Regeln für Online-Plattformen werden verändert

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Regeln für Online-Plattformen werden verändert
20. Januar 2022 | 431 klicks

DSAGerade wo das neue Metaversum so richtig in Fahrt kommt, tritt auch schon der erste Dämpfer auf. Die EU sorgt dafür, dass sich Online-Plattformen an strengere Regeln halten müssen. Aber was genau bedeutet dies eigentlich für Facebook und andere Plattformen?

Es soll nicht mehr jeder das machen können, was er möchte. Die Europäische Union hat sich darüber verständigt, dass strengere Regeln für mehr Ordnung im Dschungel der Online-Plattformen sorgen sollen. Das Kind hat sogar einen spannenden Namen: „Das Grundgesetz des Internets“. Tatsächlich lautet die korrekte Bezeichnung aber „Digital Services Act„. Ziel von diesem ist es, eine Regulierung der Plattformen erzielen zu können. Interessant zu wissen ist, dass es sich hierbei nicht nur um Regeln handelt, die als soziale Netzwerke gelten. Auch Google oder einige Händler, die online aktiv sind, werden mit diesem Thema in Berührung kommen. Unterschieden wird übrigens zwischen dem DAS sowie dem DMA. Der eine Bereich beschäftigt sich mit gesellschaftlichen, der andere mit den wettbewerbsrechtlichen Grundlagen.

Spannend ist unter anderem die Frage, was sich mit diesem Entwurf für die User ändern kann. Das Ziel ist es, dass die User mit deutlich weniger Inhalten in Berührung kommen, die rechtswidrig sind und auf den Plattformen eigentlich nichts zu suchen haben. Neben Verletzungen der Persönlichkeitsrechte beziehen sich die Veränderungen unter anderem auch auf Angebote aus Online-Shops, die als betrügerisch gelten.

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