Gesundheitsreform bringt laut Microsoft kleinen Unternehmen Bauchschmerzen

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Gesundheitsreform bringt laut Microsoft kleinen Unternehmen Bauchschmerzen
31. August 2006 | 7.388 klicks

Oft diskutiert wurde die „neue Gesundheitsreform“ die ja alles besser macht. Nun hat auch Microsoft seine Meinung dazu und teilt mit das gerade für kleine Firmen und Unternehmen diese Reform mit starken Bauchschmerzen verbunden ist. Microsoft hatte hierzu bei TechConsult eine Studie zur Meinungsumfrage in Auftrag gegeben, die kleine Unternehmen zu ihrer wirtschaftlichen Lage und Investitionsbereitschaft befragt. Hier ein Bericht, welchen ich dazu auf presseportal.de dazu gelesen hatte.

München (ots) – Firmenchefs kleiner Unternehmen in Deutschland halten die Gesundheitsreform für überfällig, lehnen sie aber in ihrer jetzt geplanten Form mit großer Mehrheit ab. Zu diesem Ergebnis kommt eine von Microsoft Deutschland beim Marktforschungsinstitut TechConsult in Auftrag gegebene Marktstudie, die kleine Unternehmen zu ihrer wirtschaftlichen Lage und Investitionsbereitschaft befragt. 89 Prozent der befragten Firmenchefs halten die Gesundheitsreform für die wichtigste und notwendigste Reform der Bundesregierung, gefolgt von Steuerreform (84 Prozent), Finanzreform (64 Prozent) und Föderalismusreform (62 Prozent). Am heftigsten bewegt momentan die Gesundheitsreform die Gemüter der kleinen Unternehmen. Nach dem
derzeit vorliegenden Entwurf der Bundesregierung werden die Beiträge zu den gesetzlichen Krankenkassen steigen und die Leistungen für die Versicherten gleich bleiben. Nur 34 Prozent der befragten Unternehmen halten diesen Beschluss für sinnvoll. Die Hälfte der Unternehmer hätte Leistungskürzungen ohne Beitragserhöhungen bevorzugt, da sich
damit die Sozialabgabenlast ihrer Unternehmen nicht erhöhen würde. Lediglich 17 Prozent der kleinen Unternehmen erwarten positive Auswirkungen der Gesundheitsreform auf das deutsche Gesundheitswesen.

Fast drei Viertel der Befragten sehen die Reform in einem negativen Licht (73 Prozent). Hauptgründe dafür sind steigende Lohnnebenkosten wegen der Beitragserhöhungen oder hohe Kosten der Versicherten durch Zusatzversicherungen. Auch die Gefahren einer Zweiklassen-Behandlung und die Verschlechterung der medizinischen Betreuung zu Lasten der Patienten werden von über 60 Prozent der Befragten befürchtet. Die Ergebnisse der Studie können unter der Adresse www.kleineUnternehmen.de/trendbarometer  abgerufen werden.

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