Sage Nein – bleib allein – Yahoo lehnt ab

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Sage Nein – bleib allein – Yahoo lehnt ab
11. Februar 2008 | 2.836 klicks

In der letzten Woche wurde bereits darüber spekuliert, ob Yahoo! das Angebot von Microsoft als zu niedrig ansieht. Die Folge ist entweder ein Gegenangebot mit einem wesentlich höheren Kaufpreis oder die strickte Ablehnung der Übernahme. Eine mit den Vorgängen vertraute Person äußerte sich dazu und meint, dass der Internetkonzern Yahoo, die milliardenschwere Offerte von Microsoft als zu niedrig ansieht und ablehnt. Yahoo! besteht derzeit aus einem Gesamtvolumen von etwa 42 Milliarden Dollar, da ist ein Angebot von 44,6 Milliarden Dollar eine Unterbewertung. Hat Yahoo! sich wirklich so gegen das Angebot entschieden? Wenn ja, dann deutet Yahoo! gleichzeitig an das nur das Angebot zu niedrig war. Was bedeutet das bei einem höheren Angebot, auch eine Zusage kommen könnte.

Beim „Wall Street Journal“ beruft man sich auf eine eingeweihte Person die meint, das Yahoo-Direktorium lehnt Microsoft sein Kaufangebot über 31 Dollar pro Aktie ab, weil es die Risiken nicht mit einkalkuliert wenn die Übernahme am Widerstand der Kartellbehörden scheitert. Derzeit wird es für unwahrscheinlich gehalten, dass Yahoo! überhaupt einem Angebot zustimmen würde was sich unter 40 Dollar pro Aktie befindet. Bei einem Kaufangebot von 40 Dollar pro Aktie, erreicht man ein Volumen von 51,1 Milliarden Dollar. Von Microsoft wehen aus dieser Richtung jedoch noch keine Winde rüber.

Der Wert vom Microsoft-Angebot ist über die letzten Verhandlungstage gefallen. Zu Beginn des Monats Februar machte Microsoft das Angebot über 44,6 Milliarden Dollar. Im Vergleich mit dem Yahoo-Kurs dieser Zeit, war es ein Aufschlag von 62 Prozent. Durch den Abfall im Microsoft-Kurs ist das Angebot jedoch weniger wert.

Nach den Prüfungen von Yahoo seinen Alternativen, die eigentlich nur im Raum von Google zu finden sind, hat sich bisher kein weiterer Bieter gemeldet. Die Experten an der Börse gehen zum aktuellen Stand davon aus, das Yahoo nur die Möglichkeit hat ein höheres Angebot zu kassieren.

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