Willkommen auf seekXL's Suchmaschinen Blog

seekXL ist aktuell, seekXL ist informiert und seekXL ist neutral! Diese drei Kernkompetenzen haben wir uns mit diesem Blog auf die Stirn geschrieben. Schreiben, was alle schreiben? Kann ja jeder! Wir möchten uns stattdessen den eher kontroversen und verschiedenen Themen widmen, die eine Diskussion wert sind. Euch erwarten frische Blickwinkel, neue Ansätze und kritische Töne, um auch einmal hinter die Kulissen der Standard-News zu blicken. Informieren kann jeder. Wir möchten euch stattdessen zum Nachdenken anregen und einen Impuls dafür geben, News und Meldungen, Übernahmen und Produkte, Services und Dienstleistungen auch einmal aus einem ganz anderen Blickwinkel zu betrachten.

Strategie, Taktik und Hintergründe

Welches strategisches Ziel verfolgt Facebook mit der Übernahme des beliebten Messenger WhatsApp? Was bedeutet dieser Zusammenschluss für die Konkurrenz-Produkte und wie wird sich der generelle Markt in Zukunft verändern? Welche neuen Produkte und vor allem kreative Ideen und Konzepte entstehen derzeit beim Internet-Giganten Google und wie können beispielsweise Smartphones im Baukasten-Prinzip und Autos, die komplett selbst fahren, das generelle Leben von uns verändern? Genau diesen Fragen und offenen Themen widmen wir uns im seekXL-Blog!

26. Juni 2008 | 8.331 klicks

Was die Einführung der neuen Handy-Plattform „Android“ betrifft, muss sich Google mit seinen Partnern derzeit einigen Rückschlägen stellen. Über den damals geplanten Termin wollen wir besser nicht mehr sprechen. Jetzt ist es so, dass der Marktstart erst im vierten Quartal 2008 gemacht werden kann. Glaubt man wirklich an einen reibungslosen Marktstart? Es gibt schon wieder Zweifel das einige Mobilfunkanbieter das nicht schaffen und die ersten Geräte erst 2009 anbieten können, so Berichte des Wall Street Journals unter Berufung auf informierte Quellen.

Verantwortlich für diese Engstellen sollen vor allem Anpassungen von Android an die einzelnen Anbieter sein. Doch bei der Software-Entwicklung spricht man auch noch von Problemen. Gartner-Analystin Carolina Milanesi meint „Es wäre gut, die Geräte rechtzeitig für Weihnachten auf den Markt zu bringen.“ Als Sorgenkind wurde sie es bisher noch nicht einstufen.

Laut Wall Street Journal soll es sowohl beim US-Carrier Sprint Nextel Verzögerungen bei der Anpassung der Software geben, als auch beim aktuellen Marktführer in China – China Mobile. Der Wille von Sprint ist es, auf den Handys auch eigene zusätzliche Dienste anzubieten und auch die Chinesen haben dies als Ziel. Zudem kommen eventuelle Probleme bei der Software-Übersetzung noch hinzu.

Manche der Software-Entwickler nennen auch Google seine Änderungen an der Kernsoftware von Android als Grund dafür, dass man nun Schwierigkeiten bei der Arbeit mit den Programmen hat. „Es könnte sein, dass die Implementierung der neuen Plattform sich herausfordernder gestaltet“ als man bisher erwartet hat, so Milanesi. Gerüchte besagen auch das die Gerätehersteller derzeit mehr Prioritäten auf die Entwicklung von Touch-Screen-Handys legen. Irgendwie muss man auf das iPhone reagieren und vielleicht bringt dies auch Verspätungen bei der Entwicklung von Android Handys.

T-Mobile USA hat seinen Termin noch innerhalb des ursprünglichen Zeitraumes im vierten Quartal 2008. Der alte Plan lautete zweites Halbjahr 2008 und darin befindet sich der Termin. China Mobile könnte eine Verspätung bis Anfang 2009 für das Android-Handy haben und bei Sprint Nextel wird es auch 2008 nichts mehr mit dem ersten Android-Handy. Dort wird man wohl auf den Start den 4G-WiMax-Netzes warten.

Warten wir ab ob noch vor dem Mobile World Congress die ersten Produkte auf dem Markt sind. Wäre sicher nicht schlecht und irgendwie sollte man auch den derzeitigen Schwung nicht zu weit abflachen lassen.

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15. Mai 2008 | 4.463 klicks

Eine Idee auf die man erstmal kommen muss. Die Wissenschaftler der School of Computer Science an der Carnegie Mellon University haben die frische Webseite „Games with a Purpose“ veröffentlicht. Innerhalb der Webseite trifft der Besucher auf unterhaltsame Spiele. Anhand des Namens, sollte man bereits erkennen das hinter jedem Spiel ein Sinn steckt. Assistenzprofessor Luis von Ahn sagt „Wir haben Spiele, die helfen können, Bild- und Audiosuche im Internet zu verbessern, Künstliche Intelligenz weiterzuentwickeln und Computern beibringen zu sehen.“ Ganz nett, denn wer die Spiele spielt, muss dabei einfache Aufgaben lösen. Mit den Lösungswegen lernt man dem Computer diese ebenfalls, so weiß auch der Computer wie er zur Lösung kommt.

Fünf Spiele hat das GWAP-Angebot zum Start im Sortiment. Im Spiel „Matchin“ müssen die Spieler eine Beurteilung abgeben, welches Bild von zwei Bildern das attraktivere ist. Mit Hilfe dieser Beurteilungen kann man die Bildsuche verbessern. So lassen sich Kriterien für die Suchmaschinen entwickeln, mit denen die Suchmaschine schon bald ebenfalls das attraktivere Bild kennt. Wer gerne Musikstücke beschreibt, kommt bei „Tag a Tune“ auf den Geschmack. Der Sinn ist ebenfalls tief. Denn gibt man heute in eine Musiksuche „traurige Lieder“ ein, bekommt man nicht immer relevante Treffer. Über die Beschreibungen lernt das System, auch „fröhliche Lieder“ zu erkennen.

Wissen des gesunden Menschenverstandes sammelt man mit dem Spiel „Verbosity“. Die Verwendung besteht darin, die sogenannte KI (Künstliche Intelligenz) weiterzuentwickeln. Kreativ darf der Spieler bei „Squigl“ sein. Jetzt geht es darum verschiedene Objekte mit Umrissen zu zeichnen. Die Objekterkennung für Suchmaschinen soll damit entwickelt werden. Als derzeit letztes Spiel ist „ESP Game“ vorhanden. Gar kein leichtes Spiel. Es wird von zwei Spielern gespielt und der eine muss erraten, wie der andere Bilder beschreibt. Bildersuchen sollen damit optimiert werden. Alles in allem nennt sich die Angelegenheit „Human Computation“. Menschen lösen die Aufgaben, die für unsere heutigen Computer noch zu anspruchsvoll sind.

„Wir haben all diese Spiele auf einer Seite zusammengeführt. Wir hoffen damit den Traffic zu steigern, indem wir Spieler eines Spiels motivieren, auch die anderen auszuprobieren“, so von Ahn. Derzeit spricht von Ahn von noch drei weiteren Spielen, die zur Erweiterung des GWAP-Angebotes dienen. Starten sollen diese in den nächsten Monaten. Damit ein bisschen mehr Community-Flair kommt, sollen auch High-Score-Listen und Chats das Angebot abrunden. „Wir haben alle Spiele auf gwap.com so unterhaltsam wie möglich gemacht. Wir brauchen Menschen“, denn ohne kommt man natürlich in der Entwicklung nicht weiter.

Er ist ein Pionier auf dem Gebiet der Human Computation und seit 2008 zählt er auch mit zu den geistigen Vätern der Captchas.

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13. Mai 2008 | 7.942 klicks

Aktuell berichtet „Insert“, dass der Webmailer „Google Mail“ aufgrund eines Fehlers zum Spam-Versand mißbraucht werden kann. Google hat eigentlich einen speziellen Mechanismus im System integriert, damit genau solche Dinge nicht passieren können. Doch mit einem Trick kann man auch dies aushebeln.

Entdeckt hat den Fehler das Gemeinschaftsprojekt Information Security Research Team. Nun hat man bekannt gegeben, dass es kein großer Aufwand gewesen ist, mal schnell über 4.000 E-Mails innerhalb von sechs Stunden zu verschicken. Im Schnitt kommt man dabei auf 11 E-Mails pro Minute die über das Google Mail-Postfach gesendet wurden. Will man die Kapazitäten steigern, nutzt man einfach mehrere Postfächer von Google Mail und verstrickt es mit einer Weiterleitungsfunktion.

Der Mechanismus den Google einsetzt, soll so was normalerweise verhindern. Leider gibt es keine Angaben, wie es Insert geschafft hat, dieses System zu umgehen. Wahrscheinlich auch gut so, denn sonst würden einige Spammer kurzzeitig die Lücke verwenden. Google wurde bereits vor einer Woche auf diesen Fehler hingewiesen, hat jedoch noch nicht auf Insert reagiert. Die Leute von Insert warten also weiterhin gespannt auf eine Reaktion. Neben der Ausnutzung als Spam-Lücke, kann man das System auch für Phishing-Attacken benutzen. Weitere Informationen sollen am kommenden Wochenende folgen.

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10. Mai 2008 | 4.104 klicks

Wenn du vergisst, was du am 03. Februar 2008 im Internet getan hast, wird dich Etwas immer daran erinnern. Schenkst du dem Etwas einen Account, sei es für das Mailprogramm oder nur zur Tabellenkalkulation – es wird dich verfolgen wohin du auch klickst. Datenblätter länger als 1000 Toilettenpapierrollen. Detailreicher als das Protokoll der Gerichtsverhandlung.

Von 00:00 Uhr bis 23:59 Uhr zeichnet es alles auf. Kein Klick, kein Tastendruck im Eingabefeld, bleibt verborgen – Ja selbst die internen Bewegungen auf Webseiten werden genau verfolgt.

Webseiten, Bilder, Nachrichten, Blogs oder Orte von anderen Personen, was du auch anschaust, die Flucht wird schwer und viele bemerken es nicht.

Vermutlich gibt es dir anhand der Analysen sogar individuelle Ergebnisse. Gefällt es dir so unter die Lupe genommen zu werden? Willst du es vermeiden, dann gibt es nur einen Weg. Abschalten! Nicht den Rechner, sondern diese Funktion. Alle gesammelten Daten kannst du auch per Hand löschen, dass ist der Vorteil. Ob diese dann wirklich weg sind, ist eine andere Frage. Doch der Wille zählt und der gute Glaube sichert.

Für die meisten werden es keine Neuigkeiten sein. Doch im Sinne von „Web 2.0 – Welcome transparent User“ zeigt es doch, wie stark man protokolliert wird, wenn man sich nicht zu helfen weiß.

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9. Mai 2008 | 4.947 klicks

Yahoo Searchmarketing GutscheinNicht nur Suchmaschine Google verschenkt für sein Google AdWords Werbesystem, in unregelmässigen Abständen, die beliebten Google Gutscheincodes. So gibt es aktuell eine ähnliche Aktion vom direkten Konkurrenten Yahoo, welche 50 Euro als Startguthaben für die Anmeldung am Yahoo! Search Marketing Werbenetzwerk verschenken. Wer also noch nicht bei Yahoo! Search Marketing angemeldet ist, der kann das ganze so ausführlich austesten, ohne dabei selbst ein finanzielles Risiko einzugehen. Wer geschenkte Besucher ablehnt, ist wirklich selber schuld … Also nicht lange drüber nachdenken, wie lange die Aktion geht konnte ich dem Newsletter von Herrn Splitthoff nicht entnehmen.

Yahoo! Search Marketing bietet kommerzielle Suchdienste im Internet. Das internationale Unternehmen führt potenzielle Kunden mit konkreten Bedürfnissen und Anbieter entsprechender Produkte und Dienst-leistungen in Echtzeit zusammen. Yahoo! Search Marketing Deutschland hat seinen Sitz in München und startete im Februar 2002 unter dem Namen Overture Services.

Ich wünsche an der Stelle allen Lesern ein schönes Pfingstfest und ein entspanntes verlängertes Wochenende.

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6. Mai 2008 | 3.423 klicks

Das Social-Networking wie man es zu Zeiten des „Web 2.0“ nennt, bekommt einen neuen Bereich der sich langsam aber sicher aufbaut. Micro-Bloggingdienste sollen neuen Schwung in diese Welt bringen. Diese Blogdienste basieren auf einem sehr einfachen Prinzip, dies wiederum baut auf eine simple Struktur auf. Viele kennen „Twitter“ noch nicht, es ist „der“ Online-Dienst der in Deutschland momentan die Vorreiterrolle für Microblogs übernimmt. Bei Twitter registrieren sich die Nutzer kostenlos und bauen dann gemeinsam ein Netzwerk an sogenannten „Follower“ auf. Das positive an Twitter, man kann es nicht als normalen Blog mißbrauchen. Die Textlänge der Einträge ist auf maximal 140 Zeichen begrenzt. Die Betreiber haben Twitter auf einem Minimum an Web 2.0 Funktionen gehalten. So erspart man sich Arbeit und Zeit. Natürlich ist es auch das, was diesen Dienst so vorantreibt.

Es kann noch niemand von einem ausgereiften Dienst sprechen. Twitter hat die Windeln zwar schon abgelegt, steckt aber immer noch in den Kinderschuhen. Beobachtet man die Morgenstunden (amerikanischer Zeit), wird man feststellen das es bei Twitter öfters zu Verzögerungen kommt. Immer wieder bekommt der Dienst auch seine Kritik. So wirft man ihm gerne die Gefahr vor, von Stalkern verfolgt zu werden. Wie groß eine solche Gefahr wirklich ist, sollte sich jeder Nutzer einfach selbst ausmalen. Twitter wird auch gerne von Technorati und anderen Unternehmen auf brauchbare Nutzerdaten durchsucht. Was die Nutzer von Twitter so lieben, ist jedoch die Schlichtheit. Außerdem kann man Twitter auch in andere Seiten integrieren und auf diesem Wege mitnehmen.

Schreibt man bei Twitter öffentlich, kommt es durchaus sehr schnell zu einem breiten Publikum. Die Gemeinde ist auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz in einer enormen Wachstumsphase. Will man für sich bloggen, besteht die Möglichkeit sein Profil auf Privat zu setzen.

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28. April 2008 | 14.292 klicks

Verfolgte man den Verlauf der ganzen Medienberichte über die Interesse von Microsoft an Yahoo, so wird man im Klaren darüber sein, dass am Samstag das Ultimatum von Microsoft abgelaufen ist. Yahoo! hat auf das Ultimatum nicht reagiert. Microsoft hat ein letztes Mal die Annahme des Kaufangebotes von 31 US-Dollar pro Aktie schmackhaft gemacht und damit die letzte Einladung zu einer friedlichen Übernahme vergeben. Jetzt hat Microsoft alles getan um sich freundlich zu zeigen, was nun kommt läuft über andere Schienen – die feindliche Übernahme.

Yahoo! verlangt weiterhin einen höheren Kaufpreis, nur Microsoft sieht diesen nicht gerechtfertigt und bleibt beim alten Angebot. „Wir haben ein Angebot auf den Tisch gelegt, das jeder vernünftige Mensch als großzügig bezeichnen wird“, so Microsofts Finanzchef Chris Liddell. Ebenso gibt man sich enttäuscht gegenüber Yahoo, weil sich alles enorm in die Länge zieht.

Jetzt kommt die Frage: Soll man die Yahoo! Aktie kaufen oder verkaufen?

Microsoft stehen nun zwei bis drei unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung. Wenn man das Kaufangebot zurückzieht und die Interesse an Yahoo! verliert, könnte der Kurs sehr stark abfallen. In diesem Fall sollte man als kleiner Anleger nun ins „Short“ gehen. Anderseits könnte Microsoft jetzt auch das Angebot von 31 US-Dollar direkt an die Aktionäre richten. So könnte der Kurs bei Bekanntgabe noch mal richtig ansteigen. Vielleicht doch besser schnell einkaufen und teuer wieder rausgehen? Seit dem Angebot von Microsoft ist der Aktienkurs bei Yahoo! von 19,18 Dollar auf 26,80 Dollar angestiegen. Will Microsoft jetzt nicht mehr, befürchten Experten, dass die Investoren ihr Interesse verlieren und alles abfällt.

Fakt ist: Microsoft will innerhalb der nächsten Tage seine Entscheidung bekannt machen. Je nach dem was dabei rauskommt, sollte man schnell reagieren. Im Bereich Daytrading sollte dieser Tag ein schöner Tag werden – wenn man es schnell bemerkt.

Was schätzt die Leserschaft, steigt Microsoft aus oder kauft man feindlich?

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28. April 2008 | 3.055 klicks

Am Donnerstag haben in Peking zur World-Wide-Web-Konferenz zwei Forscher des Suchmaschinenbetreibers Google, ein neues Konzept zur Verbesserung der Effizienz bei Google seiner Bildersuche vorgestellt, dies berichtete die US-Tageszeitung „New York Times“. Genannt wird das Konzept von seinen Erfindern Shumeet Baluja und Yushi Jing, ganz kreativ „VisualRank“. Mit dem neuen Konzept vereint man die Technologien der Bilderkennung von Google, mit dem weltweit bekannten Bewertungssystem für Webseiten „PageRank“. Ziel vom neuen Konzept ist: User sollen beim Suchen von Bildern, nur noch wirklich relevante Treffer angezeigt bekommen.

Baluja und Jing haben dem Aufsatz den Titel „PageRank for Produkt Image Search“ verpasst. Allerdings benötigt diese Neuentwicklung eine sehr hohe Rechenleistung bei der Bildanalyse und kann daher nicht auf alle von Google erfaßten Bilder angewendet werden. Die Konzentration für dieses System legen die Ingenieure auf die 2.000 beliebtesten Anfragen bei der Google Produktsuchmaschine. Diese Begriffe verknüpft man dann mit den Ergebnissen der derzeitigen Bildersuche und dem PageRank-System der Google Suchmaschine.

Damit die ersten Versuche starten konnten, haben 150 Angestellte vom Suchmaschinenbetreiber Google, per Hand ein Bewertungssystem für die Relevanz der Bilder erstellt. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Laut den Angaben von Baluja und Jing, konnten bei Suchanfragen jetzt 83 Prozent der nicht relevanten Treffer aussortiert werden.

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24. April 2008 | 3.850 klicks

Immer wieder kommen Diskussionen und auch Gerüchte, ob Google nicht schon lange die Planungen für ein eigenes Google Betriebssystem begonnen hat. Der Suchmaschinenbetreiber Google lehnt es allerdings ab. Ein Einstieg in den Markt der Betriebssysteme für Computer ist nicht geplant. Marissa Mayer, Vice President für die Suchmaschinenprodukte, machte dies gestern auf Nachfrage im US-Radiosender „KQED“ nochmals klar.

Google leistet im Bereich Open Source eine gute Arbeit. Diese hat ein Anrufer beim Radiosender gelobt und dabei vor allem die Entwicklung des Betriebssystems Android für das Smartphone (Google Phone) betont. Ihm blieb dabei gar keine andere Wahl, als gleich noch eine Frage in den Raum zu stellen, ob diese Erfahrungen nicht bereits ausreichen, damit Google auch ein Betriebssystem für Desktops veröffentlichen kann. Gemeint ist damit vor allem ein eigenes Linux-Betriebssystem von Google. Marissa Mayer von Google ist auf diese Frage eingegangen und antwortete. „Nein, die Veröffentlichung eines Desktop-Systems ist nicht geplant“, damit schiebt man zwar Gerüchte erstmal zur Seite, kann sie aber nicht ersticken.

Wenn die Vergangenheit nicht bekannt wäre, denn da wurde bereits sehr oft über den Einstieg von Google in den Desktop-Markt gerätselt, spekuliert und mit Gerüchten jongliert. Die Erfahrungen in Sachen Suchmaschinen und Desktop-Anwendungen hat Google sicher. Ob dies für ein eigenes Linux-Betriebssystem aber ausreicht? Gut, Google könnte die entsprechenden Experten anwerben. Fraglich ist nur ob Google damit etwas erreichen würde. Ein Konkurrenz-Produkt müsste schon besondere Vorteile liefern, damit sich eine lohnenswerte Menge darauf einläßt.

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4. April 2008 | 8.282 klicks

Wie jetzt bekannt wurde, steigt die Online-Community MySpace nun über das Internet in den Musikvertrieb mit ein. MySpace teilte mit, dass über den Dienst „MySpace Music“ dann Songs und Videos der größten Musikkonzerne angeboten werden. Gemeint sind damit die Musikkonzerne Universal Music, Sony BMG und Warner Music.

Bei den Musikstücken wird es einen Teil auch als kostenloses Angebot geben. Diesen Teil will MySpace über Werbung finanzieren. Die Musik kommt ganz normal auf den PC, allerdings wird es laut weiteren Angaben keinen Kopierschutz geben. Derzeit ist auf diesem Markt noch der Internet-Shop iTunes von Apple als Marktführer bekannt. Wenn MySpace alles richtig macht, kommt damit ein ernstzunehmender Konkurrent ins Spiel.

Eigentlich war alles nur eine Frage der Zeit

MySpace gehört zum News-Corp.-Medienimperium von Rupert Murdoch. Auf der Plattform von MySpace können Nutzer ihre eigenen Profile anlegen und sich dann unmittelbar mit anderen Nutzern in Verbindung setzen. Wenn die man die Zahlen von über 200 Millionen registrierten Nutzern anschaut, wird man manchmal ganz still. Viele Künstler haben auch in der Vergangenheit schon MySpace verwendet um neue Musikstücke vorzustellen und um mit den Fans zu kommunizieren. Genau das ist der Punkt, warum der Eintritt von MySpace in den Musikvertrieb nur noch eine Frage der Zeit war. Ein genaues Datum steht nicht fest, von MySpace wurde nur mitgeteilt das der Dienst in den kommenden Monaten starten wird.

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31. März 2008 | 13.026 klicks

Es wurde bereits geplant, dass T-Mobile seinen Partner für das bekannte web’n’walk-Portal wechselt. Dieses Portal nutzen die meisten Kunden von T-Mobile als Einstiegsseite in das mobile Internet und dementsprechend beliebt sind dort auch die Werbeplätze. Bisher hat die Tochter des Telekommunikationskonzerns Telekom noch mit Google gearbeitet. Jetzt wurde dem ein Ende gemacht und T-Mobile stellt auf dem Portal die Yahoo! Suchmaschine zur Verfügung.

Damit ist die Suchmaschine Google nicht aus dem Rennen. T-Mobile-Kunden können durchaus die Suchmaschine noch auf dem üblichen Wege aufrufen und sich diese dann als Lesezeichen abspeichern. Das geht natürlich ganz unabhängig vom Netzbetreiber. Zudem lässt sich die Startseite ins mobile Internet auch bei sehr vielen Handy-Modellen manuell anpassen. Will man also keine Einstiegsseite von T-Mobile mit der Yahoo! Suche, kann man auch einfach Google Mobile als Startseite einrichten.

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27. März 2008 | 13.372 klicks

Am Mittwoch hat Google ein neues Statistik-Tool vorgestellt. Es handelt sich dabei um ein Statistik-Tool für YouTube-Nutzer und trägt den Namen „YouTube Insight“. Das Tool selber steht YouTube-Nutzern kostenlos zur Verfügung und ist direkt in die Plattform von YouTube integriert.

Mit dem neuen „Insight“ können Nutzer von YouTube, die schon immer wissen wollten was ihre eigenen Videos so anziehen, endlich konkretere Informationen erhalten. Dank dem neuen Statistik-Tool für YouTube, kann man nun sehen wann die Videos angesehen werden. Zudem ermöglicht das System auch, dass man sieht aus welcher Region das Video angeschaut wird. Abfragen kann diese Statistiken jeder Nutzer eines YouTube-Accounts. Darunter auch Partner und Werbekunden.

Google äußerte sich zufrieden und stolz, „Insight verwandelt YouTube in eine der größten Marktforschungs-Fokusgruppen der Welt.“ Marktforscher ermitteln in Fokusgruppen unter anderem auch die Wirkung von Werbebotschaften aller Art und Herkünfte. Nach der Veröffentlichung dieses Tools, werden sich schon bald einige große Marketing-Experten auch bei YouTube einfinden. Es wird wohl so kommen, dass YouTube nun von Experten stark frequentiert wird, was die Analyse von Videos jeder Art angeht. (Bildquelle: YouTube)

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Der seeXL-Blog unterteilt sich in verschiedene Kategorien, damit ihr auf einen Blick sofort über das informiert seid, was euch schlussendlich am meisten interessiert. Schaut im Bereich Baidu, Google, MSN oder Yahoo vorbei, um mehr über die Angebote und Suchmaschine der drei Konzerne zu erfahren.

Info-Happen für Zwischendurch

Im Bereich Fundstücke und Lesestoff erwarten euch dagegen Meldungen aus aller Welt, vor allem aber im Hinblick auf kuriose, unterhaltsame oder witzige Internet-Bilder, Videos und Meldungen, aber auch ernstere Themen wie die oben angesprochenen Übernahmen, Neuheiten und verrückten Konzepte unserer Zeit.

In eigener Sache

Natürlich sind wir teilweise auch in eigener Sache unterwegs und informieren euch im Bereich Corporate über mögliche anstehende Wartungsarbeiten oder Neuheiten unser Angebote. Wer stattdessen lieber englischsprachige News lesen möchte, wird im Bereich Englisch Search Engine News fündig.

Was es auch ist – wir wünschen euch viel Spaß im Blog von seekXL und freuen uns über euer Feedback in den Kommentaren. Ihr habt Themen-Wünsche? Ihr wollt mehr über ein bestimmtes Unternehmen wissen? Ihr wollt noch mehr kontroverse Diskussionen und andersartige News? Perfekt! Teilt es uns mit und wir werden unser Bestes geben, um unsere News noch weiter in eure Richtung zu entwickeln.