Facebook stampft Krypto-Projekt „Novi“ ein

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Facebook stampft Krypto-Projekt „Novi“ ein
5. Juli 2022 | 155 klicks

Kryptos sind derzeit stark auf dem Vormarsch, wie der weltweit bekannte Bitcoin und nachfolgende online Währungen eindrucksvoll beweisen. Umso unverständlicher ist es für viele, dass das Krypto-Projekt „Novi„, wo Facebook bzw. neu heißt das ja „Meta“ dahinterstand, nun eingestampft werden soll. Was es bei der anstehenden Schließung zu beachten gilt, verraten wir euch hier im Artikel.

Im September geht für „Novi“ das Licht aus

Mark Zuckerberg hatte mit seinem neuen Projekt aus dem Krypto-Bereich so viel vor. Meta, der Nachfolgeorganisation des Facebook-Konzerns, muss Novi nun einstampfen. Für den Cut ist der kommende September vorgesehen. Die dazugehörige Wallet von Novi wird dann endgültig vom Netz genommen, eigentlich schade, denn das Pilotprojekt hatte wahrlich ein riesiges Potenzial, eben aufgrund des Namens, der dahinter steht. Da Problem was dahintersteht ist, dass die Schließung so nicht vorhersehbar war. Die Nutzer werden quasi vor vollendete Tatsachen gestellt.

Meta ist der Facebook Nachfolger

Die Internetseite wurde vor Kurzem angepasst, damit alle User über die Abschaltung zum 01. September hin Bescheid wissen. Sicherlich kommt das Aus überraschend. Jedoch muss auch erwähnt werden, dass Pilotprojekte nicht immer erfolgreich verlaufen. Ganze acht Monate wurde das Projekt getestet, nun machen die Nutzer eine lange Nase und sind sichtlich enttäuscht über diesen Fakt. Alle Gelder, welche noch vorhanden und in den Accounts gelagert sind, werden auf die Bankkonten der angemeldeten und freigeschalteten Nutzer überwiesen. Wer aus Guatemala-Stadt kommt, kann sich das Ganze sogar bar auszahlen lassen, verschiedene Institutionen vor Ort machen dies möglich.

Vorkehrungen treffen und sich vorbereiten:

Jedem User wird an der Stelle dringend angeraten, sämtliche Informationen zum eigenen Konto downzuloaden beziehungsweise extern zu sichern. Daten über die Transaktionen sowie Aktivitäten in Bezug auf das Handeln spielen hierbei eine große Rolle. Ab dem Tag der Schließung im September kann man keinen Zugang mehr zu diesen erhalten. Schon ab dem bevorstehenden 21. Juli können Nutzer keine Einzahlungen mehr vornehmen. Die Funktion wird von Meta, dem Anbieter der Krypto-Wallets, deaktiviert, damit keine finanziellen Mittel mehr in den Umlauf geraten.

Bisher ist nicht sicher, ob das Projekt dann doch noch irgendwann an den Start geht. Ob das Krypto-Vorhaben Novi in Zukunft eine Chance haben wird, bleibt abzuwarten. Die Schließung kommt obendrein etwas überrascht. Rund fünf Monate später, nachdem Diem, ein Krypto-Projekt von Facebook veräußert wurde, wurde dieser Schritt zur Schließung bekannt. Ursprünglich ging es darum, einen Stablecoin zu implementieren, welcher sich innerhalb vom Meta-System behaupten sollte. Dies gelang scheinbar nicht, ob man sich hier verkalkulierte?

Novi dem Druck des Krypto-Marktes nicht gewachsen:

Dass die Gesellschaft und das weltweite Geschehen sich aktuell stark verändern, ist längst kein Geheimnis mehr. In diesem Zusammenhang steht die Politik vor großen Herausforderungen. Auch der Krypto-Bereich ist von verschiedenen Umständen nicht verschont geblieben. In diesem Zusammenhang stieg auch der Druck seitens politischer Vertreter, Ämter und Behörden, welcher letztlich dazu führte, dass Diem sowie Novi nicht zu dem werden konnten, wofür beide einst verheißungsvolle Projekte lange Zeit standen.

Das Problem an der Sache ist, dass die Abhängigkeit zwischen Krypto-Währungen, Wirtschaft und Politik sehr stark ist. Nicht alleine der Markt regelt sich, auch verschiedene Einflüsse von außen tragen dazu bei. Dieses Zusammenspiel führte letztlich zum Einbruch dieser Projekte. Ob man in Zukunft bei der Schaffung ähnlicher Projekte seine Lehren daraus gezogen hat, bleibt abzuwarten. Letztlich waren die Erwartungen sicher zu hoch gesetzt. Die Kritik sich gefallen zu lassen, dass man wohl dachte, dass Projekte dieser Art mit entsprechenden Namen dahinter quasi zum Selbstläufer werden, sollte dann dazu gehören.

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