durchaus interessanten Gadgets für den Google Desktop gelangen, das Movie Gadget von Yannick Stucki. Wie im nachfolgenden YouTube Video zu sehen, erhält man mit dem Movie Gadget, bequem vom Google Desktop aus die Möglichkeit, sich über aktuelle Kinofilme zu informieren, welche gerade in den Kinos laufen.


Movie-Gadget für den Google Desktop

Und das Movie Gadget ist wirklich gut. Lokalisiert man sich in den Einstellungen, so erhält man vom Google Desktop Movie Gadget Infos zu den Kino-Filmen, welche aktuell in der Nähe gespielt werden und bekommt dazu passige Trailer und Hintergrund Informationen geliefert. Also durchaus durchdachte das ganze, wobei man das von Yannick Stucki auch erwartet hat, ist er doch mit seinem diGGGadget Gewinner des Gadget-Award Wettbewerbes.

Weitere Gadgets von Stucki gibt es natürlich auch in seiner Gadget-Gallerie, weitere Informationen zum Movie Gadget findet man auf Googlified und dem Blog von Yanni Stucki.

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8. Juli 2007 | 5.916 klicks

Suchmaschine Google hat einen Webmaster Blog in China gestartet, genauer gesagt den Google China Webmaster Blog.

Google China Webmaster Blog auf Basis von WordPress

Wie Googlified berichtet, basiert der Blog entgegen den zuletzt gestarteten Finance Blog, Orkut Blog und den Google.org Blog auf dem Blogsystem von WordPress.

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7. Juli 2007 | 7.500 klicks

Ist es eine Revolution im Internet-Werbemarkt oder doch nur alter Wein in neuen Gläsern? Der Internetdienstleister Yahoo geht mit einem neuen Angebot für seine werbenden Kunden auf den Markt. So genannte Smart-Ads erlauben es den Werbenden ihre Angebote zukünftig noch besser für bestimmte Zielgruppen zu platzieren. Es werden demographische Merkmale wie Alter und Geschlecht, sowie das Online-Verhalten der User emittelt. Auf bereits fertig designten Vorlagen werden dann auf den User zugeschnittene Angebote platziert und eingeblendet. Für den User sieht dies in der Realität dann so aus, dass wenn er nach Reisen sucht, Werbung von Reiseanbietern eingeblendet wird und er mit Hilfe dessen sofort bei diesen Buchen kann.


Künstler: Jasper Johns – Quelle: livinginadigitalworld.com

Die benötigten Vorlagen für die Werbung erhält Yahoo von Designagenturen, diese müssen dann nur noch mit den Aktivitäten des Users abgeglichen und mit den passenden Werbebotschaften versehen werden. Dies erfolgt anhand der vom User eingegeben Suchworte in der Suchmaschine in Echtzeit.

Yahoo verspricht sich vom Einsatz der Smart Ads einen neuen Aufschwung im Bereich der Online Werbung. Gleichzeitig versucht das Unternehmen, nach dem verlorenen Duell im Suchmaschinenmarkt gegen Google, sich neu zu positionieren und den Fall der eigenen Aktienkurse zu stoppen.

Zunächst werden die Smart-Ads auf Yahoo eigenen und auf von Yahoo betriebenen Seiten eingesetzt. In der weiteren Planung sollen sie auch bei Partnern von Yahoo, wie eBay und Comcast eingebunden werden.

Weitere Informationen zu Yahoo seinen Smart Ads, findet man im Web auf Silicon.de, zdnet.de, livinginadigitalworld.com und weitere …

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