Microblogs als neuer Schwung im Web 2.0

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Microblogs als neuer Schwung im Web 2.0
6. Mai 2008 | 3.180 klicks

Das Social-Networking wie man es zu Zeiten des „Web 2.0“ nennt, bekommt einen neuen Bereich der sich langsam aber sicher aufbaut. Micro-Bloggingdienste sollen neuen Schwung in diese Welt bringen. Diese Blogdienste basieren auf einem sehr einfachen Prinzip, dies wiederum baut auf eine simple Struktur auf. Viele kennen „Twitter“ noch nicht, es ist „der“ Online-Dienst der in Deutschland momentan die Vorreiterrolle für Microblogs übernimmt. Bei Twitter registrieren sich die Nutzer kostenlos und bauen dann gemeinsam ein Netzwerk an sogenannten „Follower“ auf. Das positive an Twitter, man kann es nicht als normalen Blog mißbrauchen. Die Textlänge der Einträge ist auf maximal 140 Zeichen begrenzt. Die Betreiber haben Twitter auf einem Minimum an Web 2.0 Funktionen gehalten. So erspart man sich Arbeit und Zeit. Natürlich ist es auch das, was diesen Dienst so vorantreibt.

Es kann noch niemand von einem ausgereiften Dienst sprechen. Twitter hat die Windeln zwar schon abgelegt, steckt aber immer noch in den Kinderschuhen. Beobachtet man die Morgenstunden (amerikanischer Zeit), wird man feststellen das es bei Twitter öfters zu Verzögerungen kommt. Immer wieder bekommt der Dienst auch seine Kritik. So wirft man ihm gerne die Gefahr vor, von Stalkern verfolgt zu werden. Wie groß eine solche Gefahr wirklich ist, sollte sich jeder Nutzer einfach selbst ausmalen. Twitter wird auch gerne von Technorati und anderen Unternehmen auf brauchbare Nutzerdaten durchsucht. Was die Nutzer von Twitter so lieben, ist jedoch die Schlichtheit. Außerdem kann man Twitter auch in andere Seiten integrieren und auf diesem Wege mitnehmen.

Schreibt man bei Twitter öffentlich, kommt es durchaus sehr schnell zu einem breiten Publikum. Die Gemeinde ist auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz in einer enormen Wachstumsphase. Will man für sich bloggen, besteht die Möglichkeit sein Profil auf Privat zu setzen.

Eine Reaktion zu “Microblogs als neuer Schwung im Web 2.0”

  1. Alex Am 12. Mai 2008 um 15:30 Uhr

    Hallo,

    gerade klickte ich mich zum ersten Mal zur Startseite von Twitter.com durch und auf der Startseite sieht man nichts, wonach man erahnen kann, was sich hinter Twitter verbirgt.

    Ich persönlich mag soche Communitys nicht, wo mal alles aus dem Privatleben erzählt. Ein gesunder Maß an Anonymität muss schon etwas sein, obwohl den Begriff “ Anonymität im Internet “ benutze ich an dieser Stelle sehr vorsichtig, da kein Internetuser in der Regel anonym ist.

    Dennoch ist es nicht ungefährlich, wenn man alles von sich preisgibt. Das ist ja wie im richtigen Leben und etwas Distanz muss man immer wahren, es sei denn man will es so.

    Gruss…