Google im Suchmaschinen Blog

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Google

Der Suchmaschinen Anbieter Google gehört zu den weltweit mächtigsten und bekanntesten Konzernen, deren Produkte und Dienstleistungen von nahezu jedem Internet-Besucher wahrgenommen und auch verwendet werden. Mehr als 90 Prozent aller Netz-Besucher weltweit greifen zur bekannten Suchmaschine Google, wenn es darum geht, mit einem oder wenigen Begriffen passende Webseiten aus den unendlichen Weiten des Internets zu fischen.

Google News zu Youtube, Maps, Earth und andere Google Dienste

Wer weniger sucht, dafür mehr bewegte Bilder im Internet ansieht, greift in der Regel auf die bekannte Video-Plattform YouTube zurück. Auch YouTube gehört zum Angebot des Internet-Konzerns. Pro Tag werden etwa vier Milliarden Videos auf der Plattform aufgerufen. Nicht nur der Suchmaschinen- und Video-Plattform-Markt gehört für Google zum Kerngeschäft, auch das E-Mail-Angebot Gmail, der Karten-Dienst Google Maps, Nachrichten, Produkte, Bildersuche und vieles mehr begeistern Millionen Internet-Besucher auf der ganzen Welt.

Abseits der digitalen Produkte steht Google allerdings auch im Fokus wahrlich innovativer Entwicklungen. Unter anderem arbeitet der Konzern derzeit an einem Fahrzeug, welches nicht bedient werden muss. Auch ein Smartphone im Baukasten-Prinzip ist aktuell in Entwicklung.

8. Juli 2007 | 32.176 klicks

Eine brisante Entdeckung, laut einem Bericht auf googlefokus, hat ein Wissenschaftler der Federation of American Scientists in Google Earth gemacht. Seinen Beobachtungen zu Folge, soll ein chinesisches Atom U-Boot der Jin-Klasse (auch Typ 094 genannt), in der Xiaopingdao Marine-Basis vor Anker liegen.

Atom-U-Boot - chinesisches Atom-U-Boot der Jin-Klasse
U-Boot Koordinaten in Google Earth

Das Atom-U-Boot soll bereits aus der neuen Jin-Klasse stammen, welche die Atom-U-Boote der Xia-Klasse ersetzen. Bis Heute gab es einzig Konzeptzeichnungen der Jin-Klasse U-Boote zu sehen, welche vom US-Marinegeheimdienst veröffentlich wurden. Somit bestätigen sich die Vermutungen, das bereits erste Jin-Klasse Atom-U-Boote im Einsatz sind.

Insgesamt plant China den Bau von fünf Atom-U-Booten der Jin-Klasse. Sie sollen mit modernen, atomaren Interkontinentalraketen vom Typ JL-2 ausgerüstet werden. Durch die neuen U-Boote streue China zudem seine atomaren Möglichkeiten, um bessere regionale Fähigkeiten und eine überlebensfähigere Streitmacht zu erzielen.

Auch Dr. Lyle Goldstein, Leiter des China Maritime Studies Institute am US Naval War College, sagt, der Einsatz solcher U-Boote würde das Abschreckungspotenzial Chinas erheblich steigern. „Wenn China diese Systeme im angegebenen Umfang zu Wasser wie auf dem Land wirkungsvoll einsetzt, verfügt es über robuste Fähigkeiten für einen Zweitschlag.

Wie man annimmt ist die Jin-Klasse mit mehreren ballistischen Raketen ausgestattet, welche aus 12 bis 16 Abschussrampen abgefeuert werden können. Die atomaren Langstreckenraketen haben dabei die Reichweite, welche auch US-Ziele erreichen können. „China ist mit recht rasantem Tempo dabei, ein ernsthafter militärischer Wettbewerber zu werden„, sagte ein ranghoher US-Beamter der Financial Times.

The U.S. Office of Naval Intelligence estimated in 2004 (bottom) that the Jin-class SSBN would have 12 missiles
Source: fas.org

Weitere Google Earth Koordinaten sollen laut einem Kommentar im Strategic Security Blog, ebenso chinesische Atom-U-Boote zeigen:

For other chinese submarine sites, check these locations:

* Lushun Naval Base (38°47’50.78″N, 121°14’38.72″E)
* Bohai (Huludao) Shipyard (40°43’5.04″N, 120°59’45.69″E)
* Qingdao Naval Shipyard (36° 4’25.36″N, 120°18’21.47″E)
* Qingdao Naval Base (36° 5’44.19″N, 120°18’47.24″E)
* Zhenhai Naval Base (29°53’53.12″N, 121°57’55.87″E)
* Xizhou Naval Base (29°32’8.64″N, 121°46’13.22″E)

The naval base on the southern tip of Hainan Peninsula ( 18°12’30.06″N, 109°40’48.62″E) does not show submarines yet, but has interesting features including a large sea-entrance into an underground facility. A Han-class SSN has been photographed at the base in the past.

Weitere Informationen im Netz zum gesichteten Atom-U-Boot in Google Earth, findet ihr auf dem Google Fokus Blog, Financial Times und dem FAS Blog

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8. Juli 2007 | 5.873 klicks

Benutzer der Google Desktop Software, können seit dieser Woche in den Genuss eines durchaus interessanten Gadgets für den Google Desktop gelangen, das Movie Gadget von Yannick Stucki. Wie im nachfolgenden YouTube Video zu sehen, erhält man mit dem Movie Gadget, bequem vom Google Desktop aus die Möglichkeit, sich über aktuelle Kinofilme zu informieren, welche gerade in den Kinos laufen.


Movie-Gadget für den Google Desktop

Und das Movie Gadget ist wirklich gut. Lokalisiert man sich in den Einstellungen, so erhält man vom Google Desktop Movie Gadget Infos zu den Kino-Filmen, welche aktuell in der Nähe gespielt werden und bekommt dazu passige Trailer und Hintergrund Informationen geliefert. Also durchaus durchdachte das ganze, wobei man das von Yannick Stucki auch erwartet hat, ist er doch mit seinem diGGGadget Gewinner des Gadget-Award Wettbewerbes.

Weitere Gadgets von Stucki gibt es natürlich auch in seiner Gadget-Gallerie, weitere Informationen zum Movie Gadget findet man auf Googlified und dem Blog von Yanni Stucki.

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8. Juli 2007 | 5.853 klicks

Suchmaschine Google hat einen Webmaster Blog in China gestartet, genauer gesagt den Google China Webmaster Blog.

Google China Webmaster Blog auf Basis von WordPress

Wie Googlified berichtet, basiert der Blog entgegen den zuletzt gestarteten Finance Blog, Orkut Blog und den Google.org Blog auf dem Blogsystem von WordPress.

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6. Juli 2007 | 6.016 klicks

Wie Stefan auf dem GWB Blog berichtet, plant Google den Bau eines weiteren Rechenzentrum in Council Bluffs, im schönen Iowa.

Google Webseite zum Rechenzentrum in Iowa - Council Bluffs

Für die Investitionssumme von 600 Millionen US-Dollar, soll das Rechenzentrum in Iowa, 200 neue Google Mitarbeiter beschäftigen. Wer Interesse an einer Anstellung in Iowa hat, da er vielleicht eh schon mit dem Gedanken spielte, in Zukunft in den USA zu arbeiten, findet Informationen zur Bewerbung auf .

Nachfolgend noch ein Youtube Video, welches aus den Nachrichten des Regionalfernsehens von Iowa stammt und ein paar Informationen, zur Entscheidung von Google, für diesen Standort vermittelt.

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6. Juli 2007 | 10.678 klicks

Wie Googlified berichtet, gibt es jetzt die ersten Youtube Videos, welche wie im April angekündigt, auch kleine Werbeeinblendungen – die YouTube Video Ads – vor und zum Ende eines Videos anzeigen.

Das Video ist zwar auf Englisch, doch sollten die wichtigstens Stellen auch so verständlich sein. YouTube Videos welche Youtube Video Ads enthalten, haben am Anfang und Ende des Videos, in der Statusleiste der Videolauflänge Anzeige, jetzt ein kleinen gelben Bereich davor, wie auch dahinter (siehe Screenshoot drunterstehend).

YouTube Video Ads wird in der Statuszeile des Videos gelb hevorgehoben, zum Beginn und Ende des jeweiligen YouTube Videos, welches auch Video Ads enthält

Weitere News im Netz auf Google Blognews Channel, Mashable und weitere …

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6. Juli 2007 | 7.078 klicks

Google Entwickler Alex Komoroske, welcher im Sommer dieses Jahr ins Google Docs & Spreadsheet Team hinzugekommen ist, hat im Google Docs & Spreadsheet Blog ein neues Feature für die Google Docs & Spreadsheet API vorgestellt, mit welchem es auch über die API Schnittstelle möglich ist, in Tabellen Filter anzuwenden, welche über den Spalten als Drop Down Menüs zur Verfügung stehen.

Google Docs & Spreadsheet Autofilter

Ebenso ist es möglich, einen eigenen Filter zu erstellen. Weitere Infos im Google Docs & Spreadsheet Blog, Googlified und weitere …

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6. Juli 2007 | 6.609 klicks

Die Suchanfrage bei Google genauso viel Strom verbrauchen, wie eine Energiesparlampe benötigt, um eine Stunde lang zu leuchten. So berichtet der Spiegel, welche sich auf die Schätzung des Berliner Internet-Dienstleisters Strato AG beziehen. Dessen Ausführungen zu Folge, gleicht der CO2-Ausstoß der IT-Industrie, der CO2-Belastung durch die Luftfahrtindustrie.

Climate Savers Computing Initiative

Jede einzelne Internet-Suchanfrage über Google erzeuge Energiekosten, welche eine 11-Watt-Energie-Sparlampe eine Stunde lang brennen könnte, errechnete man bei Strato. Daher kündigte die Strato AG an, die Energie für Strato eigene Rechenzentren in Zukunft, CO2-neutral aus Wasserkraft im Rhein, speisen zu wollen.

Das die Gefahr, welche auch von Desktop PCs ausgeht, von der IT-Industrie nicht ernst genommen wird, sehe ich nicht ganz so. Suchmaschinen Riese Google und Chiphersteller Intel Corp. haben vor 3 Wochen, gemeinsam mit bekannten Namen wie Dell, EDS, der Environmental Protection Agency, World Wildlife Fund, HP, IBM, Pacific Gas and Electric, Lenovo, Microsoft und einem grossen Konsortium weiterer Organisationen, die Gründung der Climate Savers Computing Initiative bekannt gegeben. Ziel der breit angelegten Umweltschutzaktion, unter Führung von Google und Intel, ist es Energie zu sparen und die Emission von Treibhausgasen deutlich zu reduzieren.

Die Umsetzung der Ziele der Climate Savers Computing Initiative, bringe für den Klimaschutz etwa den gleichen Effekt, als würde man 11 Millionen Autos stilllegen, so Patrick P. Gelsinger, Chef der Digital Enterprise Group bei Intel.

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6. Juli 2007 | 7.777 klicks

Nachdem Google Ende Mai, den kostenlosen RSS-Feeds Anbieter Feedburner für 100 Millionen US-Dollar übernommen hatte, hat Google am Dienstag den mittlerweile 450.000 Nutzer eine besondere Freude gemacht. Alle User des RSS-Dienstes können jetzt die Funktionen FeedBurner Stats Pro und MyBrand kostenlos nutzen. Gab es vorher Unterscheidung zwischen Kostenlos und Pro Feedburner Nutzern, so fällt diese jetzt weg und Feedburner ist für alle kostenlos nutzbar. Rückwirkend zum Monat Juni, werden auch keine Zahlungen, für bereits kostenpflichtige Feedburner Pro Accounts mehr berechnet.

Feedburner - Online RSS-Feed Reader

Mit Feedburner kann man bequem RSS-Feeds verwalten und eigene erzeugen, sowie über ausführliche Feedstatistiken, zusätzliche Informationen zu Besuchern erhalten. Mit der neuen FeedBurner Pro Statistik kann man überprüfen, wie viele Besucher den Feed angeschaut bzw. eine der angezeigten Nachrichten angeklickt haben. Außerdem versucht das Tool die Reichweite eines RSS-Feeds zu ermitteln, indem es die Zahl der Abonnenten berechnet, die ihn pro Tag abgerufen haben.

FeedBurner Pro Statistiken kostenlos

Das ehemalige Pro Feature MyBrand lässt ab sofort den FeedBurner Feed, auch unter der eigenen Domain einrichten. Hierzu muss ähnlich wie beim Costum Domain Service von Googles Weblog Service Blogger.com, ein DNS Eintrag für die eigene Subdomain eingerichtet werden.

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4. Juli 2007 | 15.037 klicks

Wie der Focus gestern berichtete, haben der südkoreanische Elektronikkonzern LG und Google seine Tochterfirma Youtube, eine Vereinbarung zum Bau eines speziellen LG Youtube Handys geschlossen. Das neue LG Handy soll dabei speziell für die Zusammenarbeit mit der Video-Plattform YouTube ausgelegt sein. Die Nutzer sollen Videoclips auf Youtube suchen, ansehen und teilen können, direkt vom Handy aus, ebenso wie sich auch eigene Videos mobil hochladen lassen.

LG Electronics plant den Start des neuen Handys, zur zweiten Jahreshälfte 2007 und wird nach eigenen Angaben, das Videoportal erstmals in Europa komplett unterstützen. Bereits in der Vergangenheit hat LG mit Google eine Kooperation geschlossen, was die Herstellung von Mobiltelefonen angeht, die einen direkten Zugriff auf die Dienste von Google ermöglichen. Hier ist der Verkauf der Mobiltelefone im vergangenen Monat bereits europaweit angelaufen.

LG Google Handy

In der Vergangenheit gab es bereits Vermutungen, das Google ein eigenes Handy auf den Markt bringen möchte. Das Google Phone sollte jedoch Gerüchten zu Folge von Samsung hergestellt werden und nicht von LG.

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4. Juli 2007 | 7.916 klicks

Google hat Einspruch gegen das im Februar erlassene Urteil, Inhalte belgischer Presseprodukte ohne Genehmigung der entsprechenden Verlage auf Google News zu veröffentlichen, vor einem belgischen Gericht eingelegt, berichtet heise.de.

Wie das Wall Street Journal berichtet, soll für den 17. Juli sei eine Anhörung zum Fall angesetzt sein, welche der Suchmaschinen Riese nutzen möchte, um eine Fristverlängerung zur aussergerichtlichen Einigung mit Copiepresse zu erzielen. Copiepresse ist ebenfalls an einer Fristverlängerung interessiert, berichtet Marketwatch.

Google wurde von einem belgischen Gericht, im September letzten Jahres dazu verpflichtet, widerrechtlich eingestellte Inhalte zu löschen oder eine Strafe von 500.000 Euro täglich zu zahlen. Ebenso sollte musste Google die gerichtliche Anordnung, für fünf Tage auf der Startseite von Google News zu veröffentlichen.

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4. Juli 2007 | 5.448 klicks

Scheinbar kann man sich nicht alles kaufen und auch die Grösse des Klagenden, scheint dabei keinen Einfluss zu nehmen, ob man in einem Rechtsstreit gewinnt oder nicht. Gleiches musste nun Google nun erfahren, im Rechtsstreit zwischen Google und Daniel Giersch, um die Markenrechte an Gmail bzw. G-Mail. Hier wurde die Berufung von Google abgelehnt, womit feststeht das Google die Auseinandersetzung um die Nutzung der Marke Gmail in Deutschland verloren hat.

Wie Giersch in untenstehender Pressemitteilung verlauten lässt, hat das Hanseatische Oberlandesgericht in seinem heutigen Urteil (Az 5 U 87/06) entschieden, dass der Suchmaschinen Riese die Marke „Gmail“ in Deutschland nicht verwenden darf. „Google verletze damit die prioritätsälteren Markenrechte des Jungunternehmers„, heißt es in der Urteilsbegründung. Das Gericht hat eine Revision zum Bundesgerichtshof nicht zugelassen, berichtet Golem.de

Die Rechtslage ist für das Hanseatische Oberlandesgericht derart eindeutig, dass es die Revision zum Bundesgerichtshof nicht zugelassen hat„, so Rechtsanwalt Sebastian Eble, der Daniel Giersch in Fall vertreten hat. Giersch selbst feiert die Entscheidung als einen „legendären Sieg eines Daniels gegen einen Goliath„.

Das EU-Harmonisierungsamt hatte ebenso vor einiger Zeit entschieden, dass Google den Begriff „Gmail“ nicht als EU-Marke anmelden darf. Das Harmonisierungsamt sah eine zu hohe Verwechslungsgefahr, mit der von Giersch registrierten Marke „G-mail…und die Post geht richtig ab.„.

Google hatte gegenüber dem Gericht immer damit argumentiert, dass Giersch nur an einem überteuerten Verkauf der Marke GMail interessiert ist. Giersch wies diese Vorwürfe von sich und argumentierte „Ich habe von Anfang an deutlich gemacht, dass ich meine Marke niemals verkaufen werde. Mir geht es alleine darum, meine Idee eines hybriden Mail-Systems zu verwirklichen, von deren Erfolg ich absolut überzeugt bin. Weder ‚G-mail‘ noch meine Person sind käuflich“.

Nachfolgend noch die Pressemeldung, welche Giersch zum gewonnen Rechtsstreit veröffentlicht hat:

Rechtsstreit um „G-mail“: Giersch gewinnt gegen Google.

Hamburg (ots) – Runde vier im Markenrechtsstreit zwischen Daniel Giersch und Google um das Zeichen „G-mail“.

And the winner is„: Jungunternehmer Daniel Giersch (33). Er hat geschafft, was angesichts der Größe des Weltkonzerns Google fraglich schien: Google darf das Zeichen „Gmail“ in Deutschland nicht verwenden. „Google verletze damit die prioritätsälteren Markenrechte des Jungunternehmers„, so das Hanseatische Oberlandesgericht in seinem Urteil (Az 5 U 87/06, 4.July.2007). „Die Rechtslage ist für das Hanseatische Oberlandesgericht derart eindeutig, dass es die Revision zum Bundesgerichtshof nicht zugelassen hat„, teilt der Daniel Giersch vertretende Rechtsanwalt Sebastian Eble der Kanzlei Preu Bohling & Partner mit. Ein legendärer Sieg, denn vielen Daniels, die gegen Googliaths kämpfen, geht auf lange Distanz die Zuversicht aus und die finanzielle Basis.

Seit fast drei Jahren schleppt sich der Markenrechtsstreit um „G-Mail“ von Instanz zu Instanz. Sogar Länder übergreifend. Kostet viel Geld und Nerven. Jeder einzelne Gerichtsprozess setzt die Zahlung fünfstelliger Beträge voraus. Zusätzlich zum Prozess um „G-mail“ in Deutschland laufen Klagen von Google gegen Giersch in Spanien, Portugal, der Schweiz. Rechtsanwalt Sebastian Eble bestätigt: „Google hat zumindest schriftlich angekündigt, meinen Mandanten so lange im Ausland zu „bekämpfen“, bis er die in Deutschland geltend gemachten gerichtlichen Ansprüche fallen lässt.“ Doch Google hat in Daniel Giersch einen starken Gegner gefunden. Justizias Waagschale wendet sich für den Jungunternehmer immer weiter zum Guten. Nicht nur in Deutschland. In Österreich ist das Verfahren bereits zu seinen Gunsten beendet.

In der Schweiz ist die erste Instanz im von Google geführten Löschungsverfahren gewonnen. Nach Rechtskraft des Urteils wird Daniel Giersch Google auch in der Schweiz auf Unterlassung der Benutzung „Gmail“ in Anspruch nehmen.

Daniel Giersch: „Ich habe mir schon im Jahr 2000 die Marke „G-Mail“ gesichert. 4 Jahre vor Google. Ich habe immer an die Gerechtigkeit geglaubt.“

Auch das Hauptverteidigungsargument von Google, Giersch bezwecke mit seiner rechtsmissbräuchlichen Klage nur den überteuerten Verkauf seiner Marke, wurde gerichtlich zurückgewiesen. Daniel Giersch: „Ich habe von Anfang an deutlich gemacht, dass ich meine Marke niemals verkaufen werde. Mir geht es alleine darum, meine Idee eines hybriden Mail-Systems zu verwirklichen, von deren Erfolg ich absolut überzeugt bin. Weder „G-mail“ noch meine Person sind käuflich.

Mit dieser Haltung knüpft der 33-jährige an die unternehmerische Tradition der Männer der ersten Stunde an, die Deutschland in den Nachkriegsjahren auf den Erfolgsweg geführt haben. Rückgrat, Innovation, Mut sind die Werte, die für Daniel Giersch wichtig sind. „Nur“ Geld verdienen, vielleicht sogar auf Kosten anderer, lehnt er ab. Gerade deshalb sieht er in Deutschland den idealen Standort als Basis internationaler Erfolge. Daniel Giersch: „Deutschland ist ein innovatives Land mit einem guten Werte- und Rechtssystem. Das sind ideale Voraussetzungen für die Entwicklung und Umsetzung von zukunftsweisenden Ideen. Hier fühle ich mich wohl. Hier arbeite ich gerne.“

Giersch hofft, nach Abschluss der Google-Prozesse, nun endlich seine ganze Energie in die Weiterentwicklung von „G-mail“ stecken zu können. Damit will der Jungunternehmer ganz neue Kommunikationsstandards im Internet setzen. Auch da steht er mit Google in Opposition. Ein Grund mehr für Giersch endlich klare Verhältnisse zu schaffen: „Mein hybrides Mail-System „G-mail“ ist eine geniale Verbindung von innovativen und altbewährten Kommunikationslösungen. Es unterliegt den Grundsätzen des Postgeheimnisses. Google dagegen scannt den Inhalt von Mails um Werbung einzublenden. Die Kritik, die Google sich diesbezüglich von Datenschützern gefallen lassen muss, gefährdet meine Dienste. Meine Mitarbeiter und ich sehen uns fast täglich Verwechslungen ausgesetzt.“

Immer wieder verwirrt die Namensgleichheit sogar die Kriminalbehörden derart, dass eine richterliche Verfügung zur Überwachung eines E-mail-Kontos, die für Google gedacht ist, bei „G-Mail“ ins Haus flattert. Beispiele die zeigen, wie sehr die Markenrechtsverletzung seitens Google die geschäftlichen Aktivitäten von Daniel Giersch beeinträchtigt: „Ich kämpfe hier nicht nur für mich, sondern für alle „G-mailer“. Besonders die Investoren meines weltweit ersten Postfonds „P1 Privat“, der „G-mail“ finanziert, können jetzt aufatmen. Der Fonds hat sehr unter dem Beschuss der Verwechslung mit Google gelitten.“ Die bestätigte eindeutige Rechtslage hilft Daniel Giersch und seiner Marke „G-mail“ ihr anhängendes Motto endlich ungebremst in die Tat umzusetzen…“und die Post geht richtig ab!“

Infos

– zum ersten hybriden Mailsystem: „G-mail“: www.gmail.de

– zum weltweit ersten Post-Fonds „P1 Privat“ www.p1privat.de

Pressebüro:
Judith Alwin
Telefon: +49 (171) 54 63 725
E-Mail: alwin[at]judith-alwin.de

Weitere News im zur abgelehnten Revision im GMail Marken Rechtsstreit findet man auf heise.de, pcwelt.de und weitere …

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4. Juli 2007 | 6.152 klicks

Alle Jahre wieder gibt es besondere Anlässe, wo Google seine Startseite anpasst. Da Heute in den USA der amerikanische Unabhängigkeitstag gefeiert wird, auch Independence Day genannt, wurde auch die Startseite von Google.com dem Ereignis angepasst.

Independence Day - Google Doodle for Independence Day 07

Der Independence Day wird in Amerika mit Picknicks und patriotische Paraden, Konzerten und vor allem Feuerwerk gefeiert, da dieser amerikanische Feiertag, als Geburtstag der Vereinigten Staaten, als freie und unabhängige Nation.

Nicht alle feiern den Independence Day dieses Jahr mit Truthahn, Picknick und Feuerwerk, bei Googlified wird sich beschwert das gearbeitet werden muss. Ein Trost aus Berlin an Haochi 🙂 – das geht den Menschen, wie den Leuten 😉

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Google im Jahr 1995 - Wie alles angefangen hat

Wir schreiben das Jahr 1995. Die beiden Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin entwickeln an der Stanford University die Suchmaschine namens BackRub. Wirklich viel Erfolg hatten die beiden kreativen Köpfe zumindest im Bereich der Internet-Seiten mit ihrer Idee allerdings nicht. 1998 der Durchbruch: Andreas von Bechtolsheim investierte 100.000 US-Dollar in die neuartige Suchmaschine. Überzeugt wurde der Investor von den beiden Google-Gründern innerhalb von zehn Minuten.

Der Investor ging allerdings davon aus, dass das Unternehmen hinter der Idee Google heißen würde, demnach ging auch der Scheck an die Google Inc. Blöd nur, dass es diese Firma noch überhaupt nicht gab. Larry Page und Sergey Brin mussten daher zügig handeln und registrierten im September 1998 kurzerhand das Unternehmen Google Inc.

Google damals - 500.000 Suchanfragen täglich, bereits nach 5 Monaten

Bereits fünf Monate nach dem offiziellen Start der ersten Google-Testversion rasselten pro Tag 500.000 Suchanfragen ein. Sechsmal so hohe Suchanfragen konnten anschließend generiert werden, nachdem sich auch AOL und Netscape zu einer Zusammenarbeit mit Google entschlossen.

Auch Altavista bot damals eine Suchmaschine an, die nicht einmal schlecht war. Dieses Portal entwickelte sich allerdings in Richtung umfangreiches Netzwerk, was wiederum die Ladezeit vieler Internet-Besucher aufs Maximum strapazierte. Ein Vorteil für Google, die mit ihrer minimalistischen Suchmaschine im Bereich der Ladezeit voll ins Schwarze trafen.

Google Heute - die absolute Nummer 1 unter den Suchmaschinen

Bis heute ist Google, neben Yahoo und Bing, die absolute Nummer 1 im Bereich der Suchmaschinen. Die restlichen Prozent-Zahlen an Besuchern haben sich allerdings von der Suchmaschine und/oder vom Konzern abgewandt, oftmals aus Datenschutz- und Privatsphäre-Gründen. Suchmaschine Google ist zwar in der Lage, in den meisten Fällen hochwertige Webseiten als Suchmaschinen-Resultat auszugeben, allerdings oftmals auf Kosten der eigenen persönlichen Daten, wie die AdWords-Anzeigen und die personalisierten Suchergebnisse in der Google-Suche beweisen.

Für viele ein Grund, dem Suchmaschinen-Konzern den Rücken zuzudrehen und beispielsweise eine Suchmaschine zu verwenden, die keinerlei Daten über die Suche und ausgewählte Webseiten speichert.

Ein kniffliger Algorithmus hält die Google Suchergebnisse spannend

Der Bärenanteil der Internet-Nutzer lässt sich allerdings nicht abschrecken und ist dankbar für den kniffligen Algorithmus von Google, der mittels 200 verschiedener Kriterien thematisch passende Webseiten abhängig des jeweiligen Suchbegriffs auswählt und für den Nutzer aufbereitet.