Google AdWords Quality Score bei Ladezeiten von Landing-Pages

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Google AdWords Quality Score bei Ladezeiten von Landing-Pages
19. März 2008 | 2.702 klicks

Es ist bisher mehr als eine Warnung zu sehen. Google wird seinen bekannten „Quality Score“ von AdWords, wohl bald auch Einfluß auf die Ladezeiten geben. Kürzlich wurde im offiziellen Google AdWords Weblog darüber berichtet, dass Werbekunden von Google AdWords in Zukunft besser aufpassen sollen, wie die Ladezeiten der eigenen Landing-Pages abschneiden. Bisher nahm die Ladezeit von Landing-Pages keinen Einfluß auf den „Quality Score“, nur wird sich dies bald ändern.

Der „Quality Score“ von Google AdWords beeinflußt zum einen die Position von Werbeanzeigen in AdWords und auch in AdSense, zum anderen ist von diesem Score aber auch der Preis für die Mindestgebote abhängig. Wie hoch der Faktor in die Mindestgebote einbezogen wird ist unklar, dennoch gilt: Wenn Landing-Pages zu langsam sind, können die Kampagnen bald deutlich teurer werden. Einige Webmaster befürchten nun, dass Webseiten mit mehr Bildmaterial oder sogar Videos deutlich benachteiligt werden. Abhilfe schafft man sich allerdings relativ einfach, ohne großen Zeitaufwand. Es kann immerhin jeder auch extra Landing-Pages anlegen. Einzelne HTML-Seiten mit kurzen Informationen zum Produkt oder der Dienstleistung. Von dieser Landing-Pages aus setzt man einen deutlichen Link zur Bestellung oder der direkten Produktseite. Schon fällt das Problem der langen Ladezeit weg.

AdSense ebenfalls betroffen?

Vermutungen die sich im Netz finden lassen, weisen auch daraufhin, dass neue Auswirkungen bei AdSense kommen sollen. Google wird angeblich Webseiten im AdSense-Netzwerk bevorzugen, die eine höhere Performance bieten. Wie sich das genau auswirkt ist mir nicht klar. Eventuell bekommen diese Webseiten die besseren Anzeigen und damit die höheren Vergütungen übermittelt.

Allgemeine Informationen zum Qualitätsfaktor von Google

Die Berechnung des Mindestgebots erfolgt über die bisherige Klickrate des jeweiligen Keywords. Angegeben wird diese Klickrate im Account als „CTR“. Die Klickrate innerhalb des Google-Werbenetzwerk wird dabei nicht berücksichtigt. Zudem fliest auch die Relevanz des Keywords für die Anzeige in der passenden Anzeigengruppe mit in die Berechnung ein, genau wie die Qualität der Zielseite. Die Qualität der Zielseite ist auch der Punkt, um den es im Artikel geht. Neben noch anderen verdeckten Faktoren, lässt Google auch das bisherige Kontoprotokoll mit in die Bewertung einfließen.

Informationen wie Google die Positionen der Anzeigen berechnet und weitere allgemeine Informationen zum Qualitätsfaktor, lassen sich auf der offiziellen Webseite über den „Quality Score“ bei Google entnehmen.

Eine Reaktion zu “Google AdWords Quality Score bei Ladezeiten von Landing-Pages”

  1. Fireball Am 19. März 2008 um 10:32 Uhr

    Und wieder bin ich ein Stück schlauer geworden, was den Quality Score angeht. Hab vorher noch nicht wirklich davon gehört.
    Dass für Google die Ladezeiten einer Landingpage nun auch ausschlaggebend sind, finde ich nicht gut.
    Heißt ja schon fast, dass auf einer Landingpage NUR noch Text vorhanden sein darf. Videos und Bilder adé!