Yahoo! Clever Do-It-Yourself-Studie

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Yahoo! Clever Do-It-Yourself-Studie
17. Dezember 2007 | 2.113 klicks

Suchmaschine Yahoo hat in der vergangenen Woche eine Yahoo! Clever Do-It-Yourself-Studie auf dem Enpress Presseportal veröffentlicht, welche ein interessantes Ergebnis hervorgebracht hat. So kommt man durch die Yahoo Clever Studie zum Ergebnis, das Deutsche rund 15 Milliarden Euro jährlich sparen könnten. Das Ergebnis bzw. die Erkenntnis hat dabei zur Ursache, das die Deutschen eine heimliche Scheu gegenüber den simpelsten Heimarbeiten haben. So zeigt die Studie auf, das selbst einfachste Tätigkeiten wie die Reparatur eines tropfenden Wasserhahns oder der Wechsel des Autoreifen, nicht selbst ausgeführt, sondern an Experten übergeben wird. Nachfolgend die Do It Yourself Studie von Yahoo Clever!, welche ich dazu auf Enpress gelesen habe.

Milliardengrab Haushalt: Deutsche könnten rund 15 Milliarden Euro jährlich sparen
Die neue Yahoo! Clever Do-It-Yourself-Studie zeigt: Die heimliche Scheu der Deutschen liegt in den simpelsten Heimarbeiten

München, 14. Dezember 2007 – Ist Deutschland eine Nation voller „Desperate Households“, die sich an die einfachen Dinge des Alltags nicht herantrauen? Laut einer aktuellen Umfrage der Ratgeber- und Wissensplattform Yahoo! Clever überlässt mehr als die Hälfte der Deutschen einfachste Tätigkeiten wie die Reparatur eines tropfenden Wasserhahns, den Autoreifenwechsel, das Entfernen eines Computervirus oder die Pediküre für die Katze lieber fachkundigen Experten, als diese Tätigkeiten selbst auszuführen. Die Gründe: Die meisten sehen sich dafür nicht qualifiziert genug oder haben Angst, etwas falsch zu machen. Dabei könnte jeder für sich durchschnittlich rund 410 Euro pro Jahr sparen, alle deutschen Haushalte zusammen sogar 14,5 Mrd. Euro – wenn sie ihre Scheu vor dem „ersten Mal“ ablegen würden und die einfachen Dinge des Haushalts selber in die Hand nehmen würden.

Enie van de MeiklokjesAm liebsten lassen sich die Deutschen bei der Renovierung von Möbelstücken helfen: 68 Prozent von ihnen geben an, dass ihnen hierbei immer oder zumindest gelegentlich Fachkräfte zur Hand gehen – wie auch beim Schneiden der Krallen von Haustieren (64 Prozent) oder beim Wechsel der Autoreifen (60 Prozent). Die Ausgaben für solche Tätigkeiten belaufen sich bei 67 Prozent der Studienteilnehmer auf bis zu 250 Euro im Jahr, bei einem Viertel auf 250 Euro bis 1.000 Euro, sieben Prozent geben immerhin zwischen 1.000 Euro und 5.000 Euro jährlich dafür aus. Dabei entfallen die meisten Kosten auf Lieferservice für Pizza & Co, Klempner, Elektriker, gefolgt vom Computer-Fachmann und Mechaniker. Gespart wird offenbar beim Vernähen eines Knopfes an ein Hemd, beim Bügeln oder Rasen mähen: Diese Aufgaben verrichten immerhin 73 Prozent aller Befragten selbst.

Warum Fachleute zum Einsatz kommen gibt fast die Hälfte der Befragten (42 Prozent) damit an, dass sie schlichtweg nicht wissen, wie man die Aufgaben erledigen soll, etwas mehr als ein Drittel (37 Prozent) möchte sich mit den Haushaltsdingen nicht rumärgern, und beinahe jeder Dritte (27 Prozent) hat Angst davor, etwas falsch zu machen. Dabei sind die Befragten durchaus motiviert, die Tätigkeiten im Haushalt selbst zu erledigen: drei Viertel aufgrund der Kostenersparnis oder weil sie das Gefühl hätten, selbst etwas geleistet oder dazu gelernt zu haben.

Doch woher das fehlende Wissen beziehen? Die Yahoo! Clever-Studie zeigt: Es reicht nicht mehr Papas Hilfe allein. 58 Prozent der Befragten würden sich laut der Umfrage noch an Freunde oder andere Familienmitglieder wenden, aber bereits 46 Prozent auch auf die Ratschläge von anderen Nutzern interaktiver Frage- und Antwort-Portalen wie Yahoo! Clever setzen.

Do It Yourself - Profihilfe

Es ist ein tolles Gefühl, wenn man im eigenen Haus das erste Mal selbst etwas erledigen konnte, an das man sich bisher nicht gewagt hat. Viele Menschen brauchen einfach einen Anschub oder den Rat von Freunden oder Web-Kontakten, die wissen, wie es funktioniert. Auf einmal montieren Leute ganze Küchenzeilen, verlegen Böden oder gestalten Heimdeko – und wundern sich selbst, wie leicht ihnen die Arbeiten von der Hand gehen und wie viel Spaß sie dabei haben“, weiß Enie van de Meiklokjes, leidenschaftliche Do-It-Yourselferin und als Moderatorin der VOX-Sendung „Wohnen nach Wunsch“ in unzähligen Einsätzen in privaten Haushalten erprobt.

Der Unterschied der Geschlechter in Haushaltsdingen
Während Männer sich immer oder gelegentlich dabei helfen lassen, ein Bild, das die Wände ihrer Wohnung schmücken soll, kreativ zu gestalten (71 Prozent), dem Haustier die Krallen zu schneiden (69 Prozent) oder ein Möbelstück zu renovieren (65 Prozent), bedienen Frauen Klischees. 80 Prozent lassen ihre Autoreifen vom Experten wechseln, 72 Prozent können kein Möbelstück selbst renovieren und 70 Prozent keinen tropfenden Wasserhahn reparieren. Stark sind die Frauen allerdings beim Bügeln und Knöpfe annähen, was 92 Prozent selbst erledigen, sowie darin, eine Pizza selber zu machen (83 Prozent). Manns genug, Aufgaben selbst zu erledigen, fühlen sich 84 Prozent des männlichen Geschlechts beim Wechseln einer elektrischen Sicherung, 82 Prozent beim Rasen mähen und 74 Prozent beim Reinigen eines verstopften Abflusses.

Do It Yourself - Ratschlag

Yahoo! Clever kann gerade bei den Fragen des täglichen Lebens wertvolle Hilfe leisten“, so Terry von Bibra, Geschäftsführer Yahoo! Deutschland. „Hier melden sich nicht nur wissenschaftliche Experten zu Wort, sondern vor allem Menschen, die in ihrem persönlichen Lebensbereich Wissen angesammelt haben. Im Austausch mit anderen Nutzern kann sich so jeder sein persönliches Wissensnetzwerk aufbauen und weltweit daran teilhaben.

Europas Heimarbeiter: Über die DIY-Studie von Yahoo!
Für die repräsentative Studie von Yahoo! Clever wurden insgesamt mehr als 1.000 Personen ab 14 Jahren in Deutschland befragt. Verantwortlich für die Studie ist das Online-Marktforschungsinstitut Dialego. Die Erhebung fand im Oktober 2007 statt.

Die Studie wurde im selben Zeitraum auch in Großbritannien, Frankreich und Spanien durchgeführt. Europaweit wurden damit rund 4.000 Teilnehmer befragt. Die Unterschiede sind zum Teil erheblich: Die Engländer lassen so gut wie niemanden ihre Beete umpflügen, die Franzosen kennen sich schlecht in ihrem eigenen Sicherungskasten aus, die Briten sind beim Autoreifenwechsel ähnlich unbeholfen wie die Deutschen. Die aber wiederum würden am liebsten viele Heimarbeiten selbst verrichten, um kostbares Geld zu sparen.

Über Yahoo!
Yahoo! Inc. ist eine führende globale Internet-Marke und eine der weltweit meist besuchten Seiten im Internet. Yahoo!s Ziel ist es, Menschen zu verbinden: mit ihren Leidenschaften, ihren Communities und dem Wissen der Welt. Yahoo! Inc. hat seinen Hauptsitz in Sunnyvale, Kalifornien/USA. Sitz der Yahoo! Deutschland GmbH ist München.

Yahoo! und das Yahoo!-Logo sind eingetragene Marken von Yahoo! Inc. Alle anderen Namen sind Marken und/oder eingetragene Marken ihrer jeweiligen Eigentümer.

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2 Reaktionen zu “Yahoo! Clever Do-It-Yourself-Studie”

  1. Daniel Am 18. Dezember 2007 um 11:23 Uhr

    Sehr interessante Studie. Selbst in finanziellen Dingen haben die meisten Verbraucher keinen richtigen Überblick, wo sie sparen können und das in einem Land, dessen Bewohner als chronisch über- und falschversichert gelten. Ein Haushaltsrechner wie zum Beispiel auf http://www.online-kredite.com/finanzrechner/einnahmen-ausgaben-rechner.html zu finden, könnte hier schon ein wenig Licht ins Dunkel bringen, und die finanziellen Verhältnisse bei Einnahmen und Ausgaben übersichtlich darstellen.

  2. Thomas Am 18. Dezember 2007 um 14:26 Uhr

    Sparen ist eine feine Sache. Ich tue es gern, bin aber froh das es so wenige gibt welche es tun bei eben diesen relativ einfachen und alltäglichen Dingen. Irgendwie gibts doch da so was wie einen Wirtschaftskreislauf der genau davon lebt. Wenn alle ihre Reifen selber wechseln , sich die Haare selbst schneiden usw. was wird dann aus den ganzen Autoschraubern und Friseusen die niemand mehr braucht ? Ich denke somit das die sichtweise etwas zu eingeschränkt ist. Eine Dienstleistungsgesellschaft kann nur dann funktionieren wenn es Menschen gibt die bereit sind für eine Dienstleistung zu bezahlen. Das mit produzierendem Gewerbe derzeit nicht mehr so viel los ist wie noch vor 20 Jahren und in absehbarer Zeit noch weniger los sein wird dürfte jedem klar werden wenn man sich die wirtschaftliche Entwicklung im asiatischen Raum betrachtet. Natürlich kann man sich auch in Hamburg die schönen Containerschiffe ansehen und sich darüber freuen wie gigantisch sie inzwischen sind. Gut, wenns die nicht gäbe dann gäb`s auch mehr Arbeit in Deutschland – aber irgendwas iss ja immer. Ja. ja, der Aufschwung ist da, viele Deutsche haben jetzt schon mehrere Minijobs um ihren Lebensunterhalt finanzieren zu können – toll ;-))).