Zu wenig Jugendschutz bei Google und Yahoo

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Zu wenig Jugendschutz bei Google und Yahoo
15. Februar 2008 | 14.440 klicks

Einer der weltweit führenden Produzenten für Porno Videos hat die beiden Suchmaschinenbetreiber zu mehr Schutz vor pornografischen Inhalten aufgerufen. Google und Yahoo! bemühen sich zu wenig um den Schutz der Kinder und Jugendlichen. Mitbegründer von Vivid Entertainment, Steven Hirsch, äußerte sich am Donnerstag in San Francisco in einer veröffentlichten Erklärung, „Keine der Suchmaschinen und Portale, vor allem Yahoo! und Google, haben irgendeinen bedeutenden Schritt in diese Richtung unternommen“. Bei einem Vortrag an der „Yale Managerschule“ will Hirsch zudem dieses Problem, anläßlich der dort stattfinden „Sex-Woche“ zur öffentlichen Diskussion freigeben.

Hirsch sein Filmstudio ist bei der Herstellung von pornografischen Videos weltweit führend. Weiter gab er an, „Hier geht es nicht im Meinungsfreiheit, hier geht es darum, Kinder zu schützen“. Um Kinder und Jugendliche zu schützen, nannte Google als Beispiel die Möglichkeit der Nutzer von YouTube. Diese können unerwünschte, anstößige Videos einfach markieren. Nach einer Prüfung der Videos werden diese dann von der Webseite entfernt. Zudem arbeitet Google mit gemeinnützigen Gruppen zusammen, damit Familien und Lehrer besser über den sicheren Gebrauch vom Internet aufgeklärt werden.

Der Internet-Konzern Yahoo! hat die Kritik in seiner ersten Stellungnahme zurückgewiesen. Yahoo! erklärte auf eine Anfrage, „Wir haben den Online-Schutz von Kindern zu einer Priorität gemacht, wir haben Hilfsmittel für Nutzer, um sich zu schützen, und wir unterstützen Bemühungen, Kinder, Eltern und Gruppen über geschützte Online-Erfahrungen aufzuklären“. Außerdem hat sich der Konzern Yahoo! bereits einer Forschungsgruppe angeschlossen, deren Aufgabe es ist, sichere Alterskontrollen für das Internet zu entwickeln.

Hirsch als Pornomachen verlangt einfach nur schärfere Alterskontrollen für die Nutzer, die Internetinhalte herunterladen wollen. Hirsch seine Firma Vivid bietet zudem allen Internetanbietern eine Zusammenarbeit an, um Kindern und Jugendlichen den Zugang zu Pornoseiten zu erschweren. Ein Schelm, wer hier denkt das da jemand auf der Suche nach Kooperationen ist.

Eine Reaktion zu “Zu wenig Jugendschutz bei Google und Yahoo”

  1. Trudi Am 15. März 2009 um 04:13 Uhr

    jetzt sollen also millionen von internet nutzern dafür büsen. und dieses nur weil viele eltern zu dumm dazu sind die internetverbindung zu kappen, solange sie mit ihren kleinen nicht zusammen davor sitzen? ich frage mich wieso diese eltern ihre kinder alleine ins internet lassen wenn das offensichtlich so gefährlich ist. meiner meinung nach ist das eine verletzung der aufsichtspflicht.