Gesichtserkennung bei Facebook im Fokus

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Gesichtserkennung bei Facebook im Fokus
27. Dezember 2017 | 426 klicks

SocialMediaDatenschutz

Nachdem der verschwundene Friends-Ticker bei den Usern bereits für Unruhe gesorgt hat, kann sich nun bald darauf gefreut werden, dass Facebook anderweitig für Anpassungen sorgt.

Der Schutz der Privatsphäre ist bei Facebook ja eher Glückssache. Oft bekommen es User gar nicht mit, wenn ein Bekannter oder auch Unbekannter ein Foto ins Netz stellt, auf dem sie zu sehen sind. Das mag erst einmal nicht schlimm klingen. Wer jedoch gerne wissen würde, wie und wo er online dargestellt wird, kann sich hier schon deutlich ärgern. Daher möchte Facebook die Gesichtserkennung nun deutlich ausbauen. Das heißt, durch die Verbesserung sollen User jetzt noch mehr benachrichtigt werden, wenn jemand ein Bild mit ihnen hochlädt. Klingt interessant? Ist es auch, allerdings nicht für User, die in der EU wohnen. Hier soll es dieses Feature nämlich erst einmal nicht geben.

Nicht zu verwechseln ist die verbesserte Gesichtserkennung mit der Markierung. Wer bisher auf den Fotos markiert wurde, der hat eine Benachrichtigung erhalten. Blöd ist es nur, wenn keine Markierung durchgeführt wird. Dann erfährt man von dem Bild nichts. Nun soll es jedoch auch Benachrichtigungen geben, wenn keine Markierung durchgeführt wird. Aber: Es gibt natürlich dennoch ein Problem. Dies funktioniert nur dann, wenn man als Nutzer zu der Gruppe gehört, die das Foto auch sehen dürfen. Das nimmt der versprochenen Verbesserung schon wieder den Charme, denn interessanter sind ja eher die Bilder, die man nicht zu Gesicht bekommt.

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