Youtube Filter und redaktionelle Kontrolle

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Youtube Filter und redaktionelle Kontrolle
16. Juni 2007 | 5.792 klicks

Suchmaschine Google will bei seinem Videoportal Youtube nun dauerhaft Ruhe im Video-Kasten haben. Wie bereits diese Woche berichtet, hat Google nun einen Video Identifizierungsfilter für Youtube in Einsatz genommen, welcher automatisch anhand digitaler Fingerabdrücke auf bestimmten Videos erkennt, ob die Videos von Medienriesen wie Disney oder Time Warner stammen. Auch wenn bisher keine Details über die Video-Identifizierungstechnik an die Öffentlichkeit gekommen sind, bedeutet das nicht, dass man bei YouTube nicht hart daran arbeitet, schreibt Chen hierzu im offiziellen Google-Blog. Bei der Videoerkennung würden „visuelle Schlüsselaspekte“ des hochgeladenen Videos mit solchen verglichen werden, die von Copyright-Inhaber bereitgestellt werden. Aktuell arbeiteten die YouTube-Techniker daran, die automatisierte Erkennung noch genauer und zuverlässiger arbeiten zu lassen.

Doch nicht nur Copyright und Urheberrechtsverstösse möchte man von Youtube fernhalten, auch Videos mit Gewalt und Porno Videos. Nachdem es zuvor geheißen hatte, man werde eine automatisierte Kontrolle der hochgeladenen Videos vornehmen, lässt der Suchmaschinen Weltmarktführer aus Mountain View, den Web 2.0 Mitmach-Effekt im Netz nicht ungenutzt. Die Youtube Nutzer soll es selbst auch richten können. Es gebe keinen besseren Filter als den Nutzer selbst – zumindest bei Gewalt und Pornos. Sobald ein Youtube User ein Video mit einer Kennzeichnung für Gewalt oder Pornografie versieht, kümmern sich zeitnah die YouTube-Mitarbeiter darum und entfernen ggf. das beanstandete Youtube Video, wenn es gegen die geltenden Youtube Nutzungsregeln verstößt.

Weitere Infos im offiziellen Google Blog, auf heise.de und IT News World

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