Apigee gehört jetzt Google – der Riese in Shoppinglaune

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Apigee gehört jetzt Google – der Riese in Shoppinglaune
8. September 2016 | 691 klicks

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Ist jetzt eigentlich schon jeder in der Cloud? Na, selbst wenn dies nicht der Fall ist, dann kann es nicht mehr lange dauern, bis diese Frage mit einem lauten „JA“ beantwortet werden kann. Google jedenfalls feilt kräftig weiter an der Wolke und baut das Angebot nun noch extra aus. Dafür hat der Internetriese ganz smart einfach mal Apigee gekauft.

Api – was? Es macht gar nichts, wenn man bisher noch nichts von Apigee gehört hat, das wird sich allerdings bald ändern, denn nun ist der Softwarehersteller schließlich ein weiteres Kind in der großen, bunten Google-Familie. Spezialisiert hat sich das Unternehmen sozusagen auf die Predictive Analystics und die APIs. Und da greift Google auch einfach mal richtig tief in die Tasche, denn es wurden stolze 625 Millionen US-Dollar locker gemacht – munkelt man. Liegt es daran, dass sich die Chromecast Sticks so gut verkaufen? Aber egal, woher das Geld kommt, interessant ist zu erfahren, warum Google bereit ist, so viel Geld zu investieren.

Eigentlich scheint Apigee gar nicht so ein guter Fang zu sein, denn seit das Unternehmen an der Börse ist, ist es finanziell eher schlecht aufgestellt. Doch wer einen genauen Blick riskiert wird schnell merken: Apigee bietet APIs und die dazu passende Plattform und trifft damit genau den Zahn der Zeit bei Google. Allein Unternehmen in den USA geben viel Geld für API-Management aus und hier sind Beträge in Höhe von bis zu drei Milliarden in der Zukunft bis ins Jahr 2020 zu erwarten. Na, wenn das kein kluger Schachzug von Google war, dann wissen wir auch nicht.

Eine Reaktion zu “Apigee gehört jetzt Google – der Riese in Shoppinglaune”

  1. Google weiß alles, oder: Der Krimi um die Spracheingabe – Suchmaschinen Blog Am 14. September 2016 um 12:29 Uhr

    […] mit der wir Suchanfragen starten können. Nachdem also Google mit der News rund um den Kauf von Apigee die Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat, geht es weiter. Wer über die Google-App Suchanfragen […]