Sicherheitsbedenken beim Bezahlen im Internet

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Sicherheitsbedenken beim Bezahlen im Internet
8. September 2022 | 145 klicks

Sicherheitsbedenken beim Bezahlen im InternetDurch die Pandemie sind die Umsätze im Online Handel enorm angestiegen. Das freut die Händler, die auf diese Weise mehr Einnahmen generieren konnten. Damit alles reibungslos funktioniert, gibt es viele verschiedene Zahlungsmethoden, mit denen die Einkäufe bezahlt werden. Doch genau diesbezüglich steigen bei den Kunden die Sicherheitsbedenken.

Viele Menschen fühlen sich nicht sicher, wenn sie ihre Zahlungsdaten im Internet angeben. Dabei gibt es aber sehr wohl sichere Methoden, ob nun bei Bezahlungen im Appstore von Apple oder auch im Gambling Bereich mit Online Casino Trustly, Paypal und weiteren Anbietern. Dennoch ist es natürlich gut, wenn Verbraucher die Augen offen halten. Das Thema im Detail gibt es in diesem Artikel.

Bedenken hoch, die Bereitschaft ist niedrig

Die Corona Pandemie hat dafür gesorgt, dass teilweise der lokale Handel fast komplett zum Stillstand kam. Was für den Einzelhandel ein Nachteil war, wurde zum Vorteil für die Online Händler. Immer mehr Menschen haben in den letzten Jahren online bestellt, ein Trend, der ohnehin schon lange anhält. Doch nicht nur die Umsätze konnten in die Höhe schießen, denn gleichzeitig steigen bei den Kunden auch die Bedenken, was die Sicherheit angeht. Immerhin wollen die Waren auch bezahlt werden, wofür Zahlungsdienste benötigt werden. Die sind in großen Teilen auch absolut sicher und seit Jahren bewährt, aber natürlich gibt es immer wieder auch mal Ausnahmefälle, die für Aufruhr sorgen.

Die Angabe der eigenen Zahlungsinformationen machen viele Kunden nur ungern. Über die Hälfte der Internet Benutzer fühlt sich eher unwohl, wenn die eigenen Daten zum Bezahlen eingegeben werden. Gleichzeitig aber wollen fast 80 Prozent der Kunden auch nicht alle Sicherheitsmaßnahmen durchführen, die zu mehr Sicherheit führen würden. Hier kommen sich Sicherheit und Bequemlichkeit in die Quere. Im besten Fall sollen Zahlungen kinderleicht von der Hand gehen, aber eben auch absolut sicher sein.

Dabei zeigen Studien auch, dass die Bedenken steigen, wenn der Preis des gewählten Produktes steigt. Je mehr Geld man ausgibt, desto unsicherer fühlen sich die Kunden auch. Das alles fand man in einer groß angelegten Studie heraus, die von Sapio Research durchgeführt wurde und Kunden aus Deutschland, den USA oder auch Großbritannien beinhaltete. Demnach sorgen auch bekannt gewordene Betrugsfälle dafür, dass das Vertrauen weiter sinkt.

Zwei unterschiedliche Authentifizierungsmethoden

Zwei unterschiedliche AuthentifizierungsmethodenWenn es um Sicherheit geht, gibt es verschiedene Methoden, mit denen diese gewährleistet werden soll. Die bekannteste besteht im Passwort, das überall im Internet angegeben werden muss, wenn man sich irgendwo anmelden möchte. Passwörter sind nach wie vor sehr beliebt, obschon Experten auch immer wieder darauf hinweisen, dass diese Methode ihre eindeutigen Schwachstellen hat.

Zudem gibt es mittlerweile aber auch immer häufiger biometrische Sicherheitsverfahren, wozu der Fingerabdruck oder auch eine automatische Gesichtserkennung gehören können. Optimal ist es auf jeden Fall, wenn Sicherheitsmethoden kombiniert werden. Häufig gibt es das in der Form, dass man einmal das Passwort eingeben muss und darüber hinaus noch einen Code auf das Handy geschickt bekommt. Das ist die sogenannte Zwei-Faktor-Authentifizierung.

Der Kunde hat es selbst in der Hand

Die Sicherheit hängt in erster Linie nicht nur von den Methoden ab, sondern auch vom Kunden. Immer wieder kommt es zu Betrugsfällen, bei denen tatsächlich aber der Mensch als Faktor mit betrachtet werden muss. Das bedeutet, dass beispielsweise ein schlechtes Passwort gewählt wurde oder man auf die 2-Faktor-Authentifizierung verzichtet hat. Natürlich ist das nicht immer der Fall und am Ende sind es die Betrüger, die einen kriminellen Akt begehen, aber ohne die Vorsicht und Aufklärung der Kunden wird es eben auch nicht gehen. Was aber kann man als Kunde im Internet machen, um die Sicherheit zu erhöhen?

Der Kunde hat es selbst in der HandGrundsätzlich sollte man sich nirgendwo anmelden oder gar seine Zahlungsinformationen angeben, wenn der Shop oder die Webseite als unsicher eingestuft werden kann. Das kann der Fall sein, wenn sie offensichtlich Fehler enthält, kein Impressum zu finden oder aber die Seite auch vollkommen unbekannt ist. Ob ein Shop betrügerische Absichten hat, kann man oft leicht überprüfen, indem man Bewertungen darüber liest. Oft haben schon andere Kunden Erfahrungen gemacht, auf die man zurückgreifen kann.

Wenn es dann um die sicheren Methoden geht, sollte man auf bewährte Zahlungsdienste setzen, die sich schon seit Jahren und sogar Jahrzehnten bewährt haben. Das kann die klassische Überweisung sein, ebenso aber auch die Kreditkarte oder Paypal. Zudem gilt es immer sichere Passwörter zu verwenden und jeweils ein einziges für einen Dienst. Die Zwei-Faktor-Authentifizierung bietet zusätzlichen Schutz. Als Kunde sollte man bereit sein, minimal mehr Zeit einzuplanen, dafür aber die Sicherheit zu erhöhen.

Fazit zur Sicherheit beim Bezahlen im Internet

Sicherheitsbedenken sind eine gute Sache, denn im Internet müssen alle Seiten wachsam sein, ob nun die Händler oder Kunden. Wer blind als Kunde irgendwo auf irgendeiner Seite seine Daten hinterlässt, handelt damit eben auch fahrlässig. Aber es lässt sich eben auch sagen, dass die meisten bekannten Zahlungsdienste absolut sicher sind und tagtäglich enorm hohe Umsätze darüber laufen, ohne dass irgendetwas passiert. Die Betrugsfälle sind nach wie vor die Ausnahmen, die sich meist auch auf bestimmte Fehler zurückführen lassen. Insofern sollte die Bequemlichkeit nicht immer der wichtigste Faktor sein.

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