Webbeherrschender Monopolist Googazon

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Webbeherrschender Monopolist Googazon
9. Januar 2007 | 7.449 klicks

Google und Amazone schliessen sich zusammen. Entstehen könnte ein webbeherrschender Monopolist Googazon, welche dann 30 Prozent aller getätigten Internet Transaktionen, über Googazon bedienen und so entstünde ein Unternehmen mit weltweiter Dominanz. Ein Horror Szenario, welches garnicht so abwegig ist, wenn man sich die Aufkäufe der grossen Bigplayer Suchmaschinen, in den letzten 12 Monate, mal in Ruhe anschaut.

Im Februar diesen Jahres, genauer gesagt am 22. und 23. Februar, findet in Hamburg die EUROFORUM Konferenz statt, wo über „Die Macht der Suchmaschinen und Portale“ diskutiert wird. Ein Termin, welchen man bei bestehenden Interesse im Suchmaschinen Marketing und Suchmaschinen Optimierungs, durchaus Rot im Kalender anstreichen sollte.

Über die Macht der Suche diskutieren im Anschluss unter anderem Thomas Dominikowski (Product Director Search, Lycos Europe),  Andreas Ludwig (Director Business Development, Yahoo! & Yahoo! Search Marketing) sowie Philipp Schindler (Director Northern Europe, Google Europe). Schindler wird in seinem Vortrag „Google – Erfolgskonzepte und Zukunftsstrategien“ auf Innovationen im Anzeigengeschäft eingehen und die Ziele von Google vorstellen.

Eine entsprechende Meldung, welche ich als Pressemitteilung zur Konferenz auf dem Presseportal.de gelesen habe.

Düsseldorf (ots) – Im Web wird es bald nur noch zwei große Player geben, mutmaßen Experten und warnen vor einem „monopolistischen Monstrum“, das weltweit die Fäden im Retail-Bereich zieht. Entstehen könnte ein webbeherrschender Monopolist Googazon aus dem Zusammenschluss von Google und Amazon. 30 Prozent aller getätigten Transaktionen würden dann über Googazon laufen und so entstünde ein Unternehmen mit weltweiter Dominanz. Diese Horror-Szenarien skizzierte jüngst ein Gartner-Analyst (Quelle: silicon.de 11.10.2006). Auf der EUROFORUM-Konferenz „Die Macht der Suchmaschinen und Portale““ (22./23. Februar 2007, Hamburg) wird diskutiert, wie realistisch solche Szenarien sind und wie die Medienlandschaft auf die rasanten Veränderungen reagieren kann. Schwerpunktthemen sind Web 2.0 und Web 3.0, Suchmaschinen als Geschäftsmodelle und neue Technologien für die Informationsbeschaffung.

Um sich in Europa für den Kampf mit den Giganten zu wappnen, wurde Quaero ins Leben gerufen. Das deutsch-französische Gemeinschaftsprojekt wurde im April 2005 auf Initiative des französischen Staatspräsidenten Jacques Chirac gegründet. „Es geht um die Suchtechnologie der nächsten Generation“, erläutert Wolfgang Wahlster (Vorsitzender der Geschäftsführung, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz DFKI). Auf der EUROFORUM-Konferenz stellt Wahlster P2P-Suchdienste und dialogbasierte Suche der Megasuchmaschine Quaero vor. Mit Quaero sollen neben Textdokumenten und kompletten Buchinhalten auch Bilder, Videos und Musik in mehreren Sprachen automatisch erkannt werden. Ehrgeiziges Ziel scheint es zu sein, Google technologisch zu überholen.

Über die Macht der Suche diskutieren im Anschluss unter anderem Thomas Dominikowski (Product Director Search, Lycos Europe),  Andreas Ludwig (Director Business Development, Yahoo! & Yahoo! Search Marketing) sowie Philipp Schindler (Director Northern Europe, Google Europe). Schindler wird in seinem Vortrag „Google – Erfolgskonzepte und Zukunftsstrategien“ auf Innovationen im Anzeigengeschäft eingehen und die Ziele von Google vorstellen.

Wie Verlage im digitalen Informationsmarkt überleben und wie Web 2.0 wirtschaftlich genutzt werden kann, erläutert Dr. Thomas Wengenroth (Geschäftsführender Gesellschafter, kress verlag). Ob Print und Online eine Symbiose eingehen oder sich kannibalisieren, ist Thema einer anschließenden Diskussionsrunde. Schwerpunktthemen des 2. Konferenztages sind die Möglichkeiten umfassender Suchfunktionen durch neue Technologien sowie rechtliche Haftungsfragen für Internet-Anbieter. Das vollständige Programm ist im Internet abrufbar unter:

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