Google kündigt eigene Gesundheits-Plattform bis Anfang 2008 an

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Google kündigt eigene Gesundheits-Plattform bis Anfang 2008 an
18. Oktober 2007 | 2.625 klicks

Google-Vice President Marissa Mayer hat auf der Fachkonferenz Web 2.0 Summit in San Francisco, Kalifornien, eine Google Gesundheits-Plattform vorgestellt, welche bereits Anfang 2008 an den Start gehen soll. Durch digitale Patienakten sollen Informationen leichter an Ärzte weitergegeben werden und so das Risiko eines Verlusts minimiert werden.

Die Pläne für eine eigene Gesundheits Plattform hatte Suchmaschinen Riese Google bereits im Jahr 2005, wo auf Papier archivierte Daten durch den Hurrikan Katrina vernichtet wurden. „Es hat keinen Sinn, solche Informationsmengen in Akten abzulegen„, sagte Mayer und verwies auf die Vorteile der digitalen Speicherung, ebenso wie gewährleistet sein muss, dass Anwender volle Kontrolle über die zu ihrer Person gespeicherten Daten haben.

Derzeit wird die Gesundheits-Plattform (Codename: Weaver), von Beta-Testern und Partnern, noch weiteren Prüfungen unterzogen. Das Hauptaugenmerk der Prüfungen liegt dabei vor allem auf der Datensicherheit, welche eine ganz wichtige Rolle spielt. Zusätzlich zur Datenbank für medizinische Informationen, wird Google auch verschiedene Suchdienste in die Plattform integrieren. Informiert sich ein Patient zu einer Krankheit, so wird ihm im Anschluss, eine Auswahl an Fachärzten aus der näheren Umgebung vorgeschlagen.

Weitere Informationen zur angekündigten Gesundheits Plattform von Google, findet man im Netz auf winfuture.de, de.internet.com und weitere …

Eine Reaktion zu “Google kündigt eigene Gesundheits-Plattform bis Anfang 2008 an”

  1. Dr. M. Stockmann Am 25. Oktober 2007 um 23:17 Uhr

    Ohje, das gibt Riesenärger. Zumindest, wenn dieser Dienst in Deutschland angeboten wird, können geltende Datenschutzbestimmungen nur schwer überwunden werden. Eine Alternative könnte nur sein, dass jeder Patient seine Daten zur Übermittlung an Google durch eine gesonderte Erklärung freigibt. Ob eine solche Einwilligung aber alle zukünftig entstehenden Daten erfassen kann und nicht jedesmal neu erteilt werden muss, ist fraglich. Man denke nur an Lebens- und Krankenversicherer…