Google 30 Millionen Dollar-Rennen

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Google 30 Millionen Dollar-Rennen
22. Februar 2008 | 2.882 klicks

Das Rennen zum Mond mit dem Ziel von 20 Millionen US-Dollar vor Augen, kann beginnen. Google hat das Rennen nun eröffnet und wer es schafft als erster bis zum 31. Dezember 2012 einen Roboter auf den Mond zu schießen, der gewinnt 20 Millionen US-Dollar. Der Roboter jedoch muss nicht nur heil auf dem Mond landen, sondern sich dort auch mindestens 500 Meter vom Landeplatz wegbewegen. Dann sollen Videos, Bilder und Daten zur Erde gesendet werden. Ist dies geschafft, wird man um 20 Millionen US-Dollar reicher. Ab dem 1. Januar 2013 reduziert sich das Preisgeld um 5 Millionen US-Dollar. Beendet wird der Wettbewerb zum 31. Dezember 2014.

Wie in der Überschrift geschrieben, geht es insgesamt um 30 Millionen US-Dollar. Google und die gemeinnützige X-Prize-Foundation geben weitere 5 Millionen US-Dollar an den zweiten Platz ab. Die immer noch übrigen 5 Millionen werden dann als Bonuspreis vergeben. Ausgeschrieben hat Google den Preis bereits im September 2007. Ein halbes Jahr danach wurden nun die ersten Teams für den Wettbewerb vorgestellt. Peter Diamandis ist Vorsitzender der X-Prize-Foundation und äußerte sich sehr erfreut über die Teilnehmer. „Ich freue mich, unsere ersten 10 registrierten Teams beim Google Lunar X-Prize willkommen heißen zu dürfen.“ 560 Interessenbekundungen aus insgesamt 53 Ländern sind eingegangen, so Diamandis. Die meisten Team stammen aus den USA.

Zwischen diesen sind aber auch einige europäische Teams wie Team Italia oder die rumänische Aeronautics and Cosmonautics Romania Association. Nicht alle Bewerber sind der Jury neu, manche haben bereits bei einer anderen Ausschreibung teilgenommen, der Ansari X-Prize. Besonders spannend wird das Team „FredNet“ werden. Im Hintergrund dieses Teams stehen die zu den Besten zählenden Open-Source-Entwickler. Ihr Ziel wird es sein, ein Raumfahrtprojekt nach der Methode von Softwareprojekten wie Linux zu entwickeln.

Ich bin überzeugt, dass wir ein interessantes und konkurrenzbetontes Rennen zum Mond erleben werden, mit einigen sehr kreativen Designs, die anders sind als alles, was wir bisher bei den offiziellen Raumfahrtprogrammen gesehen haben. kann es kaum erwarten, zusammen mit Google den Sieger auszubezahlen“ so die mit Freude gefüllten Worte von Diamandis.

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