Google im Suchmaschinen Blog

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Der Suchmaschinen Anbieter Google gehört zu den weltweit mächtigsten und bekanntesten Konzernen, deren Produkte und Dienstleistungen von nahezu jedem Internet-Besucher wahrgenommen und auch verwendet werden. Mehr als 90 Prozent aller Netz-Besucher weltweit greifen zur bekannten Suchmaschine Google, wenn es darum geht, mit einem oder wenigen Begriffen passende Webseiten aus den unendlichen Weiten des Internets zu fischen.

Google News zu Youtube, Maps, Earth und andere Google Dienste

Wer weniger sucht, dafür mehr bewegte Bilder im Internet ansieht, greift in der Regel auf die bekannte Video-Plattform YouTube zurück. Auch YouTube gehört zum Angebot des Internet-Konzerns. Pro Tag werden etwa vier Milliarden Videos auf der Plattform aufgerufen. Nicht nur der Suchmaschinen- und Video-Plattform-Markt gehört für Google zum Kerngeschäft, auch das E-Mail-Angebot Gmail, der Karten-Dienst Google Maps, Nachrichten, Produkte, Bildersuche und vieles mehr begeistern Millionen Internet-Besucher auf der ganzen Welt.

Abseits der digitalen Produkte steht Google allerdings auch im Fokus wahrlich innovativer Entwicklungen. Unter anderem arbeitet der Konzern derzeit an einem Fahrzeug, welches nicht bedient werden muss. Auch ein Smartphone im Baukasten-Prinzip ist aktuell in Entwicklung.

26. Februar 2008 | 2.696 klicks

Chatback, so der Name der neuen Google Talk-Funktion. Der Messenger Google Talk ermöglicht Webmastern, Seitenbetreibern einer Webseite nun, dass die Besucher der Webseite direkt per Chat mit dem Seitenbetreiber in Verbindung treten können. Integrieren kann die Chatback-Funktion jeder Google Talk-Nutzer in seine eigene Webseite.

Damit ein Besucher mit dem Webmaster in Kontakt treten kann, benötigt dieser kein eigenes Google Talk-Konto. Es ist noch nicht einmal notwendig eine Google Mailadresse etc. zu besitzen. Jeder Besucher kann unabhängig davon ob er bei Google einen Dienst nutzt, direkt per Chatback mit dem Seitenbetreiber, oder bei Weblogs mit dem jeweiligen Autor in Kontakt treten. Google beabsichtigt mit dieser Funktion, dass Leser in Zukunft unkomplizierter Feedback an die Webmaster geben können. Über den Google Talk-Status wird dem Leser angezeigt, ob sich der Webmaster derzeit im Internet befindet bzw. ob dieser über Google Talk erreichbar ist.

Wer die neue Funktion nutzen will, kann sich die HTML-Befehle etc. auf der Seite von Chatback bei Google holen.

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22. Februar 2008 | 2.712 klicks

In den USA führt das Internet-Unternehmen Google derzeit einen neuen Test durch. Es handelt sich dabei um einen Speicherservice für Patientendaten. Im Test werden 10.000 elektronische Akten aus einer Klinik in Cleveland verwendet, die alle probeweise bei Google auf die Server übertragen werden, so teilte Google es kürzlich selbst mit.

Sinn und Zweck dieser Übung ist, dass Kunden alle ihre Daten nach der Eingabe des persönlichen PIN direkt abfragen können. In den Krankengeschichten stehen dann unter anderem auch Rezepte, Informationen zu auftretenden Allergien und weitere für medizinische Fälle relevante Daten. Google hat derzeit noch keinen Termin für den Start des Servers genannt.

Google ist mit diesem Test nicht ganz der erste Anbieter. Microsoft hat bereits im Oktober 2007 einen ähnlichen Dienst präsentiert. Dieser läuft unter dem Namen „Healthvault“ und auch AOL-Gründer Steve Case beteiligt sich bereits am Service „Revolution Health“.

Ob Google da wieder eine neue Diskussionsrunde bei den Datenschützern provoziert? Bleibt abzuwarten, denn diese freuen sich jederzeit auf heißen Stoff bei Google.

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22. Februar 2008 | 2.900 klicks

Das Rennen zum Mond mit dem Ziel von 20 Millionen US-Dollar vor Augen, kann beginnen. Google hat das Rennen nun eröffnet und wer es schafft als erster bis zum 31. Dezember 2012 einen Roboter auf den Mond zu schießen, der gewinnt 20 Millionen US-Dollar. Der Roboter jedoch muss nicht nur heil auf dem Mond landen, sondern sich dort auch mindestens 500 Meter vom Landeplatz wegbewegen. Dann sollen Videos, Bilder und Daten zur Erde gesendet werden. Ist dies geschafft, wird man um 20 Millionen US-Dollar reicher. Ab dem 1. Januar 2013 reduziert sich das Preisgeld um 5 Millionen US-Dollar. Beendet wird der Wettbewerb zum 31. Dezember 2014.

Wie in der Überschrift geschrieben, geht es insgesamt um 30 Millionen US-Dollar. Google und die gemeinnützige X-Prize-Foundation geben weitere 5 Millionen US-Dollar an den zweiten Platz ab. Die immer noch übrigen 5 Millionen werden dann als Bonuspreis vergeben. Ausgeschrieben hat Google den Preis bereits im September 2007. Ein halbes Jahr danach wurden nun die ersten Teams für den Wettbewerb vorgestellt. Peter Diamandis ist Vorsitzender der X-Prize-Foundation und äußerte sich sehr erfreut über die Teilnehmer. „Ich freue mich, unsere ersten 10 registrierten Teams beim Google Lunar X-Prize willkommen heißen zu dürfen.“ 560 Interessenbekundungen aus insgesamt 53 Ländern sind eingegangen, so Diamandis. Die meisten Team stammen aus den USA.

Zwischen diesen sind aber auch einige europäische Teams wie Team Italia oder die rumänische Aeronautics and Cosmonautics Romania Association. Nicht alle Bewerber sind der Jury neu, manche haben bereits bei einer anderen Ausschreibung teilgenommen, der Ansari X-Prize. Besonders spannend wird das Team „FredNet“ werden. Im Hintergrund dieses Teams stehen die zu den Besten zählenden Open-Source-Entwickler. Ihr Ziel wird es sein, ein Raumfahrtprojekt nach der Methode von Softwareprojekten wie Linux zu entwickeln.

Ich bin überzeugt, dass wir ein interessantes und konkurrenzbetontes Rennen zum Mond erleben werden, mit einigen sehr kreativen Designs, die anders sind als alles, was wir bisher bei den offiziellen Raumfahrtprogrammen gesehen haben. kann es kaum erwarten, zusammen mit Google den Sieger auszubezahlen“ so die mit Freude gefüllten Worte von Diamandis.

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22. Februar 2008 | 8.065 klicks

Einige haben es bereits vermutet, es war jedoch bisher keine offizielle Meldung. Nun verkauft Google aber ab sofort auch AdSense-Anzeigen innerhalb von Videos die im Internet zu finden sind. Die Einschränkung auf YouTube-Videos ist damit gebrochen. YouTube jedoch ist das beste Beispiel um zu sehen wie die Anzeigen dargestellt werden.

Ganz im Stil von Google, wird „AdSense für Video“ erstmal nur in einer Beta-Version gestartet. Die von Google benannten „Overlay Ads“ werden direkt in das laufende Video eingebunden. Google ist der Meinung das diese Methode der Werbeeinblendung für den Nutzer nicht störend ist, weil dieser nicht unterbrochen wird. Die Werbekunden haben mit „Overlay Ads“ den großen Vorteil, dass sie einen noch größeren Kundenkreis ansprechen können als zuvor. Vor allem im Bereich der jungen Personen erhofft sich Google durch die kreativen Werbeeinblendungen höhere Vermarktungschancen. Alle Anzeigen können vom Werbetreibenden zentral verwaltet werden. Abgerechnet wird pro Einblendung, was bedeutet TKP-Modell. Für AdSense allein gibt Google die Möglichkeit auch Textanzeigen in Videos zu integrieren. Dabei rechnet Google dann nach dem gewohnten CPC (Cost per Click) ab, wie es bei AdSense üblich ist.

Alle Anzeigen meistern das Können von Google, sich an den Content der Webseiten anzupassen. Es werden also hauptsächlich relevante Werbeanzeigen in den Videos zu finden sein. Damit man diese neue Entwicklung auf der eigenen Webseite einsetzen kann, muss man einige technische Anforderungen erfüllen.

Derzeit zieht Google die Schlinge sehr eng. Es können momentan nur US-Webseiten teilnehmen. Ist diese Hürde überwunden, verlangt Google allerdings auch mehr als eine Million Video-Abrufe pro Monat. Deutschland ist derzeit also noch aus dem Rennen und auch kleine Seiten müssen weiterhin das Programm von YouTube benutzen. Jedoch müssen dann auch die Videos dort gehostet werden.

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20. Februar 2008 | 2.464 klicks

Es ist Fakt, dass die weniger entwickelten Länder wie Indien kein leichtes Leben in der Wirtschaft haben. Geld ist für diese Länder nicht selten ein großes Problem. Google.org, Ebays Omidyar Network und die bekannte Soros-Stiftung wollen gegen die langsame Entwicklung ankämpfen und Indien unterstützen. Dafür wurde nun eine Investmentgesellschaft gegründet.

Gemeinsam wollen Google, Ebay und die Soros-Stiftung nun in die kleinen und mittleren Unternehmen von Indien investieren. Die gegründete Investmentfirma der drei Großen, verfügt über ein Kapital von derzeit 17 Millionen US-Dollar. Investieren wollen die Unternehmen das Geld in die Firmen, die für eine konventionelle Finanzierung zu klein sind, für den danach in Frage kommenden Mikrokredite jedoch schon zu groß. Neal DeLaurentis von Soros Economic Development erklärte „Mit diesen Investitionen werden wir einen großen Bedarf kleinerer Unternehmen in Indien decken, die kaum Zugang zu einer Finanzierung haben.“

Die Mikrokreditgeber unterstützen meistens nur Einzelpersonen und vergeben dabei Kreditrahmen von 3 bis 5 Millionen US-Dollar. Unternehmen sind dafür meistens bereits zu groß aber dennoch auch zu klein um vollständig auf eigenen Beinen zu stehen. Die drei Partner sehen in diesem Feld eine sehr große Lücke und die soll gefüllt werden. Das Gemeinschaftsunternehmen wird sich deshalb auf Kredite fixieren die einen Rahmen von 0,5 bis 3,5 Millionen US-Dollar betragen. Mit dem Konzept was die drei Investoren vorliegen haben, soll künftig an die Erfolge der Mikrokredite angeknüpft werden. Das klare Ziel ist es, den Kapitalstrom in Indien zu vergrößern. Sonal Shah von Google.org sagte „Während kleine und mittlere Unternehmen in reichen Ländern die Hälfte des Bruttoinlandsprodukts beisteuern, machen die in sich entwickelnden Ökonomien wie Indien sehr viel weniger aus, weil sie nicht den Zugang zur gleichen Art von Finanzierung haben.“

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19. Februar 2008 | 2.265 klicks

Wie Ricdes in seinem Blog berichtet, scheint es Probleme mit der Erreichbarkeit von Google.ch zu geben. Die Zugriffe auf Google Schweiz über amerikanische Proxies funktioniert, es wird daher vermutet das es sich um ein Problem von SwissCom handelt, da das Problem nur über BlueWin Verbindungen auftritt. Mittlerweile sollen die Probleme weniger geworden sein, jedoch noch nicht ganz zuverlässig.

Weitere Infos dazu im Ricdes Blog.

Update beim Ricdes zur Ursache der Störung:
Äusserung von Swisscom-Sprecherin Ziesack zum Vorfall:

«Grund für die Störung war ein Leitungsunterbruch im europäischen Netz»[…] «Swisscom unterhält und kontrolliert lediglich die Übergangspunkte».

Quelle: 20min

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15. Februar 2008 | 3.327 klicks

Suchmaschine Google hat im Rahmen seiner Pläne für die Umstellung zu Universal Search, auch die bisher verwendeten Anzeigenformate zu erneuern, gestern mit dem Test von Video-Werbung auf den Suchergebnis Seiten der Google Suche begonnen. Im ersten Versuch wird die Videowerbung recht unauffällig in den Ergebnissen integriert, so das ein interessierter Nutzer erst durch das Anklicken eines Buttons in einer Text-Werbeeinschaltung bestätigen muss, dass er das mit der Anzeige verbundene Video wirklich sehen möchte. Aktuelle Tests der Video Werbung in den Suchergebnissen beschränken sich auf den amerikanischen Raum. Sollte der Test dort erfolgreich verlaufen, ist damit zu rechnen das auch in Europa, Videowerbung in den Suchergebnissen zu finden ist. Nachfolgende Pressemeldung, welche Pressetext zu den Google Videowerbung Feldversuche in der Universal Search veröffentlicht hat.

Videowerbung in Google Suchergebnissen

Google will Videowerbung in Suche integrieren
Neue Anzeigenformate für Universal Search vorgesehen

Mountain View/Hamburg (pte/15.02.2008/13:14) – Google hat gestern, Donnerstag, mit dem Test von Video-Werbung auf den Ergebnisseiten seiner Suche begonnen. Vorerst werden die Multimedia-Anzeigen aber recht unauffällig bleiben, der Nutzer muss erst durch das Anklicken eines Buttons in einer Text-Werbeeinschaltung bestätigen, dass er tatsächlich das mit der Anzeige verbundene Video sehen will.

Zunächst wird in normale Anzeigen allerdings nur ein Plus-Button integriert, der auf weiterführende Inhalte hinweist, ähnlich dem 2007 in den USA gestarteten „Universal Search“. „Wenn beispielsweise Videos in die Suchergebnisse integriert sind, sind diese mit einer PlusBox gekennzeichnet“, erklärt Google-Deutschland-Sprecherin Lena Wagner auf Anfrage von pressetext. Durch einen Klick auf den Button kann sich ein Nutzer entsprechende zusätzliche Inhalte ansehen und das ab sofort nicht nur bei den Suchergebnissen, sondern auch bei Werbeeinschaltungen mit Video.

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15. Februar 2008 | 4.651 klicks

Wie der Google Lat Long Blog berichtet, hat Suchmaschinen Marktführer Google das StreetView Feature in Google Maps weiter ausgebaut und 12 neue Städte in Google Maps StreetView hinzugefügt. Nachdem man zuletzt im Dezember 8 Städte in Google StreetView hinzugefügt hat, bietet Google nun 35 StreetView Städte zur virtuellen Bewanderung in Google Maps.

Google Maps StreetView

Wer am Wochenende Lust auf virtuelle Entdeckungen von möglichen Urlaubszielen hat, der findet in den Städten Albany, Schenectady, Raleigh, Durham, Chapel Hill, Boise, Juneau, Kansas City, Manchester, Milwaukee, San Antonio und Salt Lake City nun auch das Google StreetView Feature.

Albany in Google Maps StreetView
Albany in Google Maps StreetView

Schenectady in Google Maps StreetView
Schenectady in Google Maps StreetView

Boise in Google Maps StreetView
Boise in Google Maps StreetView

Juneau in Google Maps StreetView
Juneau in Google Maps StreetView

Kansas City in Google Maps StreetView
Kansas City in Google Maps StreetView

Manchester in Google Maps StreetView
Manchester in Google Maps StreetView

Milwaukee in Google Maps StreetView
Milwaukee in Google Maps StreetView

Raleigh in Google Maps StreetView
Raleigh in Google Maps StreetView

Durham in Google Maps StreetView
Durham in Google Maps StreetView

Chapel Hill in Google Maps StreetView
Chapel Hill in Google Maps StreetView

San Antonio in Google Maps StreetView
San Antonio in Google Maps StreetView

Salt Lake City in Google Maps StreetView
Salt Lake City in Google Maps StreetView

Wie man sieht eine riesige Menge neuer Orte zum entdecken. Stefan vom GoogleWatchBlog hat noch festgestellt, das man die StreetView Kameras nun auch senkrecht schwenken kann, so das man sieht welcher Typ von StreetView Car die Aufnahmen gemacht hat. Ich freue mich schon auf den nächsten Schwung Städte, wo ich mir sicher bin, das Google da einen festen Plan hat und bereits an der Digitalisierung weiterer Städte dran ist. Gespannt bin ich auch darauf, ob es das StreetView Feature von Google Maps, irgendwann mal in Deutschland bzw. für Europa geben wird, wo es dann sicher wieder endlose Debatten zum Thema Datenschutz und Privatsphäre geben wird.

Weitere Informationen zu den 12 neue Google Maps StreetView Städte, findet man im Netz auf dem GoogleWatchBlog, auf Googlified und in der Ankündigung im Google Late Long Blog.

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15. Februar 2008 | 14.602 klicks

Einer der weltweit führenden Produzenten für Porno Videos hat die beiden Suchmaschinenbetreiber zu mehr Schutz vor pornografischen Inhalten aufgerufen. Google und Yahoo! bemühen sich zu wenig um den Schutz der Kinder und Jugendlichen. Mitbegründer von Vivid Entertainment, Steven Hirsch, äußerte sich am Donnerstag in San Francisco in einer veröffentlichten Erklärung, „Keine der Suchmaschinen und Portale, vor allem Yahoo! und Google, haben irgendeinen bedeutenden Schritt in diese Richtung unternommen“. Bei einem Vortrag an der „Yale Managerschule“ will Hirsch zudem dieses Problem, anläßlich der dort stattfinden „Sex-Woche“ zur öffentlichen Diskussion freigeben.

Hirsch sein Filmstudio ist bei der Herstellung von pornografischen Videos weltweit führend. Weiter gab er an, „Hier geht es nicht im Meinungsfreiheit, hier geht es darum, Kinder zu schützen“. Um Kinder und Jugendliche zu schützen, nannte Google als Beispiel die Möglichkeit der Nutzer von YouTube. Diese können unerwünschte, anstößige Videos einfach markieren. Nach einer Prüfung der Videos werden diese dann von der Webseite entfernt. Zudem arbeitet Google mit gemeinnützigen Gruppen zusammen, damit Familien und Lehrer besser über den sicheren Gebrauch vom Internet aufgeklärt werden.

Der Internet-Konzern Yahoo! hat die Kritik in seiner ersten Stellungnahme zurückgewiesen. Yahoo! erklärte auf eine Anfrage, „Wir haben den Online-Schutz von Kindern zu einer Priorität gemacht, wir haben Hilfsmittel für Nutzer, um sich zu schützen, und wir unterstützen Bemühungen, Kinder, Eltern und Gruppen über geschützte Online-Erfahrungen aufzuklären“. Außerdem hat sich der Konzern Yahoo! bereits einer Forschungsgruppe angeschlossen, deren Aufgabe es ist, sichere Alterskontrollen für das Internet zu entwickeln.

Hirsch als Pornomachen verlangt einfach nur schärfere Alterskontrollen für die Nutzer, die Internetinhalte herunterladen wollen. Hirsch seine Firma Vivid bietet zudem allen Internetanbietern eine Zusammenarbeit an, um Kindern und Jugendlichen den Zugang zu Pornoseiten zu erschweren. Ein Schelm, wer hier denkt das da jemand auf der Suche nach Kooperationen ist.

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15. Februar 2008 | 2.129 klicks

Publicis ist ein französischer Werbekonzern und weltweit nicht zu verachten, denn Publicis ist die Nummer Vier. Gemeinsam mit Google will man nun Video-Marketing-Tools weiterentwickeln. Chef von Publicis, Maurice Lévy sagte „Wir wollen mit Google Werkzeuge für Kommunikationsplattformen entwickeln“. Im Gespräch mit dem „Handelsblatt“ sagte er außerdem „Google ist sehr stark bei der Vermarktung von Suchworten, aber noch nicht von Bildern und Videos“.

Wie könnte das Vorhaben genauer aussehen? Denkbar ist, dass Publicis für Kunden die Werbefilme produziert und Google vernetzt diese mit seiner Stichwort-Suche. Bereits jetzt zeigt Google den Nutzern fast nur relevante Werbung an. Ziel soll es auch für die Zukunft sein, dass die Nutzer nur Videos zu sehen bekommen, die auch interessant für sie sind. Einen Schritt ist Google bereits in diese Richtung gegangen als man den Internet-Werbespezialisten Doubleclick übernommen hat.

Google steht bereits seit einem Jahr mit Publicis in einer Partnerschaft. Die Medien jedoch haben davon nur wenig bis gar keinen Wind bekommen, da sich alle mit Informationen verdeckt gehalten haben. Nach Angaben von Lévy arbeiten etwa 20 Publicis-Manager täglich mit Mitarbeitern von Google an dem neuen Projekt.

Viele Werbeunternehmen stehen Google eher mit „Respekt und Angst“ gegenüber. Google hat eine starke Position auf dem Markt und ist ein harter Wettbewerber. Lévy jedoch zeigt mit dieser Zusammenarbeit, dass er kaum Berührungsängste zu Google hat. Sein Kollege Martin Sorrell, Chef von WPP ist da etwas anders und bezeichnete Google auch schon als „Frenemy“. Dies bedeutet soviel wie „möglicher Partner“ aber auch „gefährlicher Wettbewerber“. Er äußerte die Sorge, dass mögliche Werbekunden ihre Etats vorbei an den Agenturen direkt zu Google schleusen könnten. Bei Lévy zeigt sich dagegen die Überzeugung, dass eine solche Partnerschaft eine primäre Chance für Werbeagenturen ist.

Bei Publicis hat man das Abwandern der Werbung auf digitale Geräte wie das Internet und Handys in den Fokus gestellt. Dies begründet auch die Reihe an Spezialisten die Lévy in den vergangenen Monaten für die digitale Kommunikation gekauft hat. Im Januar 2007 hat Publicis für 1,3 Milliarden Dollar das US-Unternehmen Digitas gekauft. Die Ziele sind ganz klar gesteckt, denn bis 2010 will man bei Publicis seine Einnahmen aus der digitalen Kommunikation von derzeit 15 Prozent auf 25 Prozent steigern.

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14. Februar 2008 | 34.641 klicks

Knapp zwei Wochen ist es her, da hat Suchmaschine Google anlässlich des 50. Jahrestages der Lego Bausteine, ein Lego Doodle auf seine Startseite getan, was Fans dazu animiert hat, das Google Doodle mit echten Lego Spielsteinen nachzubauen. Wie Haochi auf Googlified berichtet, gibt es noch mehr Nerdstoff zum Thema Lego von Google – den Google Lego Kalender.

Google Lego Kalender
Google Lego Kalender (Foto by Keso, Nutzung unter CC-license)

Wo man den Google Lego Kalender zu kaufen bekommt, habe ich leider nicht in Erfahrung bringen können. Im offiziellen Google Store gibt es den Kalender im Lego Look & Feel leider nicht. Wer einen Tipp diesbzgl. hat, darf mich und andere Leser, gerne in den Kommentaren auf die richtige Spur bringen.

Weitere Informationen zum Google Lego Kalender, findet man im Netz auf Googlified und im GoogleWatchBlog.

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14. Februar 2008 | 5.728 klicks

Heute ist Tag der Liebenden in einigen Ländern, auch als Valentinstag bekannt, was liegt da näher mal zu schauen, wie sich die Suchmaschinen auf den Tag eingestellt haben, um auch in ihren Services bei den Besuchern die richtige Valentinsstimmung zu bieten. So hat Suchmaschinen Weltmarktführer Google wie die vorangegangenen Jahre ein Valentins Doodle entworfen, welches ich zwar nicht so schick finde, wie die Valentin Doodles der Vorjahre, aber Geschmack ist ja relativ.

Valentins Tag 2008 Google Doodle
Google Doodle zum Valentingstag 2008

Schaut man in die Wikipedia, findet man zum Valentinstag folgende Informationen:

Der Valentinstag (am 14. Februar des Jahres) gilt in einigen Ländern als Tag der Liebenden (in Brasilien wird der Valentinstag allerdings am 12. Juni gefeiert). Der religiöse, in der kirchlichen Liturgie wurzelnde aber dann wieder vergessene Ursprung des Feiertages besteht darin, dass am 14. Februar in den Kirchen die Ankunft Jesu als himmlischer Bräutigam zur Himmlischen Hochzeit gefeiert wurde und hat nichts mit der Sage um den als Märtyrer gestorbenen heiligen Valentin zu tun.

Schaut man bei weiteren Services und Diensten von Google (Youtube, Google Docs oder StreetView), so wurde auch hier wieder dem Tag entsprechend das Logo umgeändert. Man gibt sich also wie schon zu Halloween auch bei den anderen Diensten Mühe, die Stimmung dem Tag entsprechend zu schaffen – vorbildlich.

Youtube Logo im Valentinstag Look & Feel
Youtube Logo im Valentinstag 2008 Look & Feel

Pascal hat es recht treffend im GoogleWatchBlog geschrieben, Youtube wartet zum Valentinstag im YouLove Stil auf, hätte ruhig mehr sein können für meinen Geschmack. Benutzer von Google Docs werden ebenso in Valentins Stimmung gebracht, denn Google Docs ist heute charmant Rosa. Weiterhin findet man schicke Valentingstag Symbole, welche auch die Erstellung von eigenen Valentingstag Briefen in Google Docs, ein wenig erleichert.

Google Docs in Rosa zum Valentinstag
Google Docs in Rosa zum Valentinstag 2008

War am Halloween Tag die Google Maps StreetView Figur ein Schneemann, so erscheint unter dem StreetView Männchen am Valentinstag ein rosa Herz, also das Zeichen der Liebe.

Google Maps StreetView Männchen mit rosa Herz unter der Figur zum Valentinstag
Google Maps StreetView Männchen mit rosa Herz unter der Figur zum Valentinstag

Wie man sehen konnte, gibt sich der Suchmaschinen Weltmarktführer auch am Valentinstag keine Blöße und tritt einheitlich dem Tag entsprechend auf. Zeit mal auf die Konkurrenten Yahoo und Microsoft zu schauen, was man sich hier zum Valentinstag für die Nutzer hat einfallen lassen.

Yahoo Logo und Valentinstag Special zum Valentinstag 2008
Yahoo Logo zum Valentinstag 2008

Bei Yahoo wurde nicht nur das Logo über der Suchwort Eingabemaske dem Valentinstag entsprechend mit einem Herz und dem Liebesengel verziert. Klickt man auf das Logo, gelant man zum speziellen Yahoo Lifestyle Bereich, welcher mit Sprüchen, Geschenke Tipps, sowie Fragen & Antworten aus Yahoo Clever zum Valentingstag aufwartet und zusammenfasst, was zum Valentinstag auf Yahoo zu finden ist.

Lifestyle Bereich von Yahoo zum Valentinstag 2008
Lifestyle Bereich von Yahoo zum Valentinstag 2008

Also nicht nur Google, sondern auch das Team von Yahoo trotz des ganzen Übernahme Gerüchte Stresses im Valentinstag Feeling. Bleibt noch zu schauen was bei Microsoft los ist Heute. Auf MSN Deutschland ist für mich auf den ersten Blick nichts anders, anders jedoch beim internationalen MSN, welches wenigstens das Logo mit Herzen versehen hat.

MSN Logo zum Valentinstag 2008

Das Logo ist nicht wie bei Yahoo verlinkt und so wirklich Valentin’s Stimmung kommt nicht auf, aber Microsoft hatte es auch schon in der Vergangenheit schwer, mit seinen Ideen bei mir Interesse zu wecken. Man ist halt schon viel zu Google verwöhnt, mit den schicken Doodles zu den verschiedenen Events. Dann habe ich noch auf Microsoft.com vorbeigeschaut, welche zwar nicht mit optischen Veränderungen aufwarten, jedoch die Sucheingabemaske auf Blumen Suche bereits voreingestellt haben, man ist sich also der Bedeutung des Tages bewusst.

Microsoft mit Blumen als voreingestellte Suche

Zum Abschluss noch ein Blick auf Ask.com, welche für mich auf Platz 2 Heute rangieren, nach Google und erkannt haben, wie man seine User auf den Tag einstimmen kann. Schade das an die Deutschen Ask Nutzer nicht gedacht wurde, hier schaut alles aus wie eh und je.

Suchmaschine Ask.com zum Valentinstag 2008
Ask.com zum Valentinstag 2008

Wer sich gerne zu Google aktuell halten möchte, was Informationen zum Suchmaschinen Marktführer angeht, der kommt am GoogleWatchBlog nicht vorbei. Nachdem Jens und sein Team den GoogleWatchBlog erfolgreich im alten Jahr auf Version 3 umgestellt haben, hatten sie auch angekündigt, ebenso wie man es Google mit den Doodles macht, auch im GWB mit Doodles solche Tag wie Heute zu begehen. Gesagt getan, seit gestern 22:00 Uhr ist auch hier Valentinstag – schicke Idee 🙂

GoogleWatchBlog Doodle zum Valentinstag 2008

Wer noch weitere Services oder Dienste entdeckt, welche im Valentinstag Look & Feel aufwarten, den würde ich bitten mir in den Kommentaren einen Hinweis zu hinterlassen, vielleicht bekommt man so alle Valentinstag Aktionen in einem Posting zusammengefasst und ich erweiter das dann entsprechend.

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Google im Jahr 1995 - Wie alles angefangen hat

Wir schreiben das Jahr 1995. Die beiden Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin entwickeln an der Stanford University die Suchmaschine namens BackRub. Wirklich viel Erfolg hatten die beiden kreativen Köpfe zumindest im Bereich der Internet-Seiten mit ihrer Idee allerdings nicht. 1998 der Durchbruch: Andreas von Bechtolsheim investierte 100.000 US-Dollar in die neuartige Suchmaschine. Überzeugt wurde der Investor von den beiden Google-Gründern innerhalb von zehn Minuten.

Der Investor ging allerdings davon aus, dass das Unternehmen hinter der Idee Google heißen würde, demnach ging auch der Scheck an die Google Inc. Blöd nur, dass es diese Firma noch überhaupt nicht gab. Larry Page und Sergey Brin mussten daher zügig handeln und registrierten im September 1998 kurzerhand das Unternehmen Google Inc.

Google damals - 500.000 Suchanfragen täglich, bereits nach 5 Monaten

Bereits fünf Monate nach dem offiziellen Start der ersten Google-Testversion rasselten pro Tag 500.000 Suchanfragen ein. Sechsmal so hohe Suchanfragen konnten anschließend generiert werden, nachdem sich auch AOL und Netscape zu einer Zusammenarbeit mit Google entschlossen.

Auch Altavista bot damals eine Suchmaschine an, die nicht einmal schlecht war. Dieses Portal entwickelte sich allerdings in Richtung umfangreiches Netzwerk, was wiederum die Ladezeit vieler Internet-Besucher aufs Maximum strapazierte. Ein Vorteil für Google, die mit ihrer minimalistischen Suchmaschine im Bereich der Ladezeit voll ins Schwarze trafen.

Google Heute - die absolute Nummer 1 unter den Suchmaschinen

Bis heute ist Google, neben Yahoo und Bing, die absolute Nummer 1 im Bereich der Suchmaschinen. Die restlichen Prozent-Zahlen an Besuchern haben sich allerdings von der Suchmaschine und/oder vom Konzern abgewandt, oftmals aus Datenschutz- und Privatsphäre-Gründen. Suchmaschine Google ist zwar in der Lage, in den meisten Fällen hochwertige Webseiten als Suchmaschinen-Resultat auszugeben, allerdings oftmals auf Kosten der eigenen persönlichen Daten, wie die AdWords-Anzeigen und die personalisierten Suchergebnisse in der Google-Suche beweisen.

Für viele ein Grund, dem Suchmaschinen-Konzern den Rücken zuzudrehen und beispielsweise eine Suchmaschine zu verwenden, die keinerlei Daten über die Suche und ausgewählte Webseiten speichert.

Ein kniffliger Algorithmus hält die Google Suchergebnisse spannend

Der Bärenanteil der Internet-Nutzer lässt sich allerdings nicht abschrecken und ist dankbar für den kniffligen Algorithmus von Google, der mittels 200 verschiedener Kriterien thematisch passende Webseiten abhängig des jeweiligen Suchbegriffs auswählt und für den Nutzer aufbereitet.