Google im Suchmaschinen Blog

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Google

Der Suchmaschinen Anbieter Google gehört zu den weltweit mächtigsten und bekanntesten Konzernen, deren Produkte und Dienstleistungen von nahezu jedem Internet-Besucher wahrgenommen und auch verwendet werden. Mehr als 90 Prozent aller Netz-Besucher weltweit greifen zur bekannten Suchmaschine Google, wenn es darum geht, mit einem oder wenigen Begriffen passende Webseiten aus den unendlichen Weiten des Internets zu fischen.

Google News zu Youtube, Maps, Earth und andere Google Dienste

Wer weniger sucht, dafür mehr bewegte Bilder im Internet ansieht, greift in der Regel auf die bekannte Video-Plattform YouTube zurück. Auch YouTube gehört zum Angebot des Internet-Konzerns. Pro Tag werden etwa vier Milliarden Videos auf der Plattform aufgerufen. Nicht nur der Suchmaschinen- und Video-Plattform-Markt gehört für Google zum Kerngeschäft, auch das E-Mail-Angebot Gmail, der Karten-Dienst Google Maps, Nachrichten, Produkte, Bildersuche und vieles mehr begeistern Millionen Internet-Besucher auf der ganzen Welt.

Abseits der digitalen Produkte steht Google allerdings auch im Fokus wahrlich innovativer Entwicklungen. Unter anderem arbeitet der Konzern derzeit an einem Fahrzeug, welches nicht bedient werden muss. Auch ein Smartphone im Baukasten-Prinzip ist aktuell in Entwicklung.

12. September 2007 | 4.914 klicks

Suchmaschine Google hat einem Bericht auf Googlified zu Folge einen Support Chat für Google Apps und Google AdWords gestartet. Konnten Webmaster mit Problemen vorher nur ihre Fragen in den Google Groups zu genannten Google Services stellen, so setzt Google jetzt auf eine schnellere Kommunikation und bietet von Montag bis Donnerstag zwischen 7 Uhr und 19 Uhr (PST), sowie Freitag zwischen 7 Uhr und 18 Uhr (PST) Webmastern Hilfestellung bei ihren Problemen.

Google Support Chat für Fragen zu Google AdWords und Google Apps
Support Chat für Webmaster, bei Fragen zu Google AdWords und Google Apps

Aus meiner Sicht ein Schritt in die richtige Richtung, denn wer mit seinen Services Geld verdienen möchte, sollte entsprechenden Service bieten. Da Google bekannt für eine zurückhaltende Kommunikation nach Aussen, stellt der Chat schon einen grossen Schritt für Google dar, denn man darf annehmen das auch andere Probleme an die Google Mitarbeiter herangetragen werden. Positiv finde ich beim Google Support Chat, dass man entgegen dem Konkurrenten Microsoft, den Support kostenfrei anbietet und nicht auch noch Geld dafür verlangt.

Weitere Informationen zum Google Support Chat für Google Apps und Google AdWords, findet man im Netz auf Googlified, dem GoogleWatchBlog und Google Blogoscoped.

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12. September 2007 | 17.929 klicks

Nachdem bereits Anfang Mai, Suchmaschinen Anbieter Google das Erotik Videoportal Youporn in seinem deutschen Suchindex gesperrt hat, musste nun auch Internet Zugangsprovider Arcor eine Aufforderung zur Sperrung von Porno und Sex-Seiten Folge leisten.

Obwohl es einer Zensur gleich kommt, legt Arcor-Sprecher Paul Gerlach großen Wert darauf das Arcor nicht zensiert. Trotzdem hat Arcor den Zugriff auf drei Porno-Angebote unterbunden, darunter die Seite YouPorn. Auf die genauen Ursachen wollte Gerlach nicht eingehen: „Uns ist eine Aufforderung zugegangen, der wir freiwillig nachkommen.“.

Bei den gesperrten Porno Video Seiten seien „pornografische Inhalte ohne – oder ohne ausreichende – Altersverifikation frei zugänglich„. Betroffene Domains sind zum Beispiel sex.com, youporn.com oder privatamateure.com, demnächst vielleicht Flirtline, Telefonsex oder Single Community Webseiten. Vielleicht sogar die beliebten Seiten von Beate Uhse, zum Beispiel osteuropa-flirtline.de oder silvia-online.com. Wie viele Seiten von der Porno- und Sex-Seiten Sperre betroffen sind oder auf welche Weise der Zugriff unterbunden wird, wollte Arcor keine Auskunft zu geben, aktuell lassen sich jedoch alle gesperrten Sex- und Porno Seiten über die Einstellung eines Proxy-Servers umgehen.

Beobachter rechnen damit, dass Arcor die Sperrung bald wieder aufhebt. Andere DSL-Anbieter waren dem Beispiel des Unternehmens nämlich nicht gefolgt. „Wir benötigen Rechtssicherheit, werden erst auf behördliche Anordnung tätig„, sagte Deutsche-Telekom-Sprecher Ralf Sauerzapf.

Weitere Informationen zur Porno Seiten und Sex-Seiten Sperre bei Arcor, findet man im Netz auf focus.de, heise.de, zdnet.de

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12. September 2007 | 4.108 klicks

Suchmaschine Google hat eine Kooperation mit Consulting- und Outsourcing-Unternehmen Capgemini geschlossen. Capgemini wird seinen Kunden in Zukunft, Googles webbasierte Office-Anwendung Google Apps Premier Edition näherbringen. Mit Capgemini stellt sich erstmalig ein grosser IT-Dienstleister hinter die webbasierten Office-Lösungen von Google und steht mit seinem Namen dafür, dass diese für gewisse Zwecke auch den höheren Sicherheits- und Verlässlichkeitsansprüchen von Firmen genügen. Konkret soll Capgemini Firmen dabei helfen, Google Apps (bestehend aus E-Mail, Kalender, Textverarbeitung und Tabellenkalkulation) optimal an die eigenen individuellen Bedürfnisse und Unternehmensprozesse anzupassen. Google verfolgt dabei das Ziel, die Premier Edition seiner Office-Suite für Enterprise-Kunden als Software-as-a-Service-Modell (SaaS) anzubieten.

Capgemini - Consulting- und Outsourcing-Unternehmen

Capgemini betreut derzeit mehr als eine Million Desktops bei Firmenkunden, zu welchen Kunden wie Pharmakonzern Eli Lilly & Co., sowie die Investmentfirma PricewaterhouseCoopers gehören. Für Google könnte die Kooperation den lang erhofften grossen Schritt ins Geschäft mit großen Geschäftskunden bringen. Laut Google eigenen Angaben, nutzen bereits über Hunderttausend Firmen Googles Office-Software, allerdings die nur kostenfreie Version.

Weitere Informationen zur Partnerschaft zwischen Google und Capgemini, findet man im Web im GoogleFokus Blog, auf inside-it.ch

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11. September 2007 | 4.065 klicks

Suchmaschine Google hat mit Google Ganeti ein neue Software vorgestellt, welche man in den Google Labs entwickelt hat. Ganeti ist ein Verwaltungstool für virtuelle Maschinen und stellt eine Xen-basierte Open Source Lösung dar. Entstanden ist Google Ganeti für die firmeninterne Nutzung, im Standort Zürich. Dabei ist Ganeti vornehmlich auf die Benutzung im Cluster ausgelegt und unterstützt dabei bis zu 25 Knotenpunkte. Die Ganeti Software setzt auf der freien Virtualisierungslösung Xen auf, was bei virtuellen die Möglichkeit der Steuerung und Ausführung von automatischen Aktionen ermöglicht.

Ganeti - Google Verwaltungstool für virtuelle Maschinen
Ganeti – Google Verwaltungstool für virtuelle Maschinen

Da im aktuellen Zustand von Ganeti momentan nur die Paravirtualisierung unterstützt wird, stellt man schnell fest, das Ganeti aktuell noch an die jeweiligen Anforderungen von Google ausgerichtet ist. Was in der Praxis bedeutet, dass das Gastssystem verändert werden muss, was Microsoft sein Windows Betriebssystem schon von vornherein ausschließt. Auch die Tools zur Live-Migration, sowie Import- und Export-Funktionen, fehlen in der aktuellen Version von Ganeti ebenso. Die Linux-Software Ganeti 1.2 Beta 1 steht bei Google Code zum Download bereit.

Weitere Informationen zur Ganeti Verwaltungssoftware für virtuelle Maschinen, findet man im Netz auf golem.de, derStandard.at und weitere ….

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10. September 2007 | 6.946 klicks

Suchmaschine Google hat vergangene Woche mehrere Google Doodle, zu unterschiedlichen Anlässen auf den Google Startseiten von Google Brasilien, Google Italien, Google Frankreich, Google Neuseeland und Google Argentinien gezeigt. Google Doodles sind grafisch veränderte Google Logos der Google Startseite, wo das Logo von Google symbolisch dem jeweiligen Anlass angepasst ist. In der Vergangenheit gab es Google Doodles zum Knowledge Day in Russland, dem Welt Aids Tag, dem Earth Day oder das Google Doodle zum Countdown auf die Sommer Olympiade in China.

Luciano Pavarotti - Google Doodle anlässlich des Todes von Luciano Pavarotti
Google Doodle anlässlich des Todes von Luciano Pavarotti (Screenshot vom Google Italia Blog), Nutzung unter CC-license

Google Italien hat dem Tod des italienischen Tenor Luciano Pavarotti mit einem eigenen Google Logo die letzte Ehre erwiesen, eine nette Geste wie ich finde.

Independence Day of Brasilia - Google Logo zum brasilianischen Unabhängigkeitstag
Google Doodle zum Brasilian Independence Day (Screenshot von Googlified), Nutzung unter CC-license

In Brasilien wurde in der vergangenen Woche der 185. Unabhängigkeits Tag gefeiert, was natürlich auch Google Brasilien mit einem eigenen Logo zelebriert hat. Auch Orkut hat sein Startseiten Logo dem Anlass angepasst und ein Orkut Doodle veröffentlicht, hierzu auf dem GoogleWatchBlog mehr.

Rugby World Cup 2007 - Google Doodle zum Rugby World Cup 2007
Google Doodle zum Rugby World Cup 2007 (Screenshot vom GoogleWatchBlog), Nutzung unter CC-license

Anlässlich des Rugby World Cup 2007 hat Google die Startseiten von Frankreich, Argentinien und Neuseeland, dem Sport Ereigniss angepasst. An dem Rugby Sport Event nehmen 20 Teams teil, so das man vermuten kann, dass auch die 17 anderen teilnehmenden Nationen, das Google Doodle angezeigt haben.

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10. September 2007 | 4.513 klicks

Suchmaschine Google war die vergangenen Tage nicht untätig und hat der Google Webmaster Central, nach einem Jahr im schlichten 6-Link-Design (Screenshot 2), ein neues Design spendiert, welches auch funktionell deutlich besser aufwartet wie das alte Design.

Google Webmaster Central - Neues Design der Google Webmaster Central
Google Webmaster Central im neuen Design

Wie im Screenshot zu sehen, ist die Google Webmaster Central nun in zwei Bereiche unterteilt. Im oberen Bereich „Get Started“ findet man zuerst den Weg zu den Google Sitemaps, welche dem Website Betreiber Informationen zum Status der eigenen Seite im Google Index bietet (nicht erreichbare Seiten und fehlerhafte Webadressen auf der Präsenz; Crawl Status und vieles mehr), mit der Möglichkeit diese auch im Einklang zu bringen. Weiterhin findet man im oberen Bereich der Google Webmaster Central die Möglichkeit, den eigenen Content in den Google Index hinzuzufügen, sei es bei Google Base, Video Upload an Google Video oder das Google Books Partnerprogramm. Im unteren Bereich findet der Google Webmaster Central findet man Neu Vorschläge zu weiteren Services von Google, welche zum einen Google Analytics, sowie weitere Services für mehr Funktionalität auf der Seite (Google Custom Search Engine oder Google Gadgets für die eigene Homepage sind.

Google Webmaster Zentrale
Google Webmaster Zentral noch im alten Design

Aktuell hat sich Google erstmal dem Design der .com Version der Webmaster Central angenommen, da die deutsche Version wie im obenstehenden Screenshot zu sehen, noch im alten Design aufwartet. Wann die deutsche Version der Google Webmaster Central zu erwarten ist, war im Ankündigungsposting des Google Webmaster Central Blogs nicht zu entnehmen, man darf so denke ich jedoch davon ausgehen, das dies zeitnah geschehen wird.

Weitere Informationen zum neuen Design der Google Webmaster Central, findet man im Netz in der Ankündigung im Google Webmaster Central Blog, sowie auf dem GoogleWatchBlog.

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5. September 2007 | 4.078 klicks

Vor ein paar Tagen berichtete ich über die Klage Menschenrechtsorganisation World Organization for Human Rights gegen Suchmaschine und Portalbetreiber Yahoo, welche Yahoo vorwirft Beihilfe geleistet zu haben. Beihilfe die gegen amerikanisches Recht und internationale Abkommen für die Einhaltung der Menschenrechte verstösst. Doch die Geschehnisse um die verhafteten Wang Xiaoning und Shi Tao sind keine Einzelfälle. Das Human Rights Action Center hat eine Kampagne gestartet, welche die Befreiung der Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi in Myanmar fordert.


Jim Carrey unterstützt die Kampagne des Human Rights Action Center

Wie oben im Video zu sehen, haben sich nun auch prominente Schauspieler wie Jim Carrey der Kampagne des Human Rights Action Center angeschlossen. Er fordert in seinem Video auf Googles Videoportal YouTube, die YouTube Nutzer dazu auf sich der Kampagne anzuschliessen und die Befreiung von Aung San Suu Kyi zu unterstützen, welche als Politikerin in China, seit mehreren Jahren von der Militärführung arretiert wird.

Weitere Informationen zum Jim Carrey Video auf YouTube zur Kampagne des Human Rights Action Center, findet man im Netz auf dem GoogleFokus Blog, sowie in AFP Meldung bei Google News.

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4. September 2007 | 3.839 klicks

Wie auf Blogoscoped berichtet, verdichten sich die Gerüchte, das Suchmaschine Google kurz davor steht, eine Google Wiki in den Google Apps zu veröffentlichen. Als Basis der Google Wiki, dient das im November letzten Jahres aufgekaufte Wiki-Startup JotSpot, welche bereits in den Google Apps freigeschaltet ist, aber beim Aufruf eine Fehlermeldung, anstelle einer Fehler 404 Meldung zurückliefert.

Google Wiki Logo neben JotSpot Bezeichnungen im Text
Google Wiki Logo oben Links neben alten JotSpot Text

Die Vermutungen bekommen ebenfalls neue Nahrung im JotSpot Support Center, welches im April noch relativ leer war und inzwischen gut gefüllt mit Support-Seiten, die neue Funktionalität der Google Wiki auf Basis des alten JotSpot erahnen lässt.

Erste Spuren der Google Wiki auf den JotSpot Support Seiten
Google Wiki – Erste Spuren

Weitere Informationen zur Google Wiki und Integration von JotSpot der Google Wiki in den Google Apps, findet man im Netz auf Blogoscoped, dem GoogleWatchBlog, auf Googlified, dem GoogleFokus Blog und der JotSpot Support Seite.

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4. September 2007 | 4.348 klicks

Als Blogger darf man sich geehrt fühlen, wenn man mit seinem Blog so populär geworden ist, das grosse Zeitungen und Online Magazine wie heise.de anfangen auf einem aufmerksam zu werden bzw. parteiunabhängige Informations- und Kommunikationsplattformen wie Politik-Digital.de eine Einladung zum Chat-Talk verschicken. Solch eine Ehrung ist auch dem GoogleWatchBlog zu Teil geworden, welcher zum Chat-Talk von Politik-Digital.de eingeladen wurde und als aus meiner Sicht populärster deutscher Google Blog, Fragen zur Suchmaschine Google und dem GoogleWatchBlog beantwortet. Der GoogleWatchBlog wurde dabei von Stefan Zwierlein vertreten, welcher neben Jens Minor einer der Hauptblogger des GWB ist.

Der Chat-Talk läuft aktuell noch, obwohl er ja nur 16:00 Uhr bis 17:00 Uhr gehen sollte. Mal schauen wann Ende ist und später noch das Chatlog zum Talk.

Update-Nachtrag:
Nachdem Stefan Zwierlein masslos überzogen hat die angesetzte Stunde :), hier nun der Chat-Log von heute Nachmittag, für alle die, welche dem Chat nicht Live beiwohnen konnten. Das Original Chatlog, sowie Links zu weiteren interessanten Chat-Talks auf Politik-Digital.de, findet man ebenso auf

Chatlog zum Chat-Talk mit den Machern des GoogleWatchBlog:

Moderator: Hallo und herzlich willkommen zur Blogsprechstunde, dem Chat von politik-digital.de und den Blogpiloten. Heute ist Stefan Zwierlein vom Google Watch Blog unser Gast.

Stefan Zwierlein: Hallo, willkommen zum Chat über den GoogleWatchBlog.

Moderator: Hallo Stefan, dann kann es ja jetzt losgehen.Unsere Nutzer konnten bereits im Vorfeld Fragen stellen und darüber abstimmen, welche heute den Chat eröffnen. Hier ist die erste:

Karsten: Wie lange gibt es das GoogleWatchBlog eigentlich schon und wie viele Leute schreiben dafür?

Stefan Zwierlein: Den Blog gibt es seit dem 27. Oktober 2005, ein Tag zuvor wurde die Software installiert und alles eingerichtet. Autoren sind eigentlich nur Jens Minor und ich, obwohl auch Stefan More und Michael Mayr noch Schreibzugriff haben. Zu unserem Team sind aber in den letzten zwei Jahren auch immer mehr hinzugestoßen. Manche, wie ich, sind regelmäßig dabei, andere beteiligen sich nur punktuell. Jeder Leser kann aber auch Artikel vorschlagen oder gleich selbst schreiben und einstellen. Dies wird von der Community zunehmend genutzt. Die Interaktivität geht also über die Kommentare und Beiträge in unserem Wiki hinaus. Wenn ihr also was Neues habt, stellt es doch einfach bei uns ein:

Moderator: Ein paar Nutzer scheinen sich zu wundern, wo Jens Minor, der Gründer des Google Watch Blogs, heute ist:

stefan2904: Wo ist Jens?

Stefan Zwierlein: Jens ist leider beschäftigt und konnte den Termin heute nicht wahrnehmen. Aber ich habe seine Antworten und spreche daher auch in seinem Namen.

Kaspar Hauser: Seid ihr eigentlich pro Google, contra Google oder neutral?

Stefan Zwierlein: Da wir uns als große Google-Fans ansehen, sind wir natürlich eher pro eingestellt und wir freuen uns über jede Neuigkeit und jeden Vorteil, den Google uns bietet. Es ist aber nicht so, dass wir alles versuchen, schön zu reden, was Google tut – wir sind ja keine Pressesprecher 😉 Es würde also nichts geben, was wir nicht schreiben würden, um irgendjemanden zu schonen. Wir beachten aber sehr wohl die Fairness, die man dabei haben sollte. Aber bad news sind ja bekanntlich auch good news. Tatsächlich hat es auch noch kaum Konfliktfälle gegeben.

calexico: Woher bekommt ihr die ganzen Informationen für das WatchBlog? Und wie viel Zeit geht für die Google-Beobachtung drauf?

Stefan Zwierlein: Das Zauberwort heißt Feedreader. Die meisten Informationen stammen von den bekannten amerikanischen Google-Blogs, teilweise entdecken wir die Dinge aber auch selbst oder werden per Mail hingewiesen. Wie das mit Hobbys so ist, verbringt man sicherlich viel mehr Zeit damit, als man denkt. Da ich mich aber auch im Studium mit dem Thema beschäftige, lässt sich das nicht so klar abgrenzen. Das ist ein fließender Übergang. Täglich ist es aber im Durchschnitt bestimmt eine Stunde. Bei Jens gehen sogar um die zwei bis drei Stunden am Tag dafür drauf.

hebbet: Ich weiß, dass Google es dem Blog erlaubt, diesen GoogleWatchBlog zu nennen. Hat Google schon mal angefragt ob sie diesen Blog übernehmen dürfen?

Stefan Zwierlein: Wir haben zwar Kontakt mit dem Pressesprecher, aber ein solch direktes Feedback haben wir noch nicht bekommen. Da hält sich das Unternehmen stark zurück. Grundregel des Unternehmens war es ja immer, gar keine eigene Werbung zu machen. Daher würde das auch nicht zu Google passen, aber wir wissen, dass viele Googler den Blog lesen. Siehe dazu auch hier .

hmmmm: Wie viel Einfluss kann ein WatchBlog eigentlich haben?

Stefan Zwierlein: Wir sind überrascht von dem großen Interesse, das der Blog hat. Die Größenordnung der Zugriffe ist mit denen auf Blogs mit wesentlich breiterer thematischer Fächerung vergleichbar. Doch unsere Leser sind nah am Thema, Google-Mitarbeiter, Berater im SEO Geschäft, und viele technikbegeisterte Google-Fans. Das sind Abonnenten die bleiben, weil sie auch noch in Zukunft über die News rund um Suchmaschinen und all die neuen Dienste informiert werden wollen. Ich denke, dass ein WatchBlog die BILD-Zeitung für seinen Bereich sein kann. Das ist nicht im negativen Sinne gemeint, aber ein WatchBlog kann die Meinung seiner Leser schon sehr bilden. Die meisten unserer Leser informieren sich noch über andere Quellen über Google – einige vertrauen aber 100-prozentig auf uns – und diese kann man natürlich leicht beeinflussen. Welchen Einfluss ein WatchBlog auf das beobachtete Unternehmen hat, ist schwer zu sagen – wir meinen eigentlich gar keinen. Das Unternehmen wird natürlich aufpassen, dass es nicht komplett zerrissen wird. Aber ich denke, so ein WatchBlog kann auch nützlich sein, um eigene Fehler zu entdecken und zu erfahren, was die Kunden denken und möchten. Die Wirkung nach innen ist vielleicht sogar größer als die Werbewirkung, da bei Google dafür ja ohnehin die Qualität der Dienste da ist.

nikberlin: Wenn man Euren Blog durchgeht, stellt man fest, dass Ihr sehr stark über die Produkte schreibt und redet. In der Community gibt es ja mittlerweile eine ziemliche Diskussion über die Rolle von Google, in Deutschland lahmt die ganze Diskussion ja etwas, ich nenne nur die Stichworte Copyright, Privacy und auch technologische Fragen. Habt ihr all diese Fragen auf der Agenda oder interessieren die euch gar nicht?

Stefan Zwierlein: Uns interessieren vor allem die technischen Innovationen. Die ethischen Folgen, die daraus entstehen, werden intensiv von der Community in den Kommentaren ausdiskutiert, die bei uns ein Forum für solche Themen bieten.

airjump: Hallo, das GoogleWatchBlog ist für mich nicht mehr wegzudenken. Doch warum mit Werbung?

Stefan Zwierlein: Das hat zwei wesentliche Gründe: Zum einen haben wir eine eigene Serverlösung, die nicht kostenlos ist, wie z.B. Blogger, weil wir auch selbst technische Spielereien einbauen wollen, die es bei solchen Diensten (noch) nicht gibt. Das ist also sehr nützlich, um das ganze kostenneutral zu halten, ohne dass es durch fehlende Relevanz störend wird. Zum anderen nutzen wir einen der erfolgreichsten Google-Dienste, nämlich AdSense. Wenn wir täglich darüber berichten, wollen wir uns damit auskennen und müssen diese Dienste natürlich auch testen.

pängpäng: Wie steht ihr zu dem neuen aufklärerischen Impetus von googlemap, sei es in Sachen Darfur, Tankerkatastrophen o.ä.?

Stefan Zwierlein: Ich denke, da nutzt Google den Entdeckerdrang vieler Leute aus, um den Dienst mit Dingen, die in der Welt einfach nur da sind, interessant zu machen. Wenn man bedenkt, wie viele Blogger über ziemlich banale Muster auf Kornfeldern oder ähnliches berichten.
Wir würden vom Thema abkommen, wenn wir das auch alles noch mit aufnehmen würden.
Wenn natürlich etwas heraussticht und es eine Relevanz zu Google oder der Welt der Suchmaschinen und Softwarefirmen hat, sind wir wieder dabei. Da kann es sich dann auch um Microsoft, Yahoo oder Ask.com handeln.

Moderator: Zur Entwicklung von Google:

seekXL: Bereitet Dir die rasante Entwicklung von Google für die Zukunft Angst, gerade im Hinblick auf die Menge an Daten, welche man im Laufe der Zeit über Dich gesammelt hat?
Vielleicht nicht „Angst“, aber „Sorge“, was in den falschen Händen damit angestellt werden kann?

Stefan Zwierlein: Angst bisher noch nicht, aber Respekt und Vorsicht. Mittlerweile gibt es schon Momente, in denen ich mir denke „Mein Gott, das habe ich Google auch schon anvertraut…“. Irgendwie hat Google, und das wohl nicht nur bei mir, den Stand eines sehr guten Freundes, dem man jedes Geheimnis erzählt und darauf vertraut, dass er es nicht weiter erzählen wird. Und Google gibt mir dafür sogar noch jede Menge Vorteile. Wir haben beide keine Sekunde gezögert, die Web History – also im Grunde die letzte Privatsphäre im Internet – zu aktivieren und Google mitzuteilen, wo wir gerade genau surfen. Allerdings halte ich persönlich Google bei sicherheitskritischen Anwendungen heraus. Also da gibt es schon noch Ausnahmen. Problematisch wird es in der Tat, wenn man davon betroffen ist, ohne davon etwas zu wissen. Es gibt einige Google-Dienste, bei denen das inzwischen der Fall ist.

BigBummi: Zahlreiche Anbieter kostenloser Leistungen sind aus dem Web verschwunden oder in den kostenpflichtigen Bereich gewechselt. Trägt sich Google selber und kann deshalb ihre bisher kostenlose Dienst auch weiterhin kostenlos halten?

Stefan Zwierlein: Die Strategie, bestimmte Dienste kostenlos anzubieten, ist einfach eine Taktik, mit einem Vorsprung an den Markt zu gehen. Auch Microsoft hat z.B. in der Anfangszeit Produkte sehr günstig angeboten, um eine marktbeherrschende Stellung zu bekommen. Inzwischen wird auch hier nicht mehr alles verschleudert. Wir können beobachten, dass auch Google zunehmend Premium-Dienste oder auch einfach nur mehr Speicherplatz zu Aufpreisen anbietet. Ich denke, das wird noch zunehmen, aber der kostenlose Dienst zum Einstieg wird meiner Ansicht nach erhalten bleiben.

teichtier: Verleger DuMont Schütte meinte in der FAZ, Google wäre in 10 Jahren tot. Wunschdenken eines Verlegers oder wird Google wirklich irgendwann am Ende sein?

Stefan Zwierlein: Kein Unternehmen existiert ewig – da wird auch Google keine Ausnahme sein. Genauso wie Google damals wird es auch in Zukunft ein Unternehmen geben, dass plötzlich alles bis dahin Dagewesene in den Schatten stellt. Aber das passiert eben immer wieder in etwas unterschiedlichen Bereichen. Bei Microsoft waren es Betriebssysteme, bei Google Suchmaschinen oder bei Apple nun Handys. Doch wir haben uns für Google als Aufhänger entschieden, weil wir eben gerade nicht glauben, dass es sich nur um eine kurzfristige Erscheinung handelt. Die Google Mission ist für eine sehr lange Zeit, in der Größenordnung von einem Jahrhundert und länger, angelegt. Ich persönlich halte das für realistisch. Doch das wird das Unternehmen natürlich niemals alleine schaffen. Bestimmt wird es andere geben, die da mitmischen wollen, aber das macht das ganze ja nur spannender. Auch über die anderen Player in dem Bereich berichten wir hin und wieder. Microsoft ist auch nicht weg vom Fenster, nur weil sich in ganz anderen Bereichen Unternehmen wie Apple oder Google Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit verschaffen. Zur Erinnerung: Bill Gates hatte die Vision von einem PC auf jedem Schreibtisch. Und da sind wir heute. Zumindest in den Industrienationen. Und ganz nebenbei: 95 Prozent unserer Leser verwenden Microsoft Windows. Doch nun geht es auch darum, diese Technologie einzusetzen und die Information der Welt nutzbar zu machen. Das finden wir, ist ein spannendes Thema und eine vielversprechende Mission.

franke: Google hat ja am 07.09.2007 Geburtstag und wird 9 Jahre alt. Ist schon was bekannt, ob es etwas Besonderes für die User gibt?

Stefan Zwierlein: Vielleicht das GooglePhone? 😉
Zudem sind ja auch noch weitere Dienste in der Pipeline, von denen wir im Gegensatz dazu mit großer Sicherheit wissen, dass sie kommen werden. Dazu gehört der Dienst für Online-Präsentationen, sowie ein Google-Dienst für Wikis. Die Kernfelder von Google sind ja Suche, Werbung und Anwendungen. Es gibt momentan keinen Anlass zu vermuten, dass sich das Unternehmen selbst in andere Bereiche wie z.B. Hardwareproduktion über das bisherige Maß hinaus entwickeln wird. Rund um das Thema GooglePhone gibt es nur Halbwissen – nur Vermutungen. Ich denke aber, dass, wenn es das eines Tages geben sollte, doch eher als Softwareplattform für all die neuen mobilen Google-Dienste wie Google Maps, das neue Bezahlsystem GPay und andere Killer-Applikationen dient, die es gegenüber „herkömmlichen“ Handys mit sich bringt. Dass man auf diesem Markt mit ein paar neuen Features und Innovationen etwas reißen kann, hat Apple ja schon eindrucksvoll gezeigt. Der Schlüssel dazu werden vor allem Kooperationen und Allianzen mit anderen Firmen sein. Oder vielleicht steht ja auch wieder eine kleine Milliardenakquisition an 😉 Viel Geld für Mobilfunklizenzen will ja Google nebenbei auch noch ausgeben.

Stefan More: Wird es einmal ein GWB-Community-Treffen oder ein ähnliches Event geben?

Stefan Zwierlein: Da alle Beteiligten über Deutschland, Europa und die Welt verteilt sind, dürfte das ziemlich schwierig werden. Aber in der Tat gab es bereits einige kleinere Bloggertreffen und andere Events, wie das Podcamp, an denen wir bereits teilgenommen haben. Aber das ist eine interessante Idee, auf den Vorschlag kommen wir vielleicht demnächst zurück 😉

Moderator: Zum Schluss gibt´s noch Leser-Komplimente:

Gmail: Hallo Stefan, ich wollte nur sagen, ich finde deinen Blog super und lese fast jeden Tag ohne aktiv mitzureden! Aber Kompliment! Sehr informativ! Gruß aus der Schweiz.

Moderator: Das war die Blogsprechstunde für heute. Danke an die Nutzer für die vielen Fragen und natürlich danke an Stefan Zwierlein für die interessanten Einblicke. Das Transkript dieses Chats finden Sie in Kürze bei politik-digital.de und den Blogpiloten. Stefan, noch ein Schlusswort?

Stefan Zwierlein: Es war sehr spannend auf Eure Fragen zu antworten und vielen Dank für die Einladung zu dieser Gelegenheit. Vielleicht lässt sich ja die Diskussion demnächst auf einem Community-Treffen, wie vorgeschlagen, fortsetzen.

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4. September 2007 | 5.033 klicks

Wie Goolified berichtet, erfasst Suchmaschine Google gerade mit seiner StreetCar Flotte die amerikanische Stadt Nashville im US-Bundesstaat Tennessee.

Chevy Cobalt StreetView Car Sichtung in Nashville
Chevy Cobalt StreetView Car Sichtung in Nashville – Foto by Anthony Tru, Nutzung unter CC-license

Während der in Nashville wohnende Blogger Anthony Trumbo mit seinem Hund spazieren ging, staunte er nicht schlecht, als er den Chevy Cobalt von Google, mit Kamera Aufsatz auf dem Dach, stehen sah. Da ihm aus Internet Berichten in Blogs und auch aus den Medien die Google Earth Erweiterung Google StreetView bekannt war, hat er sich auch gleich den Fotoapparat geschnappt und obenstehendes Foto geschossen.

Zum Start von Google StreetView Ende Mai hatte Google bereits drei Städte eingepflegt und liess zum Beginn des Monats August weitere 4 Städte dem Google StreetView Service folgen. Der StreetView Fund in Nashville lässt daher berechtigt vermuten, das man mit Hochdruck an der Digitalisierung weiterer Städte arbeitet und es zeitnah neue Städte in Google StreetView zum virtuellen entdecken gibt.

Weitere Informationen zur Google StreetCar Sichtung in Nashville, findet man im Netz auf Goolified, dem GoogleFokus Blog und auf Anthony Trumbo’s Blog.

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3. September 2007 | 8.773 klicks

Suchmaschine Google hat vergangene Woche ein neues Patent zugesprochen bekommen, welches für die mobile Bezahlung ausgelegt ist. Das Patent mit der Nummer 20070203836 beschreibt dabei ein Verfahren, welches die Bezahlung von Waren über das Mobiltelefon ermöglicht. Der neue Dienst hat bereits in der Patentschrift seinen Namen „GPay“ erhalten, was wohl die Abkürzung für Google Pay ist. Obwohl Suchmaschine Google mit Google Checkout bereits ein eigenes Bezahlsystem betreibt, könnte man GPay wunderbar für den Einsatz mit einem möglichen Google Phone kombinieren, wenn sich die Gerüchte denn zur Realität werden und Google ein eigenes Googlephone auf den Markt bringen wird.

Google Phone - mögliche Variante des G-Phone
Google Phone – mögliche Variante des G-Phone, Nutzung unter CC-license

Sollte GPay in Kombination mit dem G-Phone auf den Markt kommen, könnte dies eine Killer-Anwendung für das Google Phone darstellen, welches dem Google Handy einen klaren Vorteil gegenüber der Konkurrenz verschafft.

GPay - Google GPay macht einfaches Bezahlen mit dem Handy möglich
Google Gpay, mobil mit dem Handy bezahlen – Screenshot von Techcrunch, Nutzung unter CC-license

Wie auf Golem.de berichtet, soll laut dem eingereichten Patentantrag der Kauf mit GPay über SMS bestätigt werden, welche auch gleichzeitig als Rechnungsbeleg dienen soll. Obwohl es bereits heute schon SMS-Bezahlsysteme gibt, zum Beispiel für Tickets der Bahn oder Parkscheine, will Google wohl ein universell einsetzbares System entwickeln.

Google GPay - GPay macht einfaches Bezahlen mit dem Handy möglich
Google Gpay, mobil mit dem Handy bezahlen – Screenshot von Techcrunch, Nutzung unter CC-license

Google sieht GPay als alternative Zahlungsmethode zur Zahlung mit Kreditkarten. Interessant finde ich die Möglichkeit, das ebenso wie bei EBay seinem Bezahlsystem Paypal, auch die Bezahlung zwischen Privatpersonen möglich sein soll, wenn diese untereinander Produkte handeln.

Google GPay - GPay macht einfaches Bezahlen mit dem Handy möglich
Google Gpay, mobil mit dem Handy bezahlen – Screenshot von Techcrunch, Nutzung unter CC-license

Weitere Informationen zum neuen Google Patent und mobilen Google Bezahlsystem Gpay, findet man im Netz auf dem GoogleWatchBlog, im Blog von Seoptimise.com, auf TechCrunch, Golem.de.

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3. September 2007 | 66.720 klicks

Spätestens seit der Einführung von Google Earth StreetView wissen wir das es Google Autos gibt und seit dem Google BMW oder besser geschrieben dem BMW mit Google Nummernschild auch, das es viele Fans von Suchmaschine Google gibt. Leider war ich am Wochenende arg eingespannt gewesen, so das ich erst Heute dazu komme, die Google Autos vom Potsdam Blog aufzugreifen. Dort wurden bereits einige Google Autos gezeigt, jedoch existieren im Netz bei weitem noch mehr, so das ich mir mal die Mühe gemacht habe, die vielen Google Autos zusammen zu tragen, welche im Netz kursieren und Man staune nicht schlecht, da kommt eine kleine Flotte an verschiedenen Google Autos beisammen. Die Jungs aus Mountain View haben sich für Fahrzeuge von Toyota entschieden, welche mit Hybrid Motor Technologie ausgestattet und besonders umweltfreundlich sind.

Google Future Car - Auto der Zukunft
Google Future Car – Foto by Golan.it, Nutzung unter CC-license

Mein Favorit unter den Fotos von Google Autos. Ich kann man zwar nicht so wirklich vorstellen, das von dem Modell mal hunderte von Google Zukunfts Autos die Strasse entlang brettern, aber als Fahrzeugergänzung für einen Zukunftsfilm, sicherlich eine denkbare Variante.

Google Bus - Koreanischer Bus der Googler
Google Bus – Koreanischer Bus der Googler – Foto by Tim Wang, Nutzung unter CC-license

Sicherlich kein eigenes Fahrzeug von Google, welches da in Korea die Googler zur Arbeit bringt. Denkbar jedoch das Busunternehmen, welche für Google fahren wollen, sich so kennzeichen müssen, damit diese die Transport Order erhalten.

Google Autos - Mercedes S-Klasse mit Google Nummernschild
Foto einer Mercedes S-Klasse mit Gooogl Nummernschild – Foto by Rusty Brick, Nutzung unter CC-license

Ein gutes Beispiel, wieso man auf der Autobahn immer die Augen offen halten soll. Zwar kein Original Google-Nummernschild, wie es auf den nachfolgenden Google Autos zu sehen ist, aber der Wille zählt ja bekanntlich auch 🙂

Google Autos - BMW mit Google Nummernschild
Foto eines 5er BMW mit Google Nummernschild – Foto by Joakim Jardenberg, Nutzung unter CC-license

Der wohl bekannteste BMW, im Zusammenspiel mit Google. Der Schwede Joakim Jardenberg hat sich das EU-Nummernschild mit dem wohlklingenden Namen „Google“ für seinen BMW, die nächsten 10 Jahre gesichert und sich den Spass 650 Euro kosten lassen.

Google Autos - VW New Beetle als Google StreetView Car
VW New Beetle kommt als Google StreetView Car zum Einsatz – Foto by Autoblog.com, Nutzung unter CC-license

Nach Einführung der Google StreetView Ansicht in Google Earth, haben sich alle gefragt welche Autos das ganze aufgenommen haben. Das erste Foto eines Google StreetView Cars war der VW New Beetle, welcher auf dem Dach die Kamera im Star Wars Stil montiert hat.

Google Autos - Chevy Cobalt als Google StreetView Car
Chevy Cobalt Flotte kommt als Google StreetView Car zum Einsatz – Foto by GoogleWatchBlog, Nutzung unter CC-license

Nachdem die Einführung von Google StreetView geklappt hat, wurden weitere Städte zur Digitalisierung im Google StreetView Layer gewünscht, was auch eine grössere Flotte an StreetView Fahrzeugen zwingend erforderlich machte. Google hat reagiert und gleich eine ganze Flotte von Chevy Cobalt geordert, welche weitere 4 Städte für Google StreetView abfotografiert hat.

Google Autos - Toyota als Google Booksearch Autos
Toyota stellt einen Teil der Google Autos für das Booksearch Team – Foto Flickr.com, Nutzung unter CC-license

Auch das Google Book Search Team hat eigene Autos, welches das gleiche Toyota Prius Modell ist, die auch beim Hybrid Car von Google zum Einsatz gekommen sind.

Google Autos - Offroad SUV auf Google Veranstaltung
Offroad SUV auf Google Keynote mit Robin Williams – Foto by Engadget.com, Nutzung unter CC-license

Eines der wenigen Google Autos, welches schon mit Robin Williams und Larry Page, gemeinsam auf der Bühne stand. Das Foto ist entstanden auf der Google Keynote Veranstaltung mit Robin Williams, im Hilton in Las Vegas.

Google Autos - Mercedes SLK mit Google Nummernschild
Mercedes SLK mit GOOGL IN Nummernschild – Foto by Matt Kazz, Nutzung unter CC-license

Eine weitere sportliche Variante von Google Autos, ist der Mercedes CLK, welcher in Silicon Valley fotografiert wurde. Ebenso wie beim S-Klasse Mercedes, ist es kein Original Google geworden auf dem Nummernschild, aber auch hier zählt der Wille 🙂

Google Autos - Honda Accord mit Google Nummernschild
Honda Accord mit GQQGLE Nummernschild – Foto by Geocities.com, Nutzung unter CC-license

Der Honda Accord wirkt auf den ersten Blick wie ein Google Auto mit korrekten Google Nummernschild, hat aber auch ein wenig getrickst und bei genauerem hinsehen, entdeckt man das Doppel-Q als O-Ersatz.

Google Autos - Honda Civic eines Google Mitarbeiters
Honda Civic eines Google Mitarbeiters – Foto by Geocities.com, Nutzung unter CC-license

Da fehlt eigentlich nur noch, der Google Sonnenschirm auf der Ablage hinter den Rücksitzen, zumindest ist zu erkennen, das es sich um einen zufriedenen Googler handeln muss :), wer beklebt sonst schon freiwillig, das Auto mit Werbung des Arbeitgebers 🙂

Google Autos - Nissan eines Blogger.com Angestellten von Google
Blogger.com Nummernschild eines Googlers – Foto by Coolpl8z.com, Nutzung unter CC-license

Die Mitarbeiter von Googles Bloghosting Service Blogger.com sind ebenso zufrieden mit ihrem Arbeitgeber Google und lassen zeigen das nach auch gerne anderen. In dem Fall ein Nissan, welcher mit dem Blogger.com Nummernschild aufwartet 🙂

Google Autos - Suzuki Swift von Hong Kong Willie
Suzuki Swift als Google Car von Hong Kong Willie – Foto by Shim Shwa, Nutzung unter CC-license

Suzuki Swift von Hong Kong Willie als Google Car
Google Car von Hong Kong Willie – Foto by Shim Shwa, Nutzung unter CC-license

Bereits etwas älter ist der Suzuki Swift von Google Hong Kong Willie in Key West, Florida. Man fühlt sich beim betrachten ein wenig an die Flower Power Zeiten zurück erinnert 🙂

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Google im Jahr 1995 - Wie alles angefangen hat

Wir schreiben das Jahr 1995. Die beiden Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin entwickeln an der Stanford University die Suchmaschine namens BackRub. Wirklich viel Erfolg hatten die beiden kreativen Köpfe zumindest im Bereich der Internet-Seiten mit ihrer Idee allerdings nicht. 1998 der Durchbruch: Andreas von Bechtolsheim investierte 100.000 US-Dollar in die neuartige Suchmaschine. Überzeugt wurde der Investor von den beiden Google-Gründern innerhalb von zehn Minuten.

Der Investor ging allerdings davon aus, dass das Unternehmen hinter der Idee Google heißen würde, demnach ging auch der Scheck an die Google Inc. Blöd nur, dass es diese Firma noch überhaupt nicht gab. Larry Page und Sergey Brin mussten daher zügig handeln und registrierten im September 1998 kurzerhand das Unternehmen Google Inc.

Google damals - 500.000 Suchanfragen täglich, bereits nach 5 Monaten

Bereits fünf Monate nach dem offiziellen Start der ersten Google-Testversion rasselten pro Tag 500.000 Suchanfragen ein. Sechsmal so hohe Suchanfragen konnten anschließend generiert werden, nachdem sich auch AOL und Netscape zu einer Zusammenarbeit mit Google entschlossen.

Auch Altavista bot damals eine Suchmaschine an, die nicht einmal schlecht war. Dieses Portal entwickelte sich allerdings in Richtung umfangreiches Netzwerk, was wiederum die Ladezeit vieler Internet-Besucher aufs Maximum strapazierte. Ein Vorteil für Google, die mit ihrer minimalistischen Suchmaschine im Bereich der Ladezeit voll ins Schwarze trafen.

Google Heute - die absolute Nummer 1 unter den Suchmaschinen

Bis heute ist Google, neben Yahoo und Bing, die absolute Nummer 1 im Bereich der Suchmaschinen. Die restlichen Prozent-Zahlen an Besuchern haben sich allerdings von der Suchmaschine und/oder vom Konzern abgewandt, oftmals aus Datenschutz- und Privatsphäre-Gründen. Suchmaschine Google ist zwar in der Lage, in den meisten Fällen hochwertige Webseiten als Suchmaschinen-Resultat auszugeben, allerdings oftmals auf Kosten der eigenen persönlichen Daten, wie die AdWords-Anzeigen und die personalisierten Suchergebnisse in der Google-Suche beweisen.

Für viele ein Grund, dem Suchmaschinen-Konzern den Rücken zuzudrehen und beispielsweise eine Suchmaschine zu verwenden, die keinerlei Daten über die Suche und ausgewählte Webseiten speichert.

Ein kniffliger Algorithmus hält die Google Suchergebnisse spannend

Der Bärenanteil der Internet-Nutzer lässt sich allerdings nicht abschrecken und ist dankbar für den kniffligen Algorithmus von Google, der mittels 200 verschiedener Kriterien thematisch passende Webseiten abhängig des jeweiligen Suchbegriffs auswählt und für den Nutzer aufbereitet.