Heisst es bald „Google Inside“ ?

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Heisst es bald „Google Inside“ ?
3. Juli 2006 | 9.981 klicks

Wir Deutschen sagen immer: „Schuster bleib bei deinen Leisten“ und so Unrecht hat das Sprichwort meistens nicht. Das Google genug Geld hat um jede Idee mal auszutesten mag sein, aber gleich einen eigenen Prozessor zu entwerfen, übersteigt das Ganze aus meiner Sicht schon.

Heute berichtete die bekannte und für seriöse Berichterstattung stehende New York Times darüber, das Google ernsthaft mit dem Gedanken spielt seine eigenen Prozessoren für die Rechenzentren zu entwickeln. Die NY Times zitiert dafür den Technik-Chef des Unternehmen Google und zahlreiche Analysten.

Google versucht damit seiner bisherigen Linie treu zu bleiben und stimmt hauseigene PCs solange ab, bis Sie perfekt als Einheit im bisherigen Netz funktionieren. Entgegen der Konkurrenz, welche die teuersten und leistungsstärksten Bauteile namenhafter Hersteller bevorzugt. Ist es Googles grosser Vorteil auf Unique-Power zugreifen zu können, welcher optimal an die Nutzer und Rechenbedürfnisse der Anfragen optimiert sind oder auf die Zeit betrachtet ein falscher Schritt…

Mit dieser sparsamen Strategie hat Google über die ganze Welt verteilt eine Rechenkapazität angehäuft, die ihresgleichen sucht. Der Analyst Martin Reynolds von Gartner hält Google mit seinen selbst gemachten Rechnern für den viertgrößten Server-Hersteller nach Dell, HP und IBM. Schon seit längerem wird in der Hardware-Branche spekuliert, wie lange sich Google bei seinen sehr speziellen Anforderungen noch mit handelsüblichen Bauteilen zufrieden gibt.

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Eine Reaktion zu “Heisst es bald „Google Inside“ ?”

  1. netzmeisterleistung.de » Google will Prozessoren bauen? Am 4. Juli 2006 um 09:19 Uhr

    […] mehr dazu … Posted by insomnia | […]