Microsoft versucht Google DoubleClick Deal zu verhindern

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Microsoft versucht Google DoubleClick Deal zu verhindern
24. September 2007 | 3.361 klicks

Software Gigant Microsoft sucht Unterstützung im Kampf gegen die Übernahme von Doubleclick durch Google. Hierzu hat der Software Riese aus Redmond jetzt eine Lobby Kampagne bei Burson-Marsteller in Auftrag gegeben, welche in der Branche den Ruch der unlauteren Beeinflussung hat. Hintergrund der Lobby Kampagne ist die Ablehnung Microsofts, zur Übernahme des Werbevermarkters DoubleClick, durch den Konkurrenten Google.

Microsoft hat hierzu die Firma Burson-Marsteller beauftragt, welche nach einem Bericht der britischen Zeitung „The Observer“, derzeit E-Mails an führende Mitarbeiter zahlreicher Unternehmen aus der IT-Branche verschickt. Inhalt der Mails ist die Unterstützung einer neuen Organisation namens Initiative for Competitive Online Marketplaces, welche sich gegen Googles Übernahme von DoubleClick engagiert.

Einer Meldung auf heise.de zu Folge, ist Absender der verschickten Mails Jonathan Dinkeldein, Direktor bei Burson-Marsteller. Dieser räumte ein, dass Microsoft und sein Unternehmen bei dieser Initiative zusammenarbeiten und dass die neue Organisation von Google-Konkurrent Microsoft ins Leben gerufen wurde. Auch seitens Microsoft bestätige man diese Zusammenarbeit, hierzu äusserte sich eine Microsoft-Sprecherin, dass es eine „laufende Zusammenarbeit“ gibt, welche aber nicht die Lobbyarbeit für Microsoft zum Thema hat.

Empfänger der verschickten Mails kritisieren das Vorgehen von Microsoft. Durch die Nicht-Nennung des Auftraggebers, habe Lobbyist Burson-Marsteller gegen die Richtlinien der Branche verstoßen. Schon die Art der Kontaktaufnahme, verstoße gegen die Gepflogenheiten der Branche. Ganz fruchtlos blieben die verschickten Mails von Burson-Marsteller jedoch nicht: Bereits 30 Unternehmen aus 10 verschiedenen Ländern haben sich der Initiative bereits angeschlossen, so Jonathan Dinkeldein.

Weitere Informationen zur aufgeflogenen Lobbywühlarbeit von Microsoft gegen Google, findet man im Netz auf heise.de, netzeitung.de und auf der Futurezone vom ORF.

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