Microsoft reagiert auf die Rettung von Windows XP

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Microsoft reagiert auf die Rettung von Windows XP
8. Februar 2008 | 2.069 klicks

Vor einigen Wochen hat das US-Branchenmagazin „InfoWorld“ eine Petition gestartet. Mit dieser wollte man den Software-Konzern Microsoft dazu überreden, sein Betriebssystem auch über das bisher geplante Verkaufsende weiter anzubieten. Microsoft hat auf diese Forderungen reagiert und sich dazu geäußert, jedoch anders als es sich die Teilnehmer der Petition erwartet haben.

Microsoft hat sich dazu gegenüber ComputerWorld geäußert. Ein Sprecher von Microsoft hat erklärt, dass die Petition bis in das Unternehmen durchgedrungen ist. Jedoch erklärte man weiter, dass man bei Entscheidungen über die Zukunft von Windows XP weiterhin auf die Forderungen der Kunden hören will. Kundenmeinungen bilden bei Microsoft eine gewisse Basis, auf Grund dieser Rückmeldungen werden dann entsprechende Entscheidungen getroffen. Damals hat Microsoft bereits auf Grund solcher Rückmeldungen entschieden, dass eigentliche Ende von Windows XP zu verschieben. Der Vertrieb von Windows XP sollte ursprünglich Ende Januar 2008 für den normalen Handel eingestellt werden. Diesen Termin hat man bei Microsoft auf den 30. Juni 2008 verschoben. Mit der Petition will man nun erreichen das auch dieser Termin nochmals verschoben wird.

Nach dem aktuellen Plan können Firmenkunden, Hardware-Hersteller und Systembuilder die aktuelle Version von Windows XP noch bis Ende Januar 2009 beziehen. Was den Vertrieb von Fertig-Systemen angeht, will man jedoch schon Ende 2008 einen Schlußstrich ziehen. Für die Petition haben bisher bereits mehr als 75.000 Menschen ihre Unterschrift hinterlassen.

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