In-App-Käufe absichern: So bekommen Gamer die Inhalte, die sie wollen

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In-App-Käufe absichern: So bekommen Gamer die Inhalte, die sie wollen
3. Februar 2023 | 1.342 klicks

In-App-Käufe in mobilen SpielenDas Mobile-Gaming hat die klassische Konsole in vielen Bereichen abgelöst. Nach einer Forsa Studie der DAK vertreibt sich in Deutschland jeder vierte Smartphone-Besitzer regelmäßig die Zeit mit App-Games. Der Hauptgrund dürfte sein, dass man das Smartphone immer zur Hand hat. Zudem sind die Geräte mittlerweile auch in der Lage, Spiele mit beeindruckender Grafik darzustellen. In Kombination mit kurzweiligen Spielkonzepten, die auch in kürzeren Sessions noch genügend Spaß bringen, sind Mobile-Games eine echte Alternative zum klassischen Handheld.

Allein in Deutschland geben Nutzer jährlich über 4 Milliarden Euro für Smartphone-Spiele aus. Ein Großteil der Umsätze entfällt dabei allerdings gar nicht auf den Kaufpreis, sondern auf In-App-Käufe. Daher wundert es auch kaum, dass die beliebtesten Smartphone-Spiele alle einem Freemium-Modell folgen. Das eigentliche Spiel kann umsonst heruntergeladen werden. Spieler müssen deshalb kein Geld ausgeben, können aber auf Wunsch zusätzliche Inhalte über Mikrotransaktionen freischalten.

In-App-Käufe bereichern das Spielerlebnis

In den letzten Jahren haben Smartphone-Besitzer noch nie so viel Geld in eigentlich kostenlose Spiele investiert wie zuvor. Das Geheimnis hinter dem massiven Erfolg von Games mit In-App-Käufen ist die hohe Individualisierbarkeit des Spielerlebnisses. Bei In-App-Käufen geht es nämlich oft um zusätzliche virtuelle Ausrüstungsgegenstände. Die Palette an Anpassungsmöglichkeiten ist dank unzähliger Skins, Emotes und virtueller Begleiter enorm. Sogar spezifische Tänze lassen sich kaufen und als Animation im Spiel per Knopfdruck aktivieren. Wer also beispielsweise Wert auf ein unverwechselbares Aussehen in einem Multiplayerspiel legt, kann seinen Look gegen einen kleinen Betrag den eigenen Wünschen entsprechend anpassen.

Darüber hinaus sind häufig aber auch Items erhältlich, die dem Gamer dabei helfen, neue Level oder Spielumgebungen freizuschalten. Erworben wird jedoch nicht direkt das gewünschte kosmetische Upgrade oder ein Item, sondern eine Ingame-Währung. Mit dieser lassen sich dann im Spiel Zahlungen tätigen. Ähnlich handhaben es auch Online Casinos, bei denen die Einzahlung per Mikrotransaktion nach dem Prinzip des In-App-Kaufs abgewickelt wird. Innerhalb des Mobile-Gaming-Segments nehmen Online Spielbanken eine durchaus entscheidende Rolle ein und tragen maßgeblich zum Erfolg bei.

Nicht ganz unwichtig ist außerdem, dass die meisten Spiele in der Grundversion kostenlos zum Download bereitstehen und deshalb so beliebt sind. Viele Gelegenheitszocker möchten nur ungern viel Geld für ein Spiel ausgeben, welches ihnen am Ende vielleicht gar nicht gefällt. Dank des Freemium-Modells muss jedoch niemand blind kaufen. Stattdessen können interessierte Smartphone-Nutzer das Spiel in Ruhe ausprobieren und auch jederzeit wieder löschen, wenn es nicht den Vorstellungen entspricht. Genau deshalb greifen viele Spieler besonders gerne auf diese Art von Mobile-Games zurück.

In-App-Käufe sicher gestalten: So gelingt es

Vor allem, wenn In-App-Käufe dabei helfen, den Spielfortschritt zu beschleunigen, sind manche dazu bereit, auch mal tiefer in die Tasche zu greifen. Die Kosten müssen jedoch nicht explodieren, da es einige Tipps gibt, mit denen Spieler jederzeit den Überblick über den eigenen Ausgaben behalten. Mit starken Passwörtern und einem genauen Blick auf die Herkunft der Spiele lassen sich beispielsweise Fehlkäufe verhindern und Betrugsversuche erfolgreich abwehren. Vor dem ersten In-App-Kauf sollten Gamer zudem immer einen kurzen Blick in die Einstellungen des Smartphones werfen.

Ausschließlich auf sichere Quellen setzen

Um sich bestmöglich vor Betrug und Schadsoftware zu schützen, ist es wichtig, sich im Vorfeld über die Bezugsquelle eines Games zu informieren. Empfohlen wird, dass Spieler sich dabei auf den offiziellen App-Store des jeweiligen Betriebssystems und seriöse Gaming-Plattformen beschränken. Da die Apps aus diesen Quellen geprüft werden, können sich Trojaner und Viren nicht so einfach unbemerkt einschleichen. Zudem ist die Auswahl an hochwertigen Spielen hoch und der Katalog wächst täglich.

Auch Fans von Casino Spielen werden im Google Play Store und im Apple Store inzwischen fündig. Die großen App-Stores arbeiten mit seriösen Anbietern aus der Branche zusammen, um Nutzern ein möglichst umfangreiches Spielerlebnis zu ermöglichen. In offiziellen App-Stores finden Casinofans eine umfangreiche Auswahl an hochwertigen und geprüften Apps. Wer sich zusätzlich über die einzelnen Anbieter und ihre Geschäftsbedingungen informieren möchte, findet auf unabhängigen Testportalen wie spielhallen.com seriöse Online Casinos, die es im Testranking auf die besten Plätze geschafft haben.

Guthabenkarten verwenden

Wer mit Leidenschaft spielt, der verliert sich in einem guten Game gerne für viele Stunden. Damit währenddessen auch die Ausgaben für Mikrotransaktionen keine Überhand nehmen, sollten Gamer, die gerne den Überblick behalten, auf Guthabenkarten setzen. Die Karten von großen Zahlungsdienstleistern sind beispielsweise in Supermärkten oder an Tankstellen verfügbar und werden nach dem Prepaid-Verfahren im Vorfeld bezahlt. Auf diesem Weg kann auch nur das Geld ausgegeben werden, welches für die Käufe eingeplant wurde. Damit die Transparenzkontrolle wirkt, sollten Käufer sich selbstverständlich nur Karten mit einem kleinen Guthaben von maximal 10 bis 15 Euro anschaffen.

Passwörter für In-App-Käufe festlegen

Spiele Payments sperrenÄrgerlich ist es, wenn Käufe gar nicht beabsichtigt waren und man nur aus Versehen mehrfach auf die falsche Schaltfläche im neuen Game getippt hat. Solche „Unfälle“ lassen sich jedoch recht leicht vermeiden. Sowohl Android- als auch iOS-Betriebssysteme geben ihren Nutzern die Möglichkeit, eigene Passwörter einzustellen, die vor Abschluss einer Mikrotransaktion im Spiel abgefragt werden.

In beiden Fällen finden Nutzer die Option in den Einstellungen des jeweiligen App-Stores. Unter Android findet sich die Authentifizierung zum Tätigen von Käufen direkt in den Einstellungen des Google Play Stores, während Apple-User den Umweg über die Systemeinstellungen gehen müssen.

In-App-Käufe ganz sperren

Spieler, die sich lieber gleich ganz kostenlos austoben und dafür auf die Option der In-App-Käufe verzichten möchten, können diese auch gänzlich sperren. Die Möglichkeit ist ebenfalls in den Einstellungen der Stores zu finden. Natürlich lassen sich bei einer Sperre auch keine kostenpflichtigen Erweiterungen für Apps mehr laden, wodurch die Nutzung unter Umständen stark eingeschränkt wird.

Trotzdem kann die Sperre sinnvoll sein, wenn auch Kinder das Smartphone nutzen und man sich böse Überraschungen beim Blick auf den nächsten Kontoauszug ersparen will. Generell besteht jedoch kein Grund auf In-App-Käufe zu verzichten, solange die genannten Tipps zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Mikrotransaktionen und die entsprechenden Sicherheitshinweise berücksichtigt werden.

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