Microsoft: Beste Software für das Gesundheitswesen

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Microsoft: Beste Software für das Gesundheitswesen
25. Februar 2008 | 2.863 klicks

Microsoft hat auf der Jahreskonferenz „Healthcare Information and Management Systems Society“ in Orlando 3 Millionen US-Dollar als Preisgeld freigegeben. Damit will man den Softwareentwicklern einen Anreiz geben, weitere Anwendungen für das Gesundheitswesen in verschiedenen Teilbereichen zu entwickeln. Die Bereich welche angesprochen werden sollen sind gesunde Lebensweise, Minimierung von Risikofaktoren, Sozialwesen, Frauengesundheit, Schnelldiagnose sowie Behandlung und Kinderkrankheiten.

Jetzt haben die Entwickler bis zum 9. Mai 2008 Zeit um Vorschläge bzw. Konzepte zu entwickeln und bei Microsoft vorzulegen, die Gesundheitslösungen aus diesen Bereichen ansprechen. Einsetzen will Microsoft diese auf seiner Plattform „Health Vault“.

Kurze Erläuterung: Bei Health Vault handelt es sich um eine Webplattform von Microsoft, bei der Patientendaten abgespeichert werden. Diese können dann über die Plattform abgerufen werden. Im Herbst hat Microsoft die Plattform vorerst als Beta-Version in Betrieb genommen. Microsoft steht bei dieser Plattform mit Unternehmen wie Mayo-Kliniken in einer Kooperation. Auch Google entwickelt sich derzeit auf dieser Schiene, erst kürzlich wurde über einen Patientenserver von Google berichtet.

Weiter bei Microsoft: Die Anwendungen müssen nicht zwangsläufig für Windows entwickelt wurden sein, jedoch sollten sich diese dann portieren lassen. Laut der Mitteilung von Microsoft ist auch Interoperabilität mit anderen Betriebssystemen neben Windows erwünscht. Microsoft will Anfang Juli dann die Gewinner bekanntgeben. Jeder kann maximal 500.000 US-Dollar Preisgeld erreichen.

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