Google und IBM fördern Weiterentwicklung von Prozessor-Clustern

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Google und IBM fördern Weiterentwicklung von Prozessor-Clustern
8. Oktober 2007 | 2.752 klicks

Suchmaschine Google und Prozessorhersteller IBM planen in Zukunft Universitäten, stärker bei der Weiterentwicklung von Prozessor Clustern zu unterstützen. Google Chef Eric Schmidt und IBM Chef Samuel Palmisano kündigten in einem gemeinsamen Telefoninterview an, dass beide Firmen je einen Betrag von 20 und 25 Millionen Dollar für Hardware, Software und Services zur Verfügung stellen, welche für Informatik-Professoren und deren Studenten verwendet werden soll.

Da der Bedarf an Fachkräften für den Bereich des On-demand-Service und Web-basierte Anwendungen stetig zunimmt, will man die Ausbildung von Studenten in Techniken des „Cloud Computing“ mehr unterstützen. Im ersten Schritt werden 400 Rechner bereitgestellt, später soll die Zahl auf 4.000 erhöht werden, welche in den Rechenzentren von sechs Universitäten installiert werden. Zur Auswahl der ersten Universitäten gehören die Universität von Washington (Seattle), Stanford (Kalifornien), Berkeley (Kalifornien), College Park (Maryland), Carnegie Mellon (Pittsburgh, Pennsylvania) und das Massachusetts Institute of Technology (MIT).

Die Rechner werden dabei sowohl aus IBM-BladeCenter- und System-X-Servern bestehen, wie auch aus Server-Maschinen von Google. Die Serversysteme werden mit Linux als Betriebssystem ausgeliefert und durch die Virtualisierungssoftware Xen und Apaches Hadoop-Projekt ergänzt. Letztere wird auch von Yahoo unterstützt wird, sowie von Googles MapReduce und dem Google File System (GFS).

Weitere Informationen zur Förderung der Weiterentwicklung von Prozessor-Clustern durch Google und IBM, findet man im Netz auf golem.de, silicon.de, de.internet.com und weitere …

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