Längst ist KI im Alltag vieler Menschen und wenn auch nur bei der täglichen Suche im Internet. Zusammenfassungen von Gemini sorgen jetzt schon dafür, dass sich die Suche von Google deutlich verändert. In Zukunft wird Künstliche Intelligenz noch weiter in den Alltag der Menschen vordringen. Die aktuelle Strategie besteht darin, dass Menschen einen KI-Assistenten an der Hand haben.

Schon jetzt nutzen viele Gemini und andere Modelle, um Fragen zu stellen, um Probleme zu lösen oder Aufgaben zu delegieren. In Zukunft soll das noch weiter ausgebaut werden. „Personal Intelligence“ nennt sich das Konzept, das damit verfolgt wird. Jetzt wurde bekannt gegeben, dass der Chatbot in Zukunft noch stärker mit Google-Apps verbunden werden soll. So sollen Informationen und Antworten noch individueller werden. Im Kern steht das Modell Gemini 3, das dafür genutzt werden soll. Mehr dazu gibt es in diesem Artikel zu erfahren.
Gemini greift auf Google-Apps zu
Mittlerweile ist Künstliche Intelligenz im Alltag normal geworden. Fast täglich nutzen Menschen in der ein oder anderen Form KI, selbst wenn sie es nicht merken. Unter anderem in der Suche von Google, die Inhalte und Antworten auf Suchanfragen zusammenfasst. Damit aber nicht genug, denn zukünftig soll die Einbindung von KI noch persönlicher werden. Google nennt dieses Konzept “Personal Intelligence”. Eine neue Beta-Funktion wurde eingeführt, die zunächst in den USA gestartet ist und exklusiv für Abonnenten von AI Pro und AI Ultra gedacht ist. Die Idee hinter diesem Konzept ist die weitere Verknüpfung von Gemini mit anderen Diensten von Google.
Mit der aktuellen Integration kann die KI auf Daten von Gmail, die Google-Suche, Google Fotos und den Verlauf von YouTube zugreifen. Das Ziel ist es, dass so ein persönlicher Alltagsassistent entstehen kann, der wirklich ganz individuell bei Anfragen, Problemen und Projekten helfen kann. Durch die Verknüpfung mit den anderen Diensten können viel bessere Informationen und Antworten gegeben werden. Beispielsweise können kulinarische und ästhetische Vorlieben in die Empfehlungen mit einfließen. Auch familiäre Bindungen kann das System erkennen. Wichtig ist, dass diese Funktion standardmäßig deaktiviert ist. Wer sie nutzen will, muss sie aktivieren. Das soll auch in naher Zukunft so bleiben, da Google die Wichtigkeit des Datenschutzes betont.
Datenschutz und Bedenken
Die Pläne sind nicht neu und schon heute gibt es bestimmte Verbindungen, die zwischen Gemini und den Google-Diensten genutzt werden können. Eine Ausweitung dieser Funktion ruft natürlich auch Datenschützer auf den Platz. Wichtig ist, dass Anwender selbst entscheiden können, welche Apps verknüpft werden sollen. Transparenz spielt dabei eine wichtige Rolle. Zudem gibt es die Möglichkeit, die KI zu korrigieren, wenn falsche Schlussfolgerungen aus den Daten gezogen werden. Google stellt klar, dass keine personenbezogenen Daten zum Training der Modelle genutzt werden. Jedoch können Prompts und die Antworten in das Training mit einfließen. Chats können jederzeit gelöscht werden.
Google hat den großen Vorteil des hauseigenen Ökosystems, womit andere Anbieter wie Anthropic oder OpenAI nicht mithalten können. Daher besteht die Gefahr, dass Google seine Marktmacht weiter ausbauen wird, was schlussendlich auch zu Lasten des Marktes geschehen kann. Die Herausforderung für die Zukunft besteht auch darin, eine Über-Personalisierung zu vermeiden, weil zu viele persönliche Daten in die Antworten einfließen. Inwiefern Gemini die richtigen Schlüsse ziehen wird, bleibt abzuwarten. Ein Feedback-System soll aber bei der Justierung helfen. Interessant wird es auch bei gemeinsam genutzten Konten und inwiefern dabei Personen auseinandergehalten werden können.
Fazit zu Personal Intelligence
Das aktuelle KI Modell Gemini 3 soll tief in das hauseigene Ökosystem eingebaut werden, das unter anderem aus Fotos, Gmail und YouTube besteht. Auf diese Weise kann der Austausch mit der KI noch persönlicher werden. Die Antworten können auf den eigenen Vorlieben, Wünschen und Erfahrungen aufbauen. Auf diese Weise soll Gemini stärker zum persönlichen AI-Assistenten werden. Google hat dabei Möglichkeiten, die Mitbewerber im Geschäft der Künstlichen Intelligenz nicht haben. Daher bestehen natürlich auch Bedenken zum Datenschutz und der Marktmacht. Auch besteht die Frage, inwiefern die Individualisierung tatsächlich zu besseren Ergebnissen führt. Die Funktionen wurden zunächst nur in den USA implementiert.