Google Feed API verabschiedet sich endgültig

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Google Feed API verabschiedet sich endgültig
1. Februar 2018 | 736 klicks

Superfeedr

Nachdem wir bereits über die Verabschiedung von Google Instant berichtet haben, wollen wir uns heute noch einmal der Feed API widmen. Diese Information ist zwar nicht ganz neu, manchmal ist es aber doch überraschend, wie die Zeit vergeht. Schon 2012 hat Google darauf verwiesen, dass es einige Schnittstellen gibt, die durch das Unternehmen als nicht mehr rentabel angesehen werden. Dazu gehörte auch die Feed API. Die Schnittstelle kann fast schon als Wiederaufersteher bezeichnet werden.

Nach der Ankündigung kam es 2015 dazu, dass die Feed API deaktiviert wird. Während sich die Nutzer begannen, daran zu gewöhnen, wurde sie bereits nach ein paar Wochen doch wieder ins Leben gerufen. Ende des Jahres 2015 ist sie dann allerdings wieder verschwunden. Für 2016 wurde sie dann wieder online gestellt. Die Verwirrung war groß und das auch zu Recht. Schließlich kam es im Dezember 2016 dann jedoch zur kompletten Abschaltung. Google selbst hat dazu nur zu sagen, dass es sich hierbei um ein Feature gehandelt hat, für das es ausreichend Alternativen gibt.

Wer der Google Feed API noch immer hinterhertrauert, auch wenn inzwischen schon ein wenig Zeit ins Land gezogen ist, der kann sich hier über ein paar Alternativen informieren. Mit der Google Feed API war es möglich, einen standardisierten Feed in Anspruch nehmen zu können. Dabei war egal, ob es sich um RSS oder Atom handelte. Als Alternativen werden unter anderem die Dienste Superfeedr und Feednami genannt. User haben allerdings vermutlich schon feststellen können, dass diese, im Vergleich zur Feed API von Google, nicht wirklich hilfreich sind. Mit der Abschaltung hat Google dem RSS Feed also ein weiteres Messer ins Rücken gerammt.

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