Slack wechselt den Besitzer – und es ist nicht Microsoft

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Slack wechselt den Besitzer – und es ist nicht Microsoft
10. Dezember 2020 | 334 klicks

SlackSlack ist als Social-Work-Plattform bekannt und wird von zahlreichen Kunden genutzt. Dabei geht es nicht nur um Unternehmen, sondern auch um Freiberufler und Selbstständige. Das Potenzial des Start-ups wurde recht schnell erkannt und so gingen schon früh Angebote für den Kauf durch Microsoft ein. Der Microsoft Erfolgsgeschichte sollte ein weiteres Kapital hinzugefügt werden.

Aus verschiedenen Gründen ist es jedoch nicht zur Übernahme gekommen und einige Jahre war es ruhig um die Pläne von Slack. Tatsächlich hat jedoch Microsoft zumindest eine Inspiration in der Plattform gefunden und „Teams“ gegründet. Für Slack wurde dadurch die Konkurrenz am Markt immer größer und der Vorsprung, den Microsoft durch den Kundenstamm hatte, zu einem echten Problem.

Jetzt hat sich das Blatt, zumindest für Slack, noch einmal deutlich gewendet, denn das Unternehmen wird durch Salesforce übernommen und das zu einem stolzen Preis von immerhin 28 Milliarden Dollar. Das ist das 35-fache des Jahresumsatzes von Slack. Für die Nutzer der Plattform wird sich dadurch direkt erst einmal nichts ändern. Was genau Salesforce jetzt jedoch mit dieser Technik plant und wie sie in die Produkte des Unternehmens integriert werden kann, ist bisher noch nicht genau bekannt. Klar ist nur, dass der Verkauf inzwischen unter Dach und Fach ist und damit ein Start-up für die Gründer zu einem Milliarden-Projekt geworden ist.

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