Facebook und WhatsApp starten Datenaustausch – das ruft Ärger hervor

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Facebook und WhatsApp starten Datenaustausch – das ruft Ärger hervor
30. August 2016 | 1.341 klicks

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In den letzten Tagen wurden die Nutzer von WhatsApp aufgefordert, den neuen Bedingungen des Dienstes zuzustimmen. Die meisten Nutzer machen das auch einfach, denn so richtig wissen sie nicht, was schlimm an diesen sein könnte. Das sehen EU-Datenschützer jedoch anders, denn die Datenweitergabe von WhatsApp an Facebook kann gefährlich werden.

Gerade noch haben wir gelesen, dass Facebook durch das Meldungen beurteilen seinen Nutzern irgendwie mehr Einfluss einräumen möchte, da kommt bereits wieder eine Botschaft, die uns so gar nicht gefällt. Dass WhatsApp inzwischen zu Facebook gehört, dürfte bei jedem angekommen sein. Durch die neuen Nutzungsbedingungen erklärt man sich jetzt aber einverstanden damit, dass die Nutzerdaten durch WhatsApp auch an Facebook weitergegeben dürfen. Hier spielt die Europäische Kommission für Datenschutzfragen nicht mit und hat ein Beratungsgremium gegründet. Für die Kommission ist klar, dass WhatsApp und Facebook an dieser Stelle mit den Daten der Nutzer spielen.

Doch was soll eigentlich weitergegeben werden? WhatsApp hat angekündigt, dass sowohl die Telefonnummern als auch Daten in Bezug auf diese Nummern an Facebook weitergegeben werden. Diese Daten sind beispielsweise Informationen dazu, wer wie oft den Dienst für Mitteilungen genutzt hat. Ziel ist es, durch diese Daten bei Facebook die passende Werbung für den jeweiligen Nutzer anzeigen zu können. Die Nutzer selbst haben die Möglichkeit, dieser Datenweitergabe in Teilen zu widersprechen. Das reicht für Datenschützer aber nicht aus, daher soll es hier nun strenge Kontrollen geben.

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