Milliarden-Gewinne für Yahoo? Mit Alibaba soll es möglich werden

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Milliarden-Gewinne für Yahoo? Mit Alibaba soll es möglich werden
28. Januar 2015 | 2.083 klicks

YahooAuch wenn sich vor allem im letzten Jahr im Yahoo-Lager so einiges getan hat – wir erinnern uns beispielsweise an die Übernahme von Cooliris – , so bleiben die großen Gewinne für das Unternehmen jedoch aus. Das heißt aber noch lange nicht, dass der Konzern nicht noch ein Ass im Ärmel hat und genau dieses Ass wurde jetzt gezogen.

Alibaba ist ein Onlinehandelanbieter, der in China seine Grundfesten hat. An diesem Anbieter hat Yahoo einen nicht zu unterschätzenden Anteil – 40 Milliarden Dollar um genau zu sei. Für die Yahoo-Aktionäre soll nun diese Beteiligung von den Steuern befreit werden, damit die Gewinne für die Aktionäre steigen.

Wie das funktioniert? Der Anteil von Yahoo soll noch in diesem Jahr in eine eigene Investmentgesellschaft übergehen. Diese wird den Namen SpinCo tragen und natürlich ebenfalls an die Börse gehen. Marissa Mayer, die derzeitige Leiterin von Yahoo, macht deutlich, dass diese Lösung lange gesucht und nun als gut befunden wurde. So müssen die Aktionäre keine Steuern auf ihre Anteile zahlen.

Einziger Haken: Wer seine Anteile an SpinCo verkaufen möchte, der wird natürlich steuerpflichtig und der Gewinn damit minimiert.

Gerade erst veröffentlich, sorgt die Nachricht bei Yahoo schon für einen Freudentaumel, denn sie wirkte sich direkt auf die unternehmenseigene Aktie aus, die erst einmal ein wenig nach oben kletterte. Ein kluger Schachzug also, mit dem Yahoo in das neue Jahr startet. Da verwundert es kaum, dass die doch ziemlich niedrigen Gewinnzahlen erst einmal weniger interessant wurden – was vermutlich auch die Hoffnung des Unternehmens war. Mit den leicht rückgängigen Umsätzen wurde zwar gerechnet, dennoch hätte das Unternehmen vermutlich gerne andere Zahlen gezeigt.

Eine Reaktion zu “Milliarden-Gewinne für Yahoo? Mit Alibaba soll es möglich werden”

  1. News: Aktie von Yahoo bricht plötzlich ein – Suchmaschinen Blog Am 20. Mai 2015 um 14:31 Uhr

    […] schöne und eigentlich steuerfreie Ausschüttung zukommen zu lassen, in dem das Unternehmen den Konzern Alibaba ausgliedern […]