Google weiß alles, oder: Der Krimi um die Spracheingabe

Sie befinden sich hier:
»
»
Google weiß alles, oder: Der Krimi um die Spracheingabe
14. September 2016 | 1.090 klicks

ALT

Ja, wir müssen schon wieder über Google berichten und zwar einfach aus dem Grund, dass der Internetriese mal wieder mit einem großen Datenschutzdrama auf sich aufmerksam macht. So scheint es zumindest. Denn nicht umsonst titeln die Zeitungen und Blogs und Nachrichtensender, dass Google sich alles merkt, was wir sagen.

Wie, Google merkt sich alles, was wir sagen? Damit ist natürlich nicht das Tagesgespräch am Abendbrottisch gemeint, sondern die Spracheingabe, mit der wir Suchanfragen starten können. Nachdem also Google mit der News rund um den Kauf von Apigee die Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat, geht es weiter. Wer über die Google-App Suchanfragen über die Spracheingabe durchführt, der soll damit angeblich auch für Google speicherbar sein. Stimmt, die Möglichkeit besteht, aber tatsächlich ist das nichts Neues, denn das wurde durch Google ganz klar kommuniziert. Hier müssen wir also einmal für das Unternehmen in die Bresche springen. Aber: Ganz so schlimm ist es dann doch nicht. Das Interesse von Google an einer Aufnahme der Spracheingaben ist definitiv da. Das heißt aber nicht, dass nun jede Nachfrage aufgenommen wird.

Stattdessen kann über die Eingabe von einem Hotword dafür gesorgt werden, dass dies passiert. Wer also mit „OK Google“ bei seiner Spracheingabe angibt, mit der Aufnahme einverstanden zu sein, der wird auch aufgenommen. Eine weitere Möglichkeit für die Aufnahme ist es, auf das Mikrofon zu gehen, das als Icon in der App vermerkt ist. Wir hoffen also, dass wir den einen oder anderen etwas beruhigen konnten, der bis jetzt dachte, dass Google nun über alles Bescheid weiß.

Kommentarfunktion ist deaktiviert