Politiker äussern Zweifel an Quaero-Ausschreibung

Sie befinden sich hier:
»
»
Politiker äussern Zweifel an Quaero-Ausschreibung
20. November 2006 | 5.643 klicks

Das von Deutschland und Frankreich gemeinsam gestartete Suchmaschinenprojekt „Quaero“ soll der europäische Konkurrent zum übermächtigen US-Dienst Google werden. Nun liest man im Internet, dass Bündnis 90/Die Grünen Zweifel an Quaero-Ausschreibung haben und dass mit dem Einstieg von Bertelsmann die Weichen falsch gestellt worden sein könnten.

In einer „Kleine Anfrage“ der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen möchten die Abgeordneten nun wissen, wieso es keine öffentliche Ausschreibung gegeben hat für das „Quaero“ Projekt. Die Regierung soll sagen, welche Kriterien sie bei der Auswahl der am Projekt beteiligten Unternehmen zu Grunde gelegt hat und wieso die Federführung des Konsortiums – nach dem Ausstieg der Telekom – bei der Bertelsmann-Tochter Empolis GmbH liegt. Die Empolis GmbH ist ein Unternehmen, welches bisher noch keine Erfahrung in der Arbeit mit Suchmaschinen gesammelt hat.

„Das können in Deutschland und Europa derzeit weder Großkonzerne noch Forschungseinrichtungen“, sagte Suchmaschinen-Experte Wolfgang Sander-Beuermann von der Universität Hannover im Januar 2006. Suchmaschinen-Experten hatten bereits zum Start des Projekts, die Erwartungen an schnelle Resultate bei der Quaero-Entwicklung gedämpft.

Nachrichten im Netz zu finden auf golem.de, heise.de und weitere …

Eine Reaktion zu “Politiker äussern Zweifel an Quaero-Ausschreibung”

  1. Suchmaschinen Blog – Weblog » Quaero – Zur europäischen Suchmaschine auf getrennten Wegen Am 21. Dezember 2006 um 04:02 Uhr

    […] Keiner der Beteiligten will das als Scheitern des Projekts verstanden wissen, obwohl Quaero und Theseus klar voneinander getrennt sind. Quaero und Theseus bestehen jeweils aus verschiedenen Einzelprojekten, bei denen auf Synergien gehofft wird. […]